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tomtaq, 8. 1uuIt 1953 Prei 30 irofcfjen, 15.— 4 3orqonq. Moriner 32 n., 8. 3urtttig. eigtib co., 9. Romanu'3 OL, 11. etifanna )Tti., 12. ftlOTO, LiiTin 00., 13, 0ertrUb er.. 14. Q!beit Sit3btte1 labet um Zarmorft 1953! i-Iete, San stig, 8. August, ladet die Stat musik jung und alt aus Stadt und Land zu ihrem traditionel- len Sornrnernacht.s- fest, den J a ii r - lila, r k t, ein. Nach (1er Arbeit des .Festkoniitees zu schließen, wird ei- ne reiche Auswahl an Belustigungen origineller u. her- kömmlicher Art geboten und es wird für jeden etwas dabei sein, woran er seine besondere Freude hat. Deni Festkomitee gehören außer der Stadt- musik alle Kitzbiheler Vereine an, die in kameradschaftlicher Art ihre Mit- arbeit zusagten und nun, vor die Tat- sache gestellt, gegeneinander wett- eifern. eile größte Sensation auf dein Beiustigungsmarkt zu bieten. Hat der Eishockeyclub mit seinem Atomtheater, schon die Lacher auf seiner Seite, so veranstaltet der Turnverein mit dem unentwegter- Turnbruder „Nussi" an diesem Tage einen lebenden Zirkus mit Seiltänzern und wilden Tieren. Aber auch alle anderen Vereine werden mit ihren Darbietungen nicht zurückstehen und so können sieh alle Jahrmarktbesu- eher auf allerhand gefaßt machen. Vier Musikkapellen: die Stadtm'usik, und die Bundesmusikkapellen Jochberg, Hopfgar hen und Westendorf spielen auf. Der Trachtenverein und die „Südtiro- 1er" haben für ihre Veranstaltungen Tanzkapellen engagiert und zum Höhe- punkt des Festes, zwischen ii und 12 Uhr, wird ein U rn z u g durch die Stadt mit Fackeln und'Lampions durchge- führt, der im Gegensatz zum vorjähri- gen „Festzug", bei dem die geschicht- liche Entwicklung Kitzbühels von der Knal:'penstadt zur Sportstadt gezeigt wrurcle. aussclilieilich Unterhaltungs- zwecken vorbehalten sein wird. Der Eintritt betngt 3 Schilling; soll- te das Wetter a,ri Samstag ungünstig sein, so wird der Jahrmarkt auf den nächs:en schönen Abend verschoben. 5cgelfIug3eugtaufe Unfer dein Ehrenschutz des Herrn Tlezirksliauptmannes Dr. Hans v. Tren- tiriaglia veranstaltet der Segelflugclub Kitzbühel am Samstag,15. August 1953 um ii Uhr vor der Katharinenkirche die Weihe und Taife des doppelsitzigen Segeiflugzeuges. Den Weiheakt wird S. Exzellenz Weihbischof Dr. Johannes „Hrr iPraxmair, wohin gedenken Sie heuer mit Ihren Nationalsängern zu fahren, was haben Sie auf dem Pro- gramm?" Toni: „Es stünden uns zwei Projekte zur Auswahl vor - erstens eine neuerli- che Am'erikafahrt, oder aber auch eine Pro agandafahrt durch Westdeutsch- land, Belgien und Holland." „Und für welche Fahrt haben Sie sich' 'ntschlossen ?" Toni: „Wir hätten heuer sehr gün- stige Möglichkeiten mit Amerika; ein Konirakt für Kabfornien (Los Angeles, San Franzisko, Fasadena, Hollywood), Oregon, Texas, Arizona, Cansas und die, --stküstei mit Neuyork, Boston und Philadelphia wurde uns schon zuge- schickt. Mit dem in diesem Kontrakt vereinbarten Engagements könnten wir die Reise- und Aufenthaltskosten voll- ständig decken; jedoch kann ich mei- nen Leuten keine fixe Entschädigung für den Lohnausfall bieten; die meisten meiner Mitglieder sind in einem Ange-. stellecnverhältnis, und es müßte ihnen unbedingt der Lohn für zweieinhalb Monate garantier; werden können. Ein zweiter Punkt, warum ich eine neuer- liche Am'erikareise überlege (die es'fai- lTm 5 Uhr nachmittags hat ein eigenes ‚Wetterkomitee" darüber zu entschei- den, ob das Wetter veranstaltungsreif befunden wird. Auswärtige. können sich bei zweifelhafter Witterung bei den Te- lephon-Nummern 272, 301 und 236 Auskunft holen Filzei- vornehmen, wobei die ?auipatin Frau 1)i'. Trentinaglia dem doppelsitzi- gen Segelflugzeug durch einen Ta.ufakt den Namen geben wird. Die Stadtmusik wird mit flotten Weisen den Rahmen dieser Feier verschönern. Alle Bevölke- rungskreise und auch die lieben Gäste, welche in unserer Stadt sind, werden zu diesem Festakt herzlich willkommen geheißen. rungsgensäß viel günstiger ausfallen dürfte wie die vorjährige Reise, da wir in Amerika schon viele Bekannte ha- ben und in der dortigen Theaterwelt nun schon viel leichter Eingang finden), ist die Tatsache, daß einige Kitzbüheler Fremdenverkehrsinteressenten der Mei- nung sind, daß eine weitere Propagan- dareise nach Amerika durch die Kitz- büheler Nation sisänger nieht mehr not- wendig sein sollte, da nach der Mei- nung dieser Leute der Gästezustr'om aus den USA nicht'Jene 1-lähe erreichte, wie sie wünschenswert gewesen wäre; jedoch ohne Beistellung von öffentli- chen Mitteln durch Stadt nnd Verkehrs- verein wäre eine Reise nach 'Amerika überhaupt ausgeschlossen ‚.Wie ist Ihre Meinung, Herr Prax- mair, über den Wert des anierikani- sc1ien Reisepublikums für Khzbühel ?" Toni: „Meine Meinung ist in Kitz- bühel gut bekannt und es müssen mir alle Hoteliers und Inhaber von Ge- schäften, die mit Gästen n tun haben, beipflichten, daß das amerikanische Reisie,publikumi zu den besten der Welt zählt. Unerschöpflich ist (las band und an Propaganda für Kitzbilhel und Tirol kann niei zuviel gemachi werden. Im STADTMUSIK K 1 T Z BU1l EL Zon Öen i13bübeIer Mationalfangern Zntert,iett, mit Zoni 13rngmnit
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