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Aktuell 2 Ausgabe 6 Auflagen werden von der Bevölkerung eingehalten – v iele Kontrollen durch die Behörden Kaum Corona-Übertretungen Die Zahl der Übertretun- gen nach dem Epidemie- gesetz sind gering, dabei wird streng überprüft und jedem Hinweis seitens der Bezirkshauptmannschaft nachgegangen. Bezirk | Zahlreiche Fahrzeuge mit auswärtigen K ennzeichen auf den Parkplätzen bei Super- märkten und T alstationen von Bergbahnen sorgten während des Lockdowns immer wieder für hitzige Diskussionen a uf di- versen Plattformen. „Wieso dür- fen die einreisen und brauchen keine Quarantäne“, war eine der meist gestellten Fragen. Für eine Q uarantäne sind die Gründe der Reise entschei- dend, erklärt dazu V erena Bor- tenschlager, Leiterin des Refera- tes für V erkehrs-, Gesundheits-, Baurecht und Namensänderung bei der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel. E s ist schon fast ak- ribische Detektivarbeit mit der jedem Hinweis aus der Bevölke- rung nachgegangen wird. „Man kann hier keine Verallgemeine- rungen treffen. Jede Meldung ist als Einzelfall zu betrachten“, er- zählt Bortenschlager. Durch die Einführung des Einreiseformu- lars wurde die Arbeit der Behör- den ein wenig erleichtert, jedoch ist es auch weiterhin schwierig, die beruflichen Gründe der Reise herauszufiltern. Jedoch werden zahlreiche Einzelfallüberprüfun- gen durchgeführt. Kontrollen auf Parkplätzen Kontrolliert wird nicht nur an den Grenzübergängen und von den Behörden a us, die die Polizei immer wieder zu Überprüfungen schicken, sondern auch auf den Parkplätzen der Skigebiete, wie unlängst b ei der Fleckalmbahn in Kirchberg. Dabei wurden von drei Streifen 68 Fahrzeuge und deren Insassen überprüft. „Es wurden dabei eine Führer- schein- und eine Meldeüber- tretung festgestellt, aber keine Corona-Übertretung“, erzählt Bortenschlager. Derartige Kon- trollen werden laufend bezirks- weit durchgeführt, nicht immer in Uniform, auch in Zivil. Keine Coronapartys im Bezirk Coronapartys im eigentlichen Sinne haben im Bezirk Kitz- bühel nicht stattgefunden, wie Bortenschlager betont, jedoch gab es sehr wohl Lärmbelästi- gungen, die seitens der Polizei überprüft wurden. „Wir können im privaten Bereich nicht mehr als eine Personenerhebung ma- chen“, erklärt B ortenschlager. Seitens der Polizei wird kon- trolliert, welche Personen im gleichen Haushalt leben und ob es Übertretungen im S inne des Beherbergungsverbotes gibt. Kommt es mehrfach zu Über- tretungen, steigt auch die Höhe der Strafen. Bortenschlager versichert, dass jeder Hinweis aus der Be- völkerung ernst g enommen und dem auch nachgegangen wird. Elisabeth M. Pöll Am Dienstag rückten rund 150 Soldaten in die Winter- steller Kaserne in St. Johann ein. Sie werden für den Grenzschutz auch in Kössen eingesetzt. St. Johann | Mit der Reisewar- nung für T irol gehen auch ver- schärfte G renzkontrollen ein- her. Montag früh gab es a n der Grenze von Oberaudorf zu Nie- derndorf bereits intensive Kon- trollen von der bayerischen wie der tirolerischen Seite. „Wir haben aber noch keine genaueren Informationen“, er- klärte Kössens Bürgermeis- ter Reinhold Flörl, in dessen Gemeinde es immerhin zwei Grenzen zu Deutschland gibt. Auch bei der Polizei gab es noch keine genaueren Angaben, wie Bezirkskommandant Martin Reisenzein erklärte. D ass aber auch die regionale Polizei in diesem Bereich ebenfalls ein- gesetzt wird, davon war Rei- senzein überzeugt. In der Winterstellerka- ser ne in St. Johann allerdings herrscht seit Dienstag wieder reges Leben. 150 Soldaten aus Salzburg und Kärnten wurden nach Tirol versetzt. Begrüßt wurden sie vom stellvertre- tenden Landesmilitärkom- mandanten Gerhard Pfeifer, bevor sie in ihre Aufgaben an der Grenze eingewiesen wur- den. Ein Teil der Soldaten, wurde auch in einem Hotel in Kufstein untergebracht. Unter anderem werden die Soldaten, darunter Rekruten wie auch Kaderpersonal, in Kössen a n den Grenzen zu Schleching bzw. Reit im Winkl stationiert. Margret Klausner Ein Teil der Soldaten für d ie Grenzüberwachung sind in der St. Johanner Kaserne stationiert Wieder Grenzkontrollen in Kössen Der stellvertretende Militärkommandant v on Tirol, Oberst Gerhard Pfeifer, begrüßte am Dienstag die für den Grenzschutz vorgesehenen Soldaten in der Winterstellerkaserne in St. Johann. Foto: Klausner Bei den Behörden geht man jedem Hinweis aus der Bevölkerung nach.
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