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Kitzbüheler Anzeiger
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Ein Großeinsatz der Blaulichtorganisationen war notwendig, um drei verunglückte Jugendliche von der gesperrten Streif zu bergen.

Appell: Pisten derzeit nicht verlassen!

Angesichts der schwachen Naturschneelage sorgte am Silvestertag die Nachricht vom Lawinenabgang auf der gesperrten Streif für vermehrtes Aufsehen: Das Hinweisschild auf der Rennstrecke hatten drei 16-jährige Jugendliche ignoriert und durch das Befahren eines Kunstschneedepots im Teilabschnitt Hausbergkante/Traverse das Schneebrett in weiterer Folge selbst ausgelöst. Zwei der Burschen wurden davon mitgerissen und teil- bzw. total verschüttet, die dritte Person blieb unverletzt. Sie setzte einen Notruf ab und begann mit Rettungsmaßnahmen der verschütteten Kameraden. Für deren Bergung war ein Großeinsatz der Rettungsorganisationen notwendig. Die Polizei nahm nach diesem zweifellos ungewöhnlichen Kunstschnee-Lawinenabgang die Ermittlungen auf.

Neben den Pisten wird gearbeitet

Völlig überrascht von der Alarmierung zeigten sich nicht nur die Einsatzkräfte, sondern auch die Mitarbeiter der Bergbahn AG Kitzbühel, wie Vorstand Christian Wörister gegenüber dem Kitzbüheler Anzeiger betont. Erst beim Einsatz habe sich herausgestellt, dass sich ein Schneedepot neben der Streif in Bewegung gesetzt hatte. „Auf den Pisten bestand für Wintersportler jedoch keine Gefahr“, hält Wörister fest.

Die derzeitigen Pistensperren würden aus gutem Grund verhängt, begründet der Bergbahn-Vorstand: „Die Hausbergkante ist aktuell gesperrt, weil Beschneiung und Präparierung
der Strecke für die Hahnenkamm-Rennen im Gange sind.“


Hinweisschilder sind unbedingt zu beachten

Doch auch in anderen Bereichen des weitläufigen Kitzbüheler Skigebietes, in dem sich an Spitzentagen rund 25.000 Wintersportler tummeln, sind Schneeerzeuger und Pistenmaschinen laufend neben den Pisten im Einsatz. Wöristers Appell: „Bitte nicht in abgesperrtes Gelände einfahren. Nicht nur, weil dort zu wenig Naturschnee liegt, sondern weil dort auch gearbeitet wird. Entsprechende Hinweis- und Gefahrenschilder sind aufgestellt.“

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