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YJ bübelleib nzeii eomtag, 2.Mai 1953 reim 30 ofct)en, 3abredbe3UgdgebÜbr 15.— 4. arqonp. Ytimmer 18 2. Mtbe.nr4f. ®o., 3. 2mifle Mo., 4. glotion, flcrfla Di., 5. Piut V., Zutla MI., 6.03ot,.t,. b. :p. Do., 7. tStaniT., Oiieftl er., 8. MicbaeT c. it3bUbet in Öer erembeiiberfebrdftcttll»tif bed £5fferreicifct)en 'tatitifdjen .3entrofnrnte uter Zaufortfcbtitt nmörerbtiel Seit unserem letzten Berichte über die Erhebu rtg des neuen Sha.chtgebäu- des am R'hrerbüheI sind 10 Monate vrga.ngen. Die Knappen haben in die- ser Zeit, fleißig gearbeitet. Der 140 Me- ter tiefe clntrümige Förderschacht (2 mal 2,80 Mger) wurde nm 30. April fertiggestellt. Bis auf eine liefe von 25 Metern wurde er betoniert und dann mit Lärciienholz abgeteuft. Zur Abteu- fung wurden 240 Kubikmeter Lärchen- holz verwendet.. Diese Arbeit konnte ohne jeder. Unfall beendet werden; ein besonderer Glücksfall wenn man hört daß die A.oteufung eines Schachtes zu den gefährlichsten Arbeiten eines Berg- mannes gehrt. Bei einer Tiefe von 120 Metern irden geringe Mengen von Mthanga.s festgestellt. Die Bergbaugesellschatt beabsichtigt nun, am 4. Mai mit dem Strackenvor- trieb des Hauptquerschlages in einer Länge von 300 Metern in Richtung Kitzbühel zu beginnen und hofft damit den Hanpt.erzschlag anzufahren; sodann ist ein weiterer Querschlag in- Richtung Rith beabsichtigt bis zum ee maligen St. Dariel-GerichtsSchacht (oder Gol- den Rosenschacht), der als Bewette- ru ngsschach t ausgebaut werden könnte. Diee Arbeiten werden entscheiden, ob das Werk fruchtbar gemacht wer- den kann und die Erhebung des Förder- schachtes der Gesellschaft und dem Lande zum Vorteil gereiche. rünbungfeft unb Orüilbutigdttbieben Öer lctü13enfom,ogn1e et. ›Dann Die, junge Schützenkompanie St. Jo- hann, die im Dezember vorigen Jahres gegründt wurde, will sich am Christi Himmelfahrtstag (14. Mai) das erste Mal in ihrer schmucken Pracht der Öf- fentlichkeit vorstellen und ihr Grün- dungsfest. 'eegehen. Dajrii verbunden ist auch ein Grün- dungsschießen am St. Johanner Schieß- stand. Näheres über das Gründungsfest wird dann zeitgerecht bekanntgegeben. Der leTzterschienene Bericht des Öser- rei'hischen Sta.:istischen Zentralamtes bringt einige Ziffern, denen zufeEge Kitzbühel iußerordentlich günstig a1'e- schritten hat., u. zw. beziehen sich die 7,ifferii auf den Februar 1953. Nach dieser Statistik erieIten im Beric.hts- monat di.2 höchsten tberriachtungszif- fern. (Inländer u:id Auslände r insgesarnt) folgende Gemeinden: Wien . . . 48.000 Kitzbühel . . . 42.000 Salzburg . . . 41.000 Badgastein . . 36.000 Seefeld i. T. . . 30.000 Lh a.A., Zües . 29.000 Innsbruck . . 28.000 st.. Antcn . - . 20.000 Der Reisedienst Tyrol in Düssdorf veranstaltete vor einiger Zeit eine all- genlemfe Aussprache mit den Obmän- nern (1er Verkehrsvereine Hopfgarten, Westendorf, Kirchberg, Reith, Aiach, C)be.rndorf unc, Fieherbrunn. in dieser A.usspra.cIie, die im Gasthof ‚.Bräu- - wirt" in Kirchberg stattfand, wurde ein um fa,ngr eiches Ta.gesprograrnm durch - bosprcchen, das sich auf die Erfahrun- gc,n des vergangenen Sommers und vor allem auf den Auslilick des bereits mit :s. Mai beginnenden deutschen Reise- verkehrs ins 3rixent.al stützte. Aus dem Bericht des Vorst.aMes des Reisedien- stes Tyrol, Herrn Pithan, konnte ent- nommen werden, daS im vergangenen Sommer durch sein Büro rund 50.000 t'brna.chtungen von deutschen Gästen im Brixental verzeichnet wurden und dieses an die Innsbrucker Banken über zweieinhalb Millionen Schilling an De- visen abführte. Herr Pithan beschwerte sich, daß ihm vorn Landesve rkehrsamt Innsbruck etne nur geringe Unterstüt- zung zuteil wurde und er vor allem mit Prop ag rndarjaterial wie Werhep 1 akaten und Bhdern gegenüber anderen Reise- Noch günstige r wird das Bild, wenn wir die Übernachtungszifrern der Aus- länder allein ansehe:., Hier steht Kitzbühel an der Spitze aller Gemein- den des österreichischen Bundesgebie- tes. Im einzelnec sind folgende Ziffern interessant: Es übernachteten im Februar 1953 Ausländer in Österreich: Kitzbühel . . . . 36.421 Seefeld in Tirol . . 29.480 Lech a. Arib. (Zür) 27.111 Badgast.ein . . . . 24.792 Wien ......23.647 St..Anton a Arlberg 18.932 Innsbruck, ....17.765 Salzburg . . . . 16.521 Sölden (Obergurgl) . 15.320 büros nur stiefrniltterlich bedacht wur- de. Es wurde eine Res:.Iutioii an das La.ndesverkehrsamt beschlossen, daß in Zukunft diesem für das 3nixental so be- deutungsvollen Fremdenverkehrsunter- nehmen entsprechend der vorhandenen Mittel ausreichendes Werbema.terial zur Verfügung gestellt wird. Die Buchungen von dTutschen Gästen aus dem Rheinland für das Brixental sind sehr erfc1gverprechend ; es wird sich beinahe eine Verdoepelung der Ue- berna.chtungszffer erzielen lassen. Den Obmännern der anwese eden Verkehrs. vereine würde nahegelegt, auf die Be- treuung der Gäste weherhin einzuwif- ken. Sehr zu emefehlen sind Abhaltung von P1atzkon zerDen un Heimatabende sowie gemeinsame Wa.ederungen unter kundiger Führung. Gleichzeitig wurde die Anregung gegeben Wa.nderkarten anfertigen zu lassen. Die. Aussprache war sehr anregend und hat dazu beigetr.gen die Bestre- bungen der Verkehrsvereine mit den Zielen des Tvrcl Reisedienstes Düssel- dorf in Einklang zu bringen zum Wohle unserer Fremdenverkehrswirtschaft. e65 Ihilegtel Unb ber bentfje 3teienerfter
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