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Kitzbüheler Anzeiger

2025 - unbequem und doch versöhnlich

Margret Klausner

2025 – was hast du nicht alles für uns bereitgehalten! Du warst ein Jahr voller Emotionen. Geprägt von Unsicherheiten – weltpolitisch, wirtschaftlich und auch sozial in unserer Region. Nicht wenige würden sagen: Du warst ein unbequemer Freund.

Unbequem deshalb, weil du Normen und Traditionen auf den Prüfstand gestellt hast. Weil du uns gezwungen hast, genauer hinzusehen, nachzudenken, zu reflektieren. Und vielleicht sind es genau diese Jahre, herausfordernd und manchmal mühsam, die für die Weiterentwicklung entscheidend sind. Für jeden Einzelnen von uns, für Unternehmen, für Vereine und für unsere gesamte Region.

Blicken wir mit etwas Abstand und Wohlwollen zurück, dann hast du uns auch viele gute Momente geschenkt. Du hast uns daran erinnert, dass wir noch immer in einer der schönsten und wohlhabendsten Gegenden leben dürfen. Auch das hast du uns gezeigt, liebes 2025.

Gleichzeitig hast du Zeichen gesetzt, die uns nachdenklich gemacht haben. Zeichen, die Sorgenfalten hinterlassen und die wir nicht übersehen sollten. Sie mahnen uns, Verantwortung zu übernehmen.

So wollen wir die schönen Momente mit dir in Ehren halten, sie feiern und zugleich die richtigen Schlüsse für die Zukunft ziehen. Den Mut haben, Entscheidungen zu treffen. Und vor allem den Mut haben, zu gestalten.

Danke, 2025. Wir werden dich vermissen. Und doch sagen viele von uns: „Hallo 2026“. Wir freuen uns auf dich und wünschen uns von dir eine Brise mehr Zuversicht.

Auf ein Jahr, das uns Geduld schenkt: wohlwollend miteinander zu sein, gerne kritisch, aber weniger schnell empört. Ein Jahr, das uns die Ruhe gibt, Dinge entstehen zu lassen.

Das ist meine Meinung zu diesem Thema:

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