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Kitzbüheler Anzeiger

St. Johann in Tirol

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2 ST. JOHANNER GEMEINDENACHRICHTEN Editorial Der Bürgermeister informiert ben. Besonders hervorheben möchte ich dabei, dass wir die Integration der Familien vorbildlich geschafft haben. Am Beginn dieses Weges ha- ben uns viele Kritiker nicht zugetraut, diese „unsere menschliche Lösung“ bei der F lücht- lingsbunterbringung umsetzen zu können. W ir haben jedoch bewiesen, dass es sehr wohl funktionieren kann, wenn nur alle gemeinsam an einem Strang ziehen, und darauf können wir sehr stolz sein. Jungbürgerfeier Ende Jänner haben wir die Jungbürgerinnen und Jungbürger der Jahrgänge 1996 bis 1999 in den Kaisersaal geladen. Eine Jungbürgerfei- er ist Zeichen dafür, dass wieder eine G enera- tion junger Menschen in das öffentliche L eben unserer Gemeinschaft eintritt und auch zuneh- mend Anteil am Geschehen in der Gemeinde nimmt. So habe ich in meiner Ansprache unse- re jungen Mitbürgerinnen und M itbürger auf- gerufen, im öffentlichen L eben von St. Johann aktiv mitzuwirken, sich in das politische Ge- schehen einzubinden und sich verantwor- tungsbewusst in den örtlichen V ereinen und lnteressensgemeinschaften zu engagieren. Ich wünsche unseren Jungbürgerinnen und Jungbürgern viel Erfolg und alles Gute, auf dass all ihre Pläne für die Zukunft aufgehen werden. Empfang von Bundesministerin Schramböck Ebenfalls Ende Jänner konnten wir anlässlich der Einweihung der Tourismusschulen „unsere“ Bundesministerin Margarete Schramböck bei ihrem ersten offiziellen Besuch in ihrer Heimat- gemeinde mit einem so genannten „landes- üblichen Empfang“ beg rüßen, und sie hat sich darüber sehr gefreut. M it der gebürtigen St. Johannerin, Margarete Schramböck, hat un- sere Gemeinde nun eine mächtige Fürspreche- rin in Wien. Dies kann vor allem dann von Vorteil sein, wenn wir Anliegen vorbringen müssen, welche der Mitwirkung des Bundes bedürfen. Neugestaltung Volkschulhof In der letzten Gemeinderatssitzung wurde das Projekt zur Neugestaltung des Pausenhofes der Volksschule präsentiert. I n zwei Bauabschnit- ten wird ab dem Frühjahr in diesem B ereich ein Integrationsschulhof entstehen, der sowohl von der Volksschule als auch vom Sonderpä- dagogischen Zentrum genutzt werden wird. Insgesamt investieren wir für diesen neuen Schulhof 128.000,-- Euro, wobei uns dafür auch finanzielle Unterstützungen durch das Land Tirol zugesagt wurden. Es freut mich besonders, dass bei der Planung alle Beteiligten, vor allem die Schülerinnen und Schüler, miteinbezogen w orden sind und durch das Zusammenwirken vieler kreativer Menschen ein einzigartiger Begegnungsraum entsteht. Dieser barrierefreie Erlebnisbereich für K inder mit und ohne besonderen Förderbe- darf wird sicherlich auch dazu beitragen, die eine oder andere Barriere in den Köpfen abzu- bauen. Näheres zur G estaltung des Schulhofes finden Sie auf Seite 6. Marktordnung Ebenfalls in der letzten Gemeinderatssitzung haben wir die Marktordnung für unsere G e- meinde beschlossen. Diese wurde notwendig, da der Wochenmarkt dadurch eine neue recht- liche Basis mit einem genauen Regelwerk be- kommt. Inzwischen gibt es den St. Johanner Wochenmarkt schon seit zehn Jahren, und er hat sich in dieser Zeit in seiner Größe verdop- pelt. Der Markt ist seither ein bedeutender Fix- punkt im wirtschaftlichen und gesellschaftli- chen Leben unsere Gemeinde, und ich darf allen, die zum Gelingen und zum hohen Stel- lenwert dieses Marktes beitragen, herzlich gra- tulieren. So freuen wir uns schon auf die zehn- te Marktsaison, die am 16. März beginnen wird. Bis dahin wünsche ich uns allen noch einen schönen W interausklang und dann natürlich auch einen angenehmen Frühlingsbeginn. Euer Bürgermeister M ag. Stefan Seiwald Liebe St. Johannerinnen und St. Johanner! Flüchtlingsunterbringung Auf Grund der sich entspannenden Situation bei den Flüchtlingsströmen nach Österreich sind die Tiroler Sozialen Dienste dabei, ihre Ka- pazitäten landesweit anzupassen. I n St. Johann waren fast 50 % der gesamten Schutzsuchen- den des Bezirkes untergebracht, und wir waren auch die einzige Gemeinde, welche die vom Bund vorgegebene Unterbringungsquote von 1,5 Prozent der Einwohnerzahl erfüllt hat. Somit ist es nahliegend, dass gerade bei uns Unterkünfte geschlossen wurden und noch werden. Konkret waren dies bisher die Unter- künfte im S chwimmbadweg und im Mozart- weg. Im Laufe des Jahres sind noch Schließun- gen der Unterkünfte in der Birkenstraße (Früh- jahr) und Almdorf (Herbst) geplant. Die Zahl der Flüchtlinge in S t. Johann ist von ursprüng- lich 143 Personen auf derzeit 77 Personen ge- sunken. Bis zum Herbst werden dann nur noch 30 bis 35 Schutzbedürftige in S t. Johann unter- gebracht sein. Ich möchte mich an dieser S telle nochmals bei allen St. Johannerinnen und St. Johannern da- für bedanken, dass wir diese Herausforderung, welche uns 2015 von dritter Seite auferlegt wurde, gemeinsam so eindrucksvoll gelöst ha-
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