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V.b.b. J(JOB Jtibüheler 1 j7pJ _ 6amUg, 26. ot,ember 1955 Dreid 50 (rofdjen, 25.— 6 6. 3aDtpung. RT. 47 60., 26. Sonrcib 60., 27. 1. 21bt., . Tto., 28, cerarb i., 29. Maltet )TtL 30. Qinrea o., 1. Cbmunb er., 2. Serta eititfeier für 23ergftation Ritbübeler Sorn Vorige Woche fand im Restaurant „Alt KitzTiüheI" die Firstfei:er für den Hochbau der Schwebebahn der Berg- station am Horngipfel, Baustelle dr Firma Unterberger & Huter, statt. Die letzte graue Klippe bei der Erstellung der Hodhhauten für die neuen II io r ii - L a h n e n ist überwunden. Mitlerweiie wurden bereits das Dach eingedeckt de Fassade verpatzt und die Schweden- sehalung angebracht. Die weitecen Aus- bauarbe iten sind im Gange. Aus Wien brachte das Transpor unternehmen R. Rieder, Kitzbühel, bei- da Kabinen für die Schwebebahn. Wir berichteten im Frühhjerbst, daß die Le- tung der Bergbahn A. G. für den Trans- port rans - part dieser Gondeln von der Villa Zurna atif die Pletzeralm den Einsatz eines B u b s c h r a u b e r s in Erwägung zieh, da diese großen Kabinen die Aus- maße eines Wohnraumes besitzen (4,3 Meter lang, 2,6 Meter breit und 253 Meter hoch; Fassungsraum 45 Perso- nen) und daher auf dem: Landweg schwer zu transp:oriere:n sind. Wie wir nun V011 der Bergbahn A. G. erfahren haben, ist im Inland kein leistungsfähi- ger Hubschrauber stationiert. Die Her- anziehung eines: Hubschraubers aus Deutschland verstoft jedoch gegen das österreichische Neutralitätsgesetz. Es wurden von der zuständigen Stelle- schwerwiegende Bedenken geäußert. wegen der Beförderung der Kitzhühele:r Hornb ahnkabin an den diplomatischer Aparat zweier Staaten in Bewegung zu setzen. Die Bergbahn A. G. wird sich daher wieder mit einer Improvisa- tion helfen müssen. Vorerst wird die Möglichkeit ins Auge gefaßt, die Kabi- ne--i mit der ‚Gondelbahn" vcn der Viila Zurna bis zur Talstation der Schwebebahn auf der Pletzeraim zu be- fördern. Die Schwierigkeit besteht je- doch darin, daß die Kabinen bei jeder Stütze der Gondelbahn zur Erde gesetzt und auf der anderen'Seite wieder auf- genommen werden müssen. Der mühsame und verantwortungs- volle Transport der Tragseile für bei- de Bahnen ist oh:ie Zwischenfall. ge- lunger. Die Tragseile der Hornbahn K. G. Walter Reisch wurden diese Woche niedergel0gt. Von den Berg- und Tal- stat;ionen aus werden nun dic Tragseilc für die Schwebebahn und für die Gon- delbahn angezogen. Auf allen drei Großbaustellen herrscht w•eiterlin fieberhafte Tätigkeit. Die Ar- beit cic-r „Spezialisten" im seilbahn- technischen Sektor, für die Erstellung der Sicherheitseinrichtungen, für die Vorbereitung des Priobebetriebes, für die vielen [deinen notwendigen Werke, wel- che zu einem modernen Seifhahnbetrieb Im Anschluß an den Bericht des „Kitzbüheler Anzeiger" Nr. 46 vom 19. d. M. über die 65. Gemeinderatssit zung w urde das Ergebnis einer Ausspra- che mit mir veröffentlicht, das in weiten Kreiser. der Bevölkerung die Meinung aufkomn- en ließ, daß, die Bezirkshaupt- mannschaft Kitzbühel als Aufsichts- behörde I. Instanz im: Zuge der gegen- wärtigen Überprüfung der Gebarung der Stadtgen-einde Kitzbühel nur Anlaß ge- habt hätte, ihrer Beirfedigung über die bisher geleist eten Arbeiten Ausdruck z.--i verleihen und der am 14. d. M unter Führung des Gemein lerates Kahib acher vorsprechenden Delegation als Motiv ihres: Vorgehens eine ungeschickte Wahlpropaganda vorzuwerfen. Dein gegenüber ist festzustellen, daß die Bezärkshauptmanns:chaft Kitzbühel auf Grund der Anzeige des Gemeinde- rates Kahlba:cher Veranlassung hatte, die Gebarung der Sladtgemeinde Kitz- bühel in einigen Punkten überprüfen zu gehören, sind ‚.Apothekerarbeiten" und treten nach außen weniger in Erschei- nung. In vier Wochen ist Weihnachten. Die Saison verspricht eine, großartige zu werden. In Kitzbühel schaut alles iuf die neuen Hornbahnen, auf den I3au- herrn, auf die Baufirmen, Techniker und Arbeiter. Esi ist bekannt, daß die kommende Woche die entscheidenste sein wird. Große Fortschritte wurden auch bei der Anlage des Parkplatzes erzielt. Er soll, wenn dann auch die- Bauhütten der Hilfsbahn und der Seiltruppe: ihre Dienste geleistet haben und abgetragen werden, bis zu 500 Kraftwagen Platz bieten. lassen und die Entsendung von 2 Be am ten der Abtig. 1 b des Amtes der Tiroler Landesregi erung zur Gebarungs- überprüfung zu beantragen. Vom Ergebnis dieser Überprüfung wird die Öffentlichkeit dann in Kennt- nis gesetzt werden, wenn die Überprü- fung a b g e s e h 0 s s e n ist und das in Untersuchung gezogene Genceinderats- mitglied Gelegenheit gehabt hat, sieh zu den gegen ihn allenfalls za erheben- den Anschuldigungen zu rechtfertigen. Die: der vorsprechenden Delegation gegenüber geäußerte wohlwollende Mah- nung, die überaus fruchtbare Tätigkeit des Gemeinderates in seiner Gesamtheit in den letztvergagenen 5 Jahren nicht außer acht lassen, beinhaltet selbstver- ständlich keinen Generalpardon, wenn sich nach Abschluß der Überprüfung herausstellen soll-e, daß die Gemeinde- geb arung Mängel aufweist. Abschließend ist nDch festzustellen, daß die Aufsichtsbehörde auf Grund der bisher voriegende-n Überprüfungsergeb- nisse nicht die geringste Veranlassung gehabt hat, Maßnahmen gegen den Bür- germeister und den 1. Vizebürgermei- ster wegen allfähiger Befangenheit zu ergreifen. - - 2e3irM)auptmonn unb stiAbübefer Oemeinberat
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