10.10.2017
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Standesbeamte auf Fortbildung

350 Standesbeamte aus ganz Österreich nahmen an der 48. Bundesarbeitstagung in Kitzbühel teil. Aktuelle Themen aus den Bereichen Staatsbürgerschaftsrecht, Asyl- und Fremdenrecht oder auch die Flüchtlingsproblematik wurden im Rahmen dieser Fortbildung behandelt.

Kitzbühel | Es war nicht eine riesengroße Massenhochzeit, weshalb die 350 Standesbeamtinnen und Standesbeamten nach Kitzbühel reisten, sondern die Bundesarbeitstagung ihres Fachverbandes, die vom 2. bis 4. Oktober in der Gamsstadt abgehalten wurde. Die geringe Teilnehmerzahl führte Franziska Weber, Präsidentin des Fachverbandes, auf die bevorstehenden Gemeinderatswahlen im Burgenland und die Nationalratswahlen zurück.

Die Gesellschaft ändert sich und somit ändern sich auch die Anforderungen an das Standesamt. Aktuelle Themen aus dem Staatsbürgerschaftsrecht, Asyl- und Fremdenrecht, die Flüchtlingsproblematik oder auch das IPR-Gesetz wurden im Rahmen dieser Arbeitstagung behandelt.

Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler, der bereits beim Vorschlag von Kitzbühels Standesbeamtin und Organistorin der Verstaltung, Andrea Perger-Weber, von dieser Fachtagung begeistert war, zeigte sich bei seiner Ansprache erfreut, dass sich die Gamsstadt als Bezirkshauptstadt und Zentrum der Verwaltung nun auch wieder als Bildungsstätte profilieren konnte.

In Tirol gehören 130 Standesbeamtinnen und -beamte dem Fachverband an, insgesamt gibt es ca. 170 Mitarbeiter bei den Standesämtern, wie Landesleiter Arnold Wackerle erzählte.
Elisabeth M. Pöll

Bild:  Kitzbüheler Standesbeamtinnen Andrea Perger-Weber, Monika Sillaber und Hilde Sohler (v.l.). Foto: Pöll

 
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