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nmtu, 12. Yo%ember 1955 -13%*eiö 59 O toftben, 25.— 456. Ztlbrlatul. )1r. 45 a., 12. ‚uni[ert so., 13. tanilatt MO., 14. 2libC1iCb OL, 15. £eooIb M. Diti., 16. Otmar QI. 00., 17. Oregot er., 18. Obo 2ibt 6fi Eub ibüIe1 erö!t 1Utg1ieÖbeitriige! 3ofle Ubereiutimmun9 über Stflnenfammrennen 1956 reu3aufltedung in t4,fenÖor Am Sonntag, 13. November 1955 ver- anstaltet der Kirche nbauvere in Erpfendorf in Anwesenheit des Erbauers der Kirche, Architekt Baurat h. c. *Prof. Dr. Dr. h. c. Clemens Ho 1 z m e i s t e r und vieler prominenter Persönlichkeiten die feierliche Kreuzaufsteckung der neu- en Kirche. iciLienfon3ert ter etatmufir Ritbübef Das Cäcilienkonzert der Stadtmusik Kitzbühel findet heuer am Samstag, dem 19. November 1955 mit anschließendem Tanz k rd II zehen im Tiefenbrunner- saale statt. Das heiter gehaltene, aber auserlese- ne Programm wird in der nächsten Nummer des „Iitzbüheler •Anzeiger" be- :anntgegeben. Die Stadtmusik, die in dieser ausge- sprochenen ‚ Einheimischenveranstaitung' Ilen Besuch als Grad ihrer Wertschät- zung nimmt, ladet alle Freunde und Gönner auf das herzlichste ein. 1iaka- tierung und besondere Einladung ergeht nicht. Beginn 20,30 Uhr; Eintritt 5.— S "g)eiteregs unö zutereffnuteel bon Öer 13ofl" Der österreichische Rundfunk bringt ab 12. November 1955 unter dem Titel „Heiteres und Interessantes von der Post" jeweils im Zweiten Programm und zwar bis Ende dieses Jahres vorläufig an allen Samstagen um 18,45 Uhr eine neue Sendereihe der Generaldirektion für die Post- u. Telegraphenverwaltung. Damit sollen der Bevölkerung die ak- tuellen Probleme des Post- und Fern- meldewesens in leicht faßlicher und un- terhaltsamer Form nöhergebracht wer- den. - Die Rundfunkhörer werden von der Postverwaltung eingeladen, diese Sendereihe, die bei der ganzen Bevölke- rung Interesse finden soll, anzuhören. -& Am Samstag, 5. November 1955, fand im Gasthcf Harisch eine außerordentli- che Generalversammlung des Ski Club Kitzbühel statt. An der Versammlung nahmen 3ß Mitglieder teil, darunter die gesamte Rennläufer-Elite mit Molterer, Salier, Hhiterseer, Huber und Leitner. Viele Funktionäre und Mitglieder, die sonst bei jeder Veranstaltung des Clubs ihren Main stellten, fehlten bei dieser Versammlung. Der Grund dafür dürfte auch dem Umstand zuzuschreiben sein, daß zu den Arbeiten zur Einrichtung der Wintersaison, die in Kitzbühel an allen Ecken und Enden auf Hochtouren laufen, SelbständIge wie auch Nichtselb- ständige Ueberstunden im Beruf auf sich zu nehmen haben. Daß trotzdem noch eine schöne Zahl Mitglieder zur Ver- sammlung erschien, ist diesen umso hö- her anzurechnen. Und es wurde auch die Tages ordnung einwandfrei und si- cher abgewiekelt. Der Präsident Kurt B e r a ne ± dankte bei der Begrüßung vor allem Gründungsmitglied Alois Abendstein, Vizebürgermeister Pe- ter c- ter 5 i € o e r e r, Gemeinderat Fritz Schweinester, Baron Karl Me:ns- he'ngen und Elans Ma,ria,eher, der als Beauftragter der, Skischule delegiert war, für ihr Erscheinen. Gemäß den Beschlüssen der Ver- sammlung wurde' der Mitgliedsbeitrag von bisher 25 auf 40 Schilling jährlich erhöht; Jugendliche 10 Schilling. Der Beitrag der Schüler wurde' bei 4 Schil- ling belassen. Mitglieder mit einer Tä- tigkeit von 40 und mehr Jahren sind voll der Entrichtung eines Beitrages be- freit, b'eöalten jedoch voll und ganz ih- re Rechte als zahlende Mitglieder. Die Erhöhung war notwendig, da der OeSV seinersets den jährlichen Beitrag pro Mitglied auf 18 Schilling erhöht hat. Der Sekretär des Clubs, Hptm. a. D. Pischl, referierte' über die bisherigen Vorarbej'en für die Durchführung' des Hahnenl<nmmrennens 1956. Der Vor - ansehlag. aufs sparsamste berechnet nach den bisherigen Erfahrungen, e - gibt eine Ausgabensumme von 118.000 Schilling; dieser Summe stehen Eintritts- und Startlistengelder von nur 34.000 5 gegenüber. Es; ist nun zu versuchen, von den sportfreudigen Stellen im Staate Oesterreich, einschließlich Spor ttoto, den Fehlbetrag von 86.000 5 hereinzubekom- men; weiters Stadtgemeinde und Ver- ke hrs verein zu bitten, wiederum die Ausfalls haftung zu übernehmen. Das Rennen wird heuer ausschließlich von c in b e j g e n e n Fachkräften organi- siert und 4bgewiekelt, sie bieten die Ge- währ, daß das Rennen organisatorisch, pr'oragandistisch, und zum wichtigsten: „rennläuferisch", ein voller Erfolg wird. Kitzbühel, ist der prominenteste Skiklub der Welt hat die anerkannt fähigsten Sportwarte, eines der geschultesten Zeit- nehmungst'eams, und es wäre daher ein Unding, anderswo Leute herzuh'ol'en. Rennläufer und Funktionäre aller 15 startenden Skinationen der Welt sollen die Ueberzeugung haben, daß sie in Kitzbühel die denkbar beste Betreuung erfahren. Die Versammlung möge be- schließen, 'ob sie trotz des an sich hohen Fehlbetrages die Verantwortung für das H ahnenka,no mren neu zu übernehmen ge- willt ist. Dabei ist zu oedenken, daß die Subventionen nicht reihenweise her- eingeschneit kommen. Man will da Kitz- bühel an manchen Stellen nicht ganz wohl und klassisch projiziert sich hier das Unterrichtsministerium, das für ein Rodelrennen in Trust (wohl 'die' Welt- meisterschaft) allein 30.000 Schilling stiftete, aber für das Ansuchen des Clubs bisher nicht einmal eine Antwort übrig hatte! Wenn die Mitglieder des Clubs sich in großer Zahl (der, Club zählt über 700 Mitglieder) zur Verfü- gung stellen, kann aber auch der Erlös aus den Eintritten bedeutend erhöht werden. Eine Angelegenheit, die bis- her in Kitzbühel nie hundertprozentig gelöst werden konnte. Nach einer längeren Debatte, in der sich vor allem Vizebürgermeister Siebe- rer, Gemeinderat Schweinester, Baron
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