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amto, 29. Deember 1931 :preid 30 irofcEjen, 3nrebe3ugL1gebür 15.— rb 2. ci1gana. MUMMer 52 orgütt 6#Oftt grobe I Hut boo to1öin egro Am '\Teilinachtstag waren seliitzungs- weise 200 Wint-ergste in unserer Stadt. Der Puli Iizisl Franz ii ii. u s in a n ii schrieb nach einem Besuch im Alpen- haus in der ‚Presse" am 22. d. M. über Kitzbühel unter anderem : ‚‚Aus einem kleinen, altertünlich malerisch e}I)lie- henen Berg- und Bauernstüdtchen ' (las man unter seinem hla ugoldeiien lii ni'nel immerfort malen möchte, ist d i e H au p t s t a cl t des Österreich Wintersportes geworden. Es ist ein Stadt!, paichmici't mit echtem Erdge- ruch und cins H 0 r n verdient die Be- zeichnung ‚Go1lencs Horn' Eine Aufmerksamkeit aus Wien ver- dient besondere Be.a.chung; aber auch jene, die Kitzbühel im vergangenen Sommer und Herbst wieder ein Stück auf seinem Wege zur Metropole geför- dert haben, sind für den kehr von von ]3edeitung. Über Toni P r a x in a i r und seine Sängergrupje berichten wir an anderer Stelle. Eine glücicliche Ecke kann man nun den Buh nhofsp 1 stz nennen. Die Einwei- hung des Neubaues Hotel Klausner am Donnerstag, 20. Dezember, gab dein Besitzer die Gelegenheit, BezirksIiaupt- mann Dr. Treuthiaglia, Bürgermeister Dr. Buschman, de Vizebgm. Sicherer und Eber], Baureferenten Unterberger, Baumeister Hüter, Verkehrsvereinsd- rektor Baron v Menshengen, Bahnvor- stand Pihak, sowie- Vertreter von Reise- bürosund uudfunk zur Besichtigung und Einweihungsfeier einzuladen. Die Anwesenheit. der G-sttinnen des Bezirks- ha.up trnannes und des Bürgerm isters verlieh der Feier einen überaus freund- liehen und famiiiren Charakter. Bürgermeister P. Busehm an gab in einer Ansprache seiner großen Freude Ausdruck, daß dieser Erweiterungsbau, der einen großen Schritt zur Verschö- nerung des Stadtbildes darstelle, durch beispielhafte Privatinitiative zustande- gekommen ist. Der Bahnhofsplatz, sei eine Vsitenkarte geworden, auf die Kitz- bühel stolz sein darf. Das erneuerte 1-lote besitzt SO Hetter. sehöne ( sell- schaitsrilume und eine [1 mi u s h a 1. In einigen Tagen gibt es in! Ifotel Klausner eine weitere Feier, und zwar begeht Sen iorehie Fritz K 1 a ii s n e. r Per «tin(d Ein Jahr dem Arhet uni des A baues neigt sich seinen- Ende. Das ‚‚nur Bezirksblatt'', der ‚‚Kizhüheler Anzei- ger'. ist zufrieden. Die Zeitung findet immer noch mehr Abnehnier, und auch stets mehr T\lita.rbeiter. in de-, Ge- schftswelt gilt es schon als Visiten- karte, als heimmver1nmnden mit 'leni Bezirke, besoncie.rs im iiokalblatte auf- zu scheinen. Wir sind auch ein weißer Rabe, den ci trotz aller Teuerningswelleim in letzter Zeit ist unser .Bezugspreis immer noch nur 15 Schilling inklusive Versiud im Jahr. Bitte helfen Sie uns durch 1:roinp- te Einzahlung dieses '--,leinen Betrages auf unser Konto ui der Sparkasse Kitz- bühel, auch die Spesen weiter niedrigst zu halten. 'Wir wünschen allen Lesern, Mitar- beitern und Mituesitzern ein gesundes und glückliches neues Jahr. Wir ver- sprechen Ihnen, die Zeitung au2 der bisherigen Linie weiterzuführen ucd da- mit alle zu erfreuen, die wirtscLaftli ehen Erfolge zu verbessern und so ein gesundes friedliches Leben aller zu er- möglichen. Wir dienen so rum besten der Heimat, unserem Skiparadies um Horn und Sal- ve, wir wollen Wegweiser sein liii' die herrlichen Somnce.rurlaubsplütze in un- serern Bezirk und so beitragen für regen Fremdenverkehr und dadurch für beständigenVerdenst für Stadt und Land und für alle Bevlkerungsschicht.en. IDe Liebe zur Heimat soll auch in der Zukunft uns nur noch mehr ver- binden, sie ist auch die treibende Kraft für Gestaltung und Ausbau aller unse- 1er Unternehmmien. Die Verwaltung und Schriftleitung am 1. Jänner 1952 seinem! 70. Gebuits- tag. Diese, Neuigkeit wird so manche Kitzbüheler überraschen. denn das Er- scheinungsbilcl des Jubilars zeigt ihn um 10 Jahre jünger. Eine bedeutende Vergrößerung erfuhr das T-lotel ‚‚Weißes Rößl', und auch hier haben Architekt, und Baumeister den denkbar günstigsten Baustil ge- funden. Wenn es auch von der Bichl- straße den markanten Pfleg hofturm teil- weise verdeckt, so muß festgestellt wer- den, cluB man vor dem Neubau auch nicht viel davon sah. Dagegen hat vom Gries und von der Bahnseite aus der Anblick dieses Stadtteiles gewonnen. Von den Kitzbühelern dankbar empfun- den wurde der Umstand, daß die Ka- stanie vor der Garage nicht ganz ver- schwand, sondern nur durch eine jün- gere ersetzt wurde. Möge sie sich auch zu solcher Pracht entfalten, wie die alte. Der dritte große Hotel-Neubau, der J ägerw i rt. wurde ebenfalls zur Weih- nachtssaison beendet, und konnte seine gastlichen Tore öffnen. Der Bauherr. der zur Bauzeit - man hat's ja ge- sehen - abwechselnd Maurer, Zimme- rer, Hilfsarbeiter und Wassertrügr war, hat ein gewaltiges Arbeitspensum hinter sich und ist heute der „größte" Hotelier in Kitzbühel. Aber auch sonst wurde in Kitzbühel an allen Ecken und Enden zum Gedeih des Fremdenverkehrs gebaut. In der „Pension Lacedelli" wurde noch geho - belt und gestrichen, derweil am Bahn- hof die ersten Gäste von Scho - Freun- desname - empfangen wurden. Heute stehen elegante Personenwägen vor sei- nein Hause und in allen Räumen tum- meln sich lustige Wintersportldr. Was haben nun die Kitzbüheler Wir- te für die Lebenslust ihrer Gäste bereit? Da hat wohl Guido R e! i s c h den Vogel abgeschossen, indem er Herrn B a 1- d u i n den Rusen wegschnappte - die- ser hatte sich als Radiosprecher zuviel Witz erlaubt - und für sich engagerte. Zusammen mit der, europabekannten Kapelle Rudi Regen werden Unterha-1-
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