Aktuelles
23. September 2026
Bürokratie schlägt Sicherheit

Der Fall in Kitzbühel zeigt es auf: Ein Zebrastreifen in der Innenstadt musste übermalt werden, weil der Blickwinkel nicht stimmt. Ein Blick in die Straßenverkehrsordnung sorgt für Ernüchterung: Bis ein Zebrastreifen installiert werden kann, heißt es zählen, messen, Sichtweiten prüfen, Geschwindigkeiten erheben, Behördenverfahren durchlaufen – und am Ende braucht es eine Genehmigung, bevor auch nur ein einziger weißer Streifen auf der Straße landen darf.
Natürlich: Sicherheit darf nicht dem Zufall überlassen werden. Ein Schutzweg an einer unübersichtlichen Stelle kann schließlich selbst zur Gefahr werden. Deshalb braucht es Regeln und eine fachliche Prüfung. Aber müssen diese gleich so aufwendig sein? Größere Kommunen wie Kitzbühel oder St. Johann verfügen über eigene Abteilungen, die ein solches Verfahren relativ rasch abwickeln können. Aber muss wirklich jede Gemeinde einen derart langen und aufwendigen Weg gehen? Wenn Bürger einen Schutzweg fordern, sollte die Reaktion nicht zuerst ein Aktenordner sein. Und schon gar nicht ein jahrelanges Verfahren.
Denn eines darf bei aller Bürokratie nicht vergessen werden: Auch die Verfahren kosten Geld. Mitarbeiter müssen zählen, planen und Anträge bearbeiten. Gutachten müssen erstellt und Experten beauftragt werden. Geld und Zeit, die Gemeinden gerade bei der Verkehrssicherheit vielleicht lieber in konkrete Maßnahmen investieren würden.
Vielleicht wäre es deshalb an der Zeit, die Verfahren zu hinterfragen. Nicht die Sicherheitsstandards – die sollen bleiben. Aber der Weg dorthin könnte einfacher, schneller und günstiger werden.
Denn eines darf bei aller Bürokratie nicht vergessen werden: Auch die Verfahren kosten Geld. Mitarbeiter müssen zählen, planen und Anträge bearbeiten. Gutachten müssen erstellt und Experten beauftragt werden. Geld und Zeit, die Gemeinden gerade bei der Verkehrssicherheit vielleicht lieber in konkrete Maßnahmen investieren würden.
Vielleicht wäre es deshalb an der Zeit, die Verfahren zu hinterfragen. Nicht die Sicherheitsstandards – die sollen bleiben. Aber der Weg dorthin könnte einfacher, schneller und günstiger werden.