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Saisonvergleich Kitzbühel - Bad Gastein Das eben erschienene Bad Gasteiner Badeblatt bringt eine Frequenz- übersieht Bad Gasteins betreffend die eben abgelaufene Wintersaison 1951-52. Es ist nun von großem Interesse, die dort angegebenen offiziellen Zahlen mit den entsprechenden Zahlen Kitzbüheis zu vergleichen, um Schlüsse für die zukünftige Entwicklung beider Orte zieLen zu können. Monat Bad Gastein Gästezahl Übernachtingen G.lstezah! Kitzbühel Übernachtungen November 642 10.047 246 735 Dezember 2521 15.183 2821 16.156 Jänner 2868 23319 4623 28.290 Februar 2465 28.205 4823 38.772 März 2177 30.252 4362 36983 April 2224 25.767 1504 7.945 Insgesamt 12897 132.773 18379 128.881 Obige Zusammenstellung gibt inse feine ein etwas verschobenes Bild, als ja Bad Gastein in erster Linie Heilbad ist und daher die November- und April- frequenzen nicht mehr auf das Konto -„Skisp'ort', sondern auf das Konto „Heil- bad" fallen, was bei Kitzbühel naturgemäß nicht '1er Fall sein kann. Nimmt man nur die ausgesprochenen Wintersportmonate Dezember bis März in Ver- gleich, so ergibt sich folgendes Bild: Bad Gastein Kitzbühel Dezem ber-März Gästezahl Übernachtungen Gästezahl Übernachtungen 10.031 96.959 16.629 120.201 Hieraus ist ersichtlich, daß Kitzbühel in der Wiatersais'on Dezember 1951. bis einschließlich März 1952 trotz bedeutend geringerer Bettenzahl um 60 Prozent mehr Gäste und um 20 Pro zont mehr Übernachtungen aufwies, als Bad Gatein. Interessant ist auch der Vergleich zum Vorjahre. November 1950 - April 1951 Gästezahl Übernachtungen Inland Ausland Inland Ausland Kitzbühel . ......3.820 10.994 21.664 87:164 Bad Gastein ... 8.478 5.223 92.199 66.080 November 1951 - April 1952 Kitzbühel .......4.488 13.891 25.016 103.865 Bad Gastein . . . . . 7.662 5.235 75.358 57.415 Kommentar aus dieser Gegenüberstellung: Wenn Kitzbühel so weiter macht, brauchen ängstliche Gemüter keine Sorge um die Zukunftsentwicklung Kitz- bühels zu hegen. C.Menshengen Seite 2 Kitzbüheler Anzeiger Samstag, 1.7. Mai 1952 schiedsbeitrages für die Kassenpatien- ten ihres Krankenhauses, da die Kran- kenkassen zu wenig zahlen, und Vor - messung der Siedlungsstraßen wegen Staubfreimachung. Bei dieser (+elegen- heit kam auh die Ölmisere in (Tor Eh- renbachgasse zur Sprache, und es war- (10 festgestellt, daß die Hauptsehuld St.. Petrus mit dem sonst allseits begrüßten Regenfällen trägt. Das mit Wasser ver- mischte Öl hing sieh an die Reibflächen der Fahrzeugräder, an Schuhe und Spa- zierstöcke und in weitem Umkreis zeig- ten die Ölspuren auf Wegen, Plätzen und Hausböden den Gegensatz zwischen Staub und Ölf1eekei. Der ectucrfee bleibt „€5c1j1uc1r3.. .4 Über den Antrag des Verkehrsverei- nes Kitzbühel auf Umbenennung des Schwarzsets, zum ‚.Kitzbüheler See" konnte sieh der Gemeinderat trotz eifri- ger Befürworter nicht entsehliefien ; es siegte die Tradition. Befremden löste der Bericht des Bib- germeisters aus, daß die Leitung des Museums Ferdinandeum in Innsbruck. welches 1-laus gegenwärtig die kostba- ion und für ganz Europa irideutungs- vollen historischen Fundgegenstände aus der 3000 Jahre alten Kitzbüheler Berg- werksges.ehichte zur Ausstellung bringt. diese Gegenstände zum Eigentum behal- ten will und bei ibersietiiuug der Funde in das I-leimat.museum Kitzbühel dieses als Außenstelle des Ferdinandeums be- trachtet. Kitzbüliel hat dank der groß- artigen Leistungen ds Wiener tiniv.- Prof. Dr. Richard P itt i o n i und mit finanzieller Hilfe des Stadtamtes und .1es Verkehrsvereines diese Zeugnisse der prähistorischen Vergangenheit der Stadt dem Ferdinancleum auf die Dauer der Ausstellung überlassen, hat aber nicht die Absicht, diese zu verschen- ken, da die Stadt selbst in ihrem Hei- inatmuseum eine geeignete Stätte be- sitzt, wo dieses Kulturgut aller Öffent- lichkeit zur Betrachtung zugänglich ist. Zum Schluß wurde der Antrag ange- nommen, hei der obrigen Schulbehörde darauf einzuwirken, daß der beliebte und geschätzte Fachlehrer Paul G a s- s e r zum Direktor der Hauptschule er- nannt wird. Filmtheater Kitzbühel 113. bis 18. Mai: Der Jagerioisl uI. u. 20. V.: Der Herr der Silberrnine 21. u. '22. V.: Drei kleine' Worte 23. bis 25. V.: Hallo, Dienstmann! Filmtheater St. Johann 1 T. 16. bis 18. Mai: Sklavin d. Herzens 19. u. 20. V.: Der lachende Dritte. 21. u. 22. V.: Wien tanzt 23. bis 25. Mai: Der Rebell t1t,fieier 2okß1nrntrhIjtc tir Nie Ofecfnerreniien nm 25. Mai (Start 10 Uhr) entsandte der Ski Club Kitzbühel: Christian P r a v d a, Fritz huber, Anderl Molterer, Toni Sai- 1er jun., Peppi Salvenmoser,Ernst. Hinterseer und Ria Schwarzen- b a eh e r. \T01-11 Ski Club wird zu diesem Rennen ein Sonderomnibus geführt. Abfahrt: 25. Mai, 6 'Uhr früh ab Haupt.platz; Rück- kehr zirka 1.8 [ihr; Fahrpreis zirka 79.- Schilling (für die Hifl- und Rück- fahrt., ohne Maut). Anmeldungen heim Reisebüro Kitz- bühel bis Freitag, 23. Mai erbeten. fjrennbenÖ für Öle .iüek,r Wcttfflufer Die Stadtgemeinde Kitzbühol hat im Einvernehmen mit dem K.S.C. in der Gernei nderatssitzung beschlossen, ani Sonntag, 25. Mai, im 'Hotel Piefenbrun- ner einen Ehrenabend für die erfolgrei- chen Kitzbüheler Wettläufer Christian Pravdii. Fritz Huber, Atidl-irl Molterer, Toni Sailer jun., Peppi Salvenmoser, Ernst Hinterseer, Rosl Sauer und Ria Schwarzenbacher zu veranstalten, um diesen die Anerkennung der Stadt und ihrer Bevölkerung für die erreichten Leistungen auszusprechen. Der Fest- abend beginnt um 9 ilhr. Nach der offi- ziel l.en Feier Tanzunterhaltung mit der Tanzkapelle der Stadtmusik. Zu diesem Ehrenabend sind alle Kitz- büheler herzlich eingeladen. um 84. Oieburttitag 211bert 13timu6 Am Samstag, 17. Mai, begeht in bes- ter und körperlicher Verfas- sung Steueramts-Kanzleidirektor i. R. Albert P r i m u s seinen 84. Geburtstag. Als Pionier des Skisportes, Mitglied der freiwilligen Feuerwehr durch Jahr- zehnte (40 Jahre Schriftführer), als Jugenderzie.lier und Turnlehrer, als Wegbereiter und Gründer des freiwilli- gen Bet.tungswesens hat Primus seine Freizeit der Allgemeinheit geopfert.Tau- senden Personen, Kitzhühelern we auch Gästen, hat ei „Erste Hilfe" geleistet und auch seine Regimentskameraden wie. )ffiziere des 1. Standschützenba.taill.ons Kitzbühel schätzten ihren Sanitätsober-
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