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JA amta. 3. April 1954 Preid 30 Orofffien, 3nbredbe3ugdgebübr 15.— (! 5. 30brgang. Mr. 14 eSa,, 3, ollgrab 60., 4. Zfibr, Tmbroiu flo., 5. -Irene i., C. 'itIu )UL,7 7. Serrnann Do., 8.2BaIter er., 9. Maria, 2ßcilfrauf itbüeh1 5rnuf3ie1: Öle 5ornban 3auernberontaUunq für Öen 23eirf: 6trcif3uq Öurclj Yoraerifa Wir machen nochmals alle Bauern auf den Vortrag des Leiters der Ab- tilung Pflanzenbau der Tiroler Bauern- lammer. Dr. Kurt L i e h s e h e r, am onntag, 4. April, 9,30 LThr, beim Neu- wirt in Oberndorf aufmerksam. - Die Aiisführuigen des Vortragenden wer- den durch über 200 Firbl iehtbildei er- imzt. rfoIge Öer Sit3büe1er effläufer Internat. ‚.Tie-Tre"-Renne.0 auf den Marm'olatahängen in Italien: Christian P r a v cl a : 1. im Riesentorlauf, 3. im rj orlauf. 1. im Abfahrtslauf, 1. in der 1:ombiiation. - Ernst II i n t er s cc r: :. im Riesentorlauf. 2. im rforiauf, 3. ini :hfahrts1auf. 2. in der Kombination. Arosa, 3-Gipfel-Rennen : Molterer 4. im 1., 3. im 2.. 1. im 3. Riesentorlamif, 2. in der Kombination. Toni 5 a ii e r siegte auf dem Nuria- l':cirs in Puigcercla in Spanien. Den ‚.7. Internat. Frühlingspreis" in Meribel les Alles in den französischen Alpen gewann Christian Pravda; Mat- 1 odas Leitner wurde 10.; Hans Stolz- t-). und Hans Harisch 20. 6taötberbnuunqIon Stitbübel in den letzten Tagen haben, .soweit 1 rekannt, viele Haus- und Grundbesit- zer1 die gegen den Plan Einspruch er- hoben haben, die Mitteilung erhalten, (laß seitens dem Landesregierung der E-inspruch nicht berücksichtigt wurde. Da es hiebei nicht nur, um reine ganz , deutende Schmälerung der, Besitz- rechte geht, sondern nach dem auflie- aenden Plan zum Teil auch die Ent- e' icklung Kitzbühels empfindlich gestört 'rird, ist es im Interesse aller Heimat- lebenden, geeignete Wege zu finden, im die notwendigen Korrekturen zu er- eichen. Da nun die Detailpläne in 'den achsten Tagen auf der Gemeindetafel der Reihe nach einzeln ausgehängt wer- den, ist jeweils in der Frist innerhalb 14 Tagen nochmals Gelegenheit gege- ben, Einspruch zu erheben. Max Werner sen. Kitzhüliel ist ialt doch I\iitZ)Ulmel, und seimen der Name allein genügt, um die Fremden au zuziehen. Nicht selten hört man diese Aeußerung nach einer günstig verlaufenen Saison. Sollten wir aber nicht _iel)er darüber nachdenken, wie Kitzbüliel zu diesem guten Ruf kinn und wie wir ihn uns erhalten können? 'Wer rasrtet, der rostet, lautet ein altes Sprichwort. Laßt uns daher nicht auf Lorbeeren ausruhen. Eine neue Zeit geht eigene Wege. l\ian hat wohl vielfachgeglaubt, daß mit der Erriehim: ng der bestehenden Bahnen und Skilifte die technischen Be- lange für die Skifahrer genügen wer- den. Bestimmt sind die erschlossenen Gebiete hiezrlich mcl kaum jemand könnte es sich herte noch ohne diese technischen Einrichtungen vorstellen. So ist der Mensch Nie zufrieden und stets auf neue Wege bedacht. Die Tech- nik hat der jetzigen Skiperiode. den Stempel anfgechückt. Abfahren wird mit, großen Lettern geschrieben, und wehe, wenn sich clazwissl,cn die bösen Buch- staben ..w arten" drängen. \Vi r können das Rail der Zeit nicht zurückdrdngen, wollen wir weiterhin an der Spitze der '\Vintei'spoi'fi"le verbleiben. So muß un- ser Hauptziel nach wie vor auf (las' Projekt „Kttzbüheler Horn" gerichtet sein. Nach Mitteilungen aus 'Wien steht zwar mm Augenblick kein E1IF-Geicl zur Verf:igung. das Projekt Kitzbiheler Horn läge jedoch sozusagen ohenauf und würde als erstes berücksichtigt. ‚Wir werden uns daher noch etwas ge- dulden müssen. Geduld aber soll nicht heißen, (laß wir es auf die lange Bank schieben. Mit gleichem Eifer müssen wir hinter der Sache her sein, his es uns gelingt, das vinteriiche Gesund- heitsventil für Kitzbühel in Form der Kitzbüheler Iiornhahn zu schaffen. Neben dieses Projekt 'ersten Ranges reiht SiCil en Kranz von nebensächli- chen „Aufgaben", die eine nähere Be trachtung verdienen. -- So war der Streckendienst in der vergange- nen Saison vollkommen unzureichend. Es ist verständlich, daß die, Zahl der Veriebtungen ' p'ieist mit dem Zustand der Strecken in Zusammenhang ge- bracht vird, wenn das auch nur in den seltensten Fällen stimmen mag. Wir dürfen aber eines nicht vergessen. Gleich dcii Adern des Körpers laufen unsere Abfahrten zu Tal und wir sind nun einmal für die Zirkulation der skilau- fenden J'örperchen verantwortlich. Die- se Fiage allein ist so wichtg, daß sich Z. B. in Badgastein kein geringerer als Professor F'riedl Wolfgang ganzjährig damit beschäftigt. Wenn wIr auch Gott sei Dank mit den Abfahren um ein wesentliches günstiger dran sind als Gastein, ßo werden doch auch wir uns einmal um einen Mann unt sehen müs- sen, der den „Auliendienst" in Kitz- bühel in die Hand nimmt. Er wird ein Repertoir an Aufgaben vorfinden, das nicht nur Fähigkeiten verlangt,sondern auch die' T'atkraft einer Person reich- lich auszufüllen vermag. Neben dem Streckendienste wäre hierbei die Or- gan is at ion hei Veranstaltungen beson- ders zu erwähnen, wobei mir die Ein- führung eines 'orig'inellen Kitzbüheler „Sk ik arne v als' als besonders be- grüßenswert, erscheint. Der vergangene Winter war voll von bedeutenden Ereignissen. ‚Die EIS-Wo- ehe, das 25jährige Jubiläum der Ski- schule, und der Entpfang der Weltmei- sterschaftsteilnehnmer stachen in ihrer attraktiven Art besonders hervor und fanden im In- und Ausland entspre- chenden Anklang. Von jeder Veranstal- tung war aber der innere Wert die T-lauptsache. So waren die Sieger der FIS-Rennen Kitzbüheler und ein Kitz- büheler konnte als Weltireister mit der übrigen Mannschaft empfangen werden. Die S k i s e Im u 1 zeigte bei ihren Vorführungen ihr „Gesicht", das den inneren Wert widerspiegelte. Alle win- terlichen Erfolge eher, sei es auf die- sem oder jenem Gebiet, gleichen aufge- sprungenen Knospen, die e--'ner gesun- den Wurzel bedürfen, um weiterbeste- heu zu können. Diese Wurzel aber heißt Kitzbühel.
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