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V .b.b. amtc%g. 5. I.l obeniber 155 Breit 50 &roffjen, lebredbeäUndgebdbr 25.— 6 6. CXcbrgnng, 2tr. 44 a.,5. mrnericf) so., 6. £eonlarb MIO., 7. ngetbtt Di., 8. Oottfrieb )RI., 9. zbeobor 00., 10. 9Anbreae er.' 11. Tlattin ramairgrue auf grober Werbetournee Am 8. Noven:ber startet die Praxmadr- Gruppe, bestehend aus Herrn Toni Prax- ma,ir mit 8 Burschen und 5 Mädeln, begleitet vorn Leiter des Verkehrsycr- einsbüros Herrn Karl Menshengen, zu einer großen W erbefahrt, welche die Gruppe zuerst nach 'Holland, dann nach Belgien und England führt, von wo aus 'uf der Rückreise noch Westdeutschland besucht wird. Jie Stationen werden al- 1er Voraussicht nach sein: 10. Novein- her Hilversurn 11. Utrecht, 12. Den Haag, 13. Amsterdam, 14. Arnhem, 15 Rotterdam, 17. Brüssel, 19. bis 23. Lon- don, 25. Düsseldorf und 27. Frankfurt am Main. Am 28. November ist die ückkehr nach Kitzbühel vorgesehen. Wie die im Vorjahre mit großem Er- folg durchgeführte Werbereise nach Holland, wird diese Werbefahrt als Ge- meinsc.haftsveranstaltung des Hotel-Plan mit den Plätzen Kitzbühel, Seefeld, Ver- kehrsverband Ötztal und Land Vorarl- berg durchgeführt. In jedem der ge- nannten Orte an e i ne m Abend, in Lon- don wahrscheinlich an drei Abenden, werden in Sälen mit durchschnittlich 000 bis 200C Plätzen Vorführungen aufgeführt, welche die Praxmairgruppe mit einer Auswahl ihres reichen Pro- gramms in drei Auftritten zu je 20 Mi- nuten, ferner die Darbietung der beiden Kitzbüheler Farbfilme „Wintermärchen Kitzbühel- und „Sommer in Kitzbühel", 3 arbietuungen eines Seefelder und eines \orarlberger Filmes, falls vorhanden, auch eines Ötztaler Filmes, sowie Mode- vorführungen jeweils dortiger Modefir- men enthalten werden, ein buntes Abendprogramm jedenfalls, welches be- stimmt allerbeste Werbung für unsere schöne Stadt bedeuten wird. In der großen, halbstündigen Pause inmitten der Vorstellung werden in einer eigens aufgebauten Koje Auskünfte über die vertretenen Tiroler Orte gegeben und Prospekte verteilt, eine Aufgabe, welcher sich neben Mitgliedern der ?raxm a.irgr uppe in Tracht insbesondere die Vertreter der einzelnen Orte unter- ziehen werden. also Herr Menshengen für Iitzbüiel, Herr Toni Selos für See- feld, Herr Scheiber jun. für Ötztal und möglicherweise Herr 'Dr. Sohn: oder Vertreter -für Vorarlberg. Zu diesem Zwecke wurden bereits grolle Mengen an Plakaten und Pro- Im ‚‚Kitzbüheler Anzeiger" und auch in verschiedenen Tageszeitungen er- schienen in letzter Zeit mehrere gut ge- meinte, aber zu ol)tirnistisch gehaltene Artikel, die bei den Lesern den Glauben aufkommen ließen, daß am 15. Dezem- ber zwei große im Scheinwerferlicht er- strahlende und im Glanze der Neuheit funk elnde Seilbahnen, in letzter techni- scher und baulicher Vollendung, unter Pöllerkrachien, mt Musik und viel feier- lichen Reden eingeweiht und dem Ver- kehr übergeben werden. Da die nackte Wirklichkeit diesem Wunschtreu m nicht nahekommt, sieht sich die Bergbahn A. G. als Bauherrin dazu veranlaßt, davor zu warner, mehr zu erwarten, als tatsächlich aasführ- bar ist. Die unrichtigen Darstellungen gehen größtenteils darauf zurück, daß die von den Berichterstattern befragten Ver- treter der am Bau beteiligten. Firmen nur das schönste und die positiven Lei- stungen herausstellten, während sie mit einer gewIssen Großzügigkeit flie vor- handenen Mängel, Schwierigkeiten und Versäumnisse übergingen oder ver- schwiegen Es muß anerkannt werden, daß sich alle Firmen mit ihren Leuten bemühten, das Beste zu geben und daß sie trotz des verregneten Sommers und vieler an- der€r unvorhergesehener Schwierigkei- ten im ahgcrncine.n überdurchschnittli- che Leistungen vollbrachten. Leider sind seit dein Baubeginn im Mai d.J.dbrch widrigei Umstände, Über- die scheu mehrmals berichtet wurde (Was- sereinbrüche, nachrutschender Schie- fer im 15-m-Schacht, Maschineubruch, Streik, Transportunfall, 6 Wochen Lie- spekten an (PC einzelnen zu besuchen- den Orte in Holland, Belgien, England und Westdeutschland versendet. Nach durdhgefüiirter Werbefahrt wird in diesem Blatte ein ausführlicher Dc- iieht gebracht werden. Ferveizug bei den Seilen, dauernder Mangel bei den Fach- und Eilt s:arbeitern usw.) alle Zeitreserven restlos aufge- braucht worden und darüber hinaus Ver- zögerungen eingetreten, die nicht mehr aufholbar sind. Die bisherigen Leistungen fielen be- sonders ins •Auge und wurden deshalb überschätzt, weil die Rohbauten und Stützen mit unheimlicher Schnelligkeit aus dem Boden wuchsen. Die vielen noch zu leistenden und für die Fertig- stellung ausschlaggebenden Klein- und Montagearbeiten werden dagegen von Außenstehenden zu wenig beachtet und erkannt, benötigen aber iii ihrer Ge- samtheit einen viel größeren Arbeits- und Zeitaufwand. Da bei vollem Einsatz aller zur Ver- fügung stehenden Arbeitskräfte, bei Lei- stung von Ueber- und Sonntagsstunäen, sowie bei teilweise in sowie Be- trieb nur mehr ein Teil der notwendigen Arbeiten bis Weihnachten durchgeführt werden kann, müssen alle jene lArbei- ten zurückgestellt werden, die für den technischen Betrieb der Seilbahnen nicht unbedingt erforderlich sind. Das heißt, die beiden Seilbahnen werden und müs sen zu Weihnachten, wenn nicht wider Erwarten höhere Gewalten hindern, in aller Stille den Personenverkehr auf- nehmen, die Gebäude werden zum Teil nur im Rohbau fertig sein, der Verbin- dungsbau der beiden Mittelstatienen wird, wenn es nicht anders geht, eben- falls dem Zeitmangel zum Opfer fallen und die unaufgeräumten Vcrplätze wer- den hoffentlich im letzten Augenblick von einer dicken Schneedecke getarnt. Die feierliche Eröffnung wird man wohl oder übel bis zur endgültigen VolL- ie 3aufortjcfjritte ber eornbabnen 2131e fie bie 23ergbafjn 9a.o. riet
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