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Kitzbüheler Anzeiger

Andreas Aschaber und sein Traum, als erster Mensch auf allen höchsten Bergen der Welt zu stehen

Andreas Aschaber aus Kirchberg hat einen ziemlich großen Plan: Er will auf der höchsten natürlichen Erhebung aller 197 Länder der Welt stehen. 149 hat er bereits geschafft. Doch wie er im Impuls Podcast erzählt, ist dabei nicht automatisch der höchste Berg auch der schwierigste.

Manchmal besteht die größte Herausforderung schon darin, den höchsten Punkt eines Landes überhaupt zu finden. In Botswana half Andreas dabei, ihn mit einem Präzisionsgerät neu zu vermessen. Nach Dänemark musste er gleich mehrmals reisen, weil sich vermeintliche Gipfel als künstlich aufgeschüttete Erhebungen herausstellten.

Auch fehlende Genehmigungen, unklare Grenzen und militärische Sperrgebiete machen aus kleinen Hügeln mitunter große Abenteuer. In Bangladesch kämpfte sich Andreas tagelang durch den Dschungel, musste aber nur wenige Stunden vor dem Ziel wegen eines reißenden Flusses umkehren. Auf Zypern wartete er 23 Jahre auf die Gelegenheit, den höchsten Punkt innerhalb einer britischen Militärbasis betreten zu dürfen.

Mindestens genauso wichtig wie die Gipfel sind für ihn die Menschen, die er unterwegs kennenlernt. Aus Guides, Organisatoren und anderen Bergsteigern wurden Freunde. Andreas erzählt von überraschender Hilfe, gemeinsamen Erlebnissen und Momenten, die ihm stärker in Erinnerung geblieben sind als so manches Gipfelfoto.

Außerdem spricht er über das Wettrennen mit anderen Gipfelsammlern, die Kosten seines Projekts und darüber, warum rechtzeitiges Umkehren manchmal wichtiger ist als der Gipfelerfolg.