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)oP?lart'n Seite Gutgläubigkeit des Käufers schamlos ausgenützt. Bei fast allen der REICHS- OR.GA bekanntgewordenen Föileii ser Art konnte festgestellt werden. claü eine dem Preise in keiner Weise ent- sprechen (Je mindere Quall tdt angeboten wurde. Bei einem um 180 •Scilling als billig angepriesenen Paar Schuhen konn- te z. B. festgestellt werden, daß die gleiche Ausführung ha Ladengescliäft.e um 150 Schilling verkauft wurde. 1)as wiederholte sich in älinliher Weise verschiedenen Textilwaren. 7,ti dieser effektvollen preislichen fheiliait aug kommt dann noch dazu, (laß der Ku- fer keinerlei IJmtausch- oder Schaden- ersatz-Möglichkeit hat. \Tielfaci) ist es schon vorg'ekoinmeui, daß die als Liefe- rant angegebenen Firmen eutwedei nicht die Lielerer uiaren, oder über- haupt nicht bestehen. Die R e i c Ii s 0 g a Kitzbühel fühlt sieh daher im In- teresse weiterer Schadnverhütung ver- pflichtet> die Bevölkerung auf diese [Jm- tüncle hinzuweisen und vor derlei Ver- kaufswerberui zu warnen. Otto Oteiner f4,i'octj über SoIiforuien BeIonbau nuö wuneugen flur 3 UIflIonen ftfarer in ainierifa 23on Satt .ofler Der Vortrag von Otta 8 L e in e 1, am Samstag, 15. März, im Koipinghaus war für die Anwesend n sehr interessant. und gab einen Überblick über die wirklich unbegrenzten Möglichkeiten (3d Weit jenseits des Ozeans. Der Reis wird drü- ben vom Flugzeug aus gesät, und rie- sige Erntemaschinen ersetzen tausende von Arbeitern. Angebaut wird nur auf B e s t e 11 u n g. Das übrige Land bleibt brach liegen und kann „ausruhen''. Al- les muß rentabel sein, denn wer über- nimmt das Risiko, wenn man die Ernte nicht losbringt? Lautet ein Auf trag z. B. auf 20.000 Tonnen Tomaten, so wer- den er- den diese angebaut; erhält an einen Mehrertrag von einigen tausend Tonnen, so werden diese i1icht geerntet, denn er wurde nicht bestellt. Der Baden be- kommt seine überprodnkt.ion zurück. Das schwierigste Problem stellt die Be- wässerung dar. Da. einen Fehler ma- chen, hieße, einen großen Landteil über- schwemmen und damit einen schweren Schaden anrichten. Otto Steiner, der Verwalter auf der riesigen Farm seines Freundes, Mister Weber, ist, hat die Filmtheater Kitzbühel 28. bis 30.: P. Wessely in ‚Mar.Tlieres ja' 31. III. u. 1. IV.: „Der Vater der Braut" 2. u. 3.: ‚.Tocliter v. Grenzhauernhof" Filmtheater St. Johann LT. 29. bis 31. März: „Eine große Kurtisa.n« 1. U.; 2. IV.: D. beiden Fremdeniegiouiäre': 3. u. 4.: „Drei kehrten heim" Eishockey-Club Kitzbühel Einladung zu der am Mittwoch, 16. ApriL 1952 um 20 Uhr im Gasthof Neuwirt, Kitzbühel, stattfindenden (14 e n e r a 1 v e 1 s a, in m 1 ii ii g J. Tätigkeitsbericht; Kassabericht; Neuwahlen; IV, Satzungsänderungen: V. Allfälliges. Anträge zur Beschlußfassung beider Generalversammlungmüssen von den Mitgliedern bis spätestens 10. April .1952 beim Schriftführer Georg Silberbmgei, Sparkasse, schriftlich eingebracht ivei'- den. -- Sollte die Versammlung um Uhr des obigen Tages wegen Mangel an Anwesenden nicht beschlußfähig sein, so findet nun 20,30 Uhr des gleich cii Tages eine zweite Generalversammlung statt, die auf alle Fälle heschluflfähig ist. Der Obmann: Hubert L c i t n e. i, KitzbWeler_Aneigor a.ttag, 2.2. M&z 1952 Oberaufsich auf 4erselben. „Die Be- wässerung i nicht so einfach, wie man glaubt", erklärte mir Otto später auf meine Frage übr das Svstwn. ‚‚Vor al- lem muß das Gefälle geilen berechnet. sein. Tomaten z. B. brauchen zwei Zehn- tel Gefälle, Reis aber nur ein Zehntel. (4 rode Maschinen machen dann die Erl- bewegung, da ein Zehn t ü mehr. (lor eines weniger, wie man es braucht. Ich muß also praktisch mehr Ingenieur als Landwirt sein, von dessen ureigen- sten Angelegenheiten icit eigentlicl 1 flieht viel verstehe, obwohl ich selbst einige hundert Hektar Land! mein Eigen nenne und darauf sehr staiz bin. Der Buden ist sehr fruchtbar, und es wird das ganze Jahr über geerntet. Wenn ich jetzt zurückkomme, haben wir die Zwiebelernte. - flie. Hitze macht mir manchmal sehr zu schaffen ; wir befin- den uns auf dein gleichen Breitengrad wie Nordafrika." Sodann entführte uns Otto mit seinen schönen Farbbildern in das fast noch unerforschte Gebiet dl,-.i, Sierra Nevada, der höchsten Berggruppe Kaliforniens. Die von ihnt mit einigen Begleitein ge- machten Touren in dieses Gebiet waren sehr beschwerlich. Zehn Tage betrug die Aninarschzeit zum Fuße einiget Viertausender, und für die ganze Zeit mußte der Proviant im Rucksack mit- genommen werden, denn es gibt:. in die- sem Gebiet keine Schutzhütten. Di Ski- lauf fängt in ziika. zweitausend Meter Höhe an, wo mi1 zum großen Teil herr- lich freies Gebinde vorfindet. Pulver- schnee gibt es keinen, wegen der zu großen Hitze; dafür aber herrlichen Firn und leider auch recht oft schlechten Schnee. Die Skitouristik ist in Amerika noch fast unbekannt, obwohl der Skisport ei- nen gewaltigen Aufschwung erlebt und Dci ()bstbauverein Hopf'- gart en opf- gatt eu hielt kürzlich eine Versamm- lung ab, die einen noch nie gesehenen Besuch von üben hundert Personen auf- wies. Fachberater Gartenbauinsp.ekt.or II 0 c Ii e ri b r u c k hielt einen Filmvor- vertrag, in dem Gut und Schlecht in der Obstbaurnpflege aufgezeigt. und durch die einleuchtenden, praktischen Erklä - rungen. rklä- rungen untermalt wurde. Anschließend hatte Verbandspräsident Ökonomierat F a 1 c lt bei seiner anschaulichen und humorvollen Plauderei über den Haus- garten, Pflege der Fensterblumen und die häusliche Obstverwertung eine dank- bare ank- baue und nicht müde werdende Zuhörer- schalt. Falchs Wissen und praktische Erfahrung auf diesem Gebiete ist um- fassend und unerschöpflich. --- Wir wünschen uns in Hopfga.rten noch viele solche gelungene Obst.bauvera.nstai - tungeil. rien im a1e. Immer festliches Geläute. Mclodisch schön klangen die Kirchen- glocken von Brixen seit ihrem Bestehen immer schon ,' Nun wurden zwei Her- forder Läutema.schinen „Voco" von dci' Firma Bokelmann & Kuhle und eine von der Firma Gra.ßrna.yr in Innsbruck eingebaut.. Der Mechanismus funift ionieit tadellos. Die Schwingungen sind nun ganz regelmäßig, der Klang noch schö- ner und majestätischer. Das herrliche Graflmayr-Geläute kommt jetzt voll und ganz zum Ausdruck. Dank der Gemein- de und der Bevölkerung, die die finan- Geboren wurden: ein Ju - li a nui dem Landarbeiter Johann Erhar- ter und der Frau Anna.geb. Manzl; eine A nut a Elisabeth und! ein J ro h a n n dem Ziegeleiarbeite.r Johann .F'isehier und dci Frau Theresia geb. Schern- thannei. (in unserer letzten Ausgabe wurde durch einen Setzfehler dem Land- arbeiter 'Johann Erharter als Ehefrau rfhle],ese geb. Schernthaner zugeeignet und dagegen die Geburt der Zwillinge Anna-Elisabeth und Johann ganz vor- schwiegen. Wir hoffen, daß diese Ver- wirrung im tatsächlichen Haushalt der beiden Familien keine Folgen zeitigte und bitten, das Versehen zu entschul- digen. Den glücklichen Eheleuten gra- tulieren wir zum Wiegenfeste herzlich. Die Redaktion.) die Zahl der Skiläufer in Amerika be- reits die Dreimilhionengrenze erreicht. Zum Abschluß dankte Otto Steiner für die herzliche Aufnahme, die er in Kitzbühel fand. Er hofft, daß sich durch die reduzierten Flugtarife nacht Europa. der Touristenverkehr günstig entwik- kein wird, und versprach, dieihm ge- botenen Möglichkeiten drüben zu nüt- zen, um für Kitzbühel zu werben.
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