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V.b.b. J(J tzbübeler inzeicjel* tamg. 29. O[tobei 1955 43reie 50 (r0fd)en, Za)rebeugøgebti)r 25.— . 3gta, ji. 43 29, 3Egibet 15o., 30. ebrift. Rön. Mo, 31. Wolfgang I., 1. 9jrferb., tigurb )RL, 2. QiElerf, Zuftut 00., 3. SDUbett r., 4. Ral l 23orr. „Für immer fortgegangen?' Von Can. Joseph Schmid, Pfarrer ottebienrte 3U JtIereitigen unö Qtflerfeeten Vollkommener Ablaß ab 1. Novem- ber mittags 12 Uhr bis 2. November abends. Bedingungen: hl. Beichte und Kommunion, Xirchenbesuch auf Mei- nung des hl. Vaters, mit je sechsmal Vaterunser, G-egrüßet und Ehre s. d. V- Die Ablässe snd nur den armen Seelen z.uwendbar. Gräbersegnung am Allerheiligentag, nachmittags halb 2 Uhr: Erstes Libera in der Pfarrkirche. Zweites Libera am. Kreuzhügel. Drittes Libera bei d. Soldatengräbern. Nach der Gräbersegnung wird in der Pfarrkirche der erste Armenseelenrosen- kranz gebetet. Diese Andacht wird ab 3. Noveuber wiederholt jeden Tag bis zum 8. -November einschließlich, jedes- mal um halb 8 Uhr. Kriegermesse am Allerseelentag, a- bends hnlb 8 Uhr. Diese alljährlich üb- Eiche Messe findet statt in der Katlia4ri- nenkirche. Am Allerbeiligentag keine Abend- messen! Itiedeefenfeier am (Soatenfrieö[jof Auf dem vom österr. Schwarzen Kreuz gewidmeten Soldatenfriedhof in Kitzbühel findet heuer am 1. November zum Gedenken an die Gefallenen Kitz- bühels, die in fremder Erde ruhen, das 3. Libera statt. Heimkehrer und Kriegsopfer werden eingeladen, an dieser, Feier teilzu- nehmen. Das österr. Schwarze Kreuz, das 1919 gegründet wurde, hat vor zehn Jahren seine Arbeit der Kriegsgräberfürsorge wieder aufgenommen. De Spenden, die für das „Schwarze Kreuz' gegeben wer- den, dienen ausschließlich der Kriegs- gräberfürsorge. Bekanntgabe der Stromabschaltungen in Kitzbuhel im inneren des Blattes! IIIlI!IIlllLlIIlIIlIIIIIlllIU IIIIlHIIIIII1IIJIlIIJIlJflh!IIIIIIII!!lIIIH!IIIjJlHitIjIhUflhlllIjIII!IIl Am Allerheiligentag zur Gräbersegnung bleib keiner gern daheim, jeder weilt im stillen Gedenken am Grab der Seini- gen. Eine Masse von Menschen, doch diesmal keine Massenmenschen. Der M assenn€rsch ist gedankenlos. Wer beim, Grabe steht, der denkt sieh was. Der bringt sein Heute mit dem Gestern dieser Toten in Zusammenhang. Dieses Gestern, und Heute fingerzeigen ins Mor- gen. Trennung ist unser Los. Wieder- sehn unsere Hoffnung. Sankt Paulus sagt in seinem ersten The'ssalonikerbrief „Weinet nicht wie diejenigen, die keine Heffnung haben". Wir können den unmöglich ernst neh- mEn, der da schreibt: „N. N. für immer von uns gegangen." Wenn er so und so oft beim -3-rabe seiner Lieben sich-,bar ist, gilt er >uns als einer, der mit dem Niewiedersehen nicht fertig wird. Das kommt von der Gerechtigkeit. Diese hat bei jedem vor seiner Wiege begonnen und reicia über seinen Sarg hinaus. Der 1eichnanJge Tod ist keine Erfüdung und Abfertigung. Er ist auch keine Vernich- tung. Der Tod ist nicht das Letzte. Al- les was wir auf dieser Welt Letztes nennen, ist immer nur Vorle;ztes, die Ablöse des Vorletzten. Als Baum kommt der gefällte Baum nicht mehr. Ist er vernichtet? Nein! Er wurde Wiege und Sarg, er wurde Wand und Boden, viel- leicht auch ein Streichholz. „Aber wenn doch wenigstens einmal Nun hat die Bergbahn A.G. den durch dei Betriebsstreik einer Wiener Liefer- firma alle den Bau der Hornbahnen be- einflussenden Ereignisse durch glänzend durchgeführte Improvisationen überwun- den. Die notwendigen sei1bhntechni- scaen Teile treffen wieder ohne Unter- laß in Kitzbühel ein; aber auch in per- soneller Hinsicht gibt es keine Hem- einer von drüben zurückkäme!' Gegen- frage: Wieder als Sterblicher? Wenn ja, dann wieder als Inhaber und Träger seiner ehemaligen Rechte? Oder als rechtloser Niemand? Oder wie ein Kino- bild auf der Leinwand? Oder als un- heimlicher Berichterstatter übers Jen- seits? Weder so noch so. Wenn einer zurückkäme, würde er sich vorstellen als der Inhaber und Träger eines gött- lichen Urteiles - auf ewg. Der gläu- bige Christ hat solche Jenseitsbesuche nicht nötig, dem anderen wäre es abge- lehnte Störung in seinem Unglauben. Christi Wort ble:bt wahr: „Wenn sie diese (Moses und die Prc-pheten) nicht hören, so werden sie auch nicht glauben, wenn einer von den Totenaufersteht." (Luk. 16) 31.) Ler Gläubige hält seine Toten nicht als Fortgegangene. Ihm sind sie da. Er hat Verbindung mit ihnen. Er betet für sie, auch zu ihnen. Er erlebt von drüben her zuweilen Dinge,. deren Herkunft er jenseitig nennt, weitab vom blinden Zu- fall. Das Fähnlein der „Nimierwieder- seher" war und wird nie eine Fahne. Wer läßt sich schon auf Dauer und Lebzeit das Glauben und Hoffen aufs Wiedersehen abwürgen? Es gibt nur eines, was den Menschen liegt und ihn schützt vor dem Versinken in dem eige- neu Schlamm: der Ernst ins ewige Jen- seits, und Gottes Güte herüber zu uns. mungen; schätzungsweise sind auf den drei großen Laustellen der Hornbah- nen: Talstation Baumeister Alois 5 t am p f er, MittelstaL.on Pletzeralpe Baumeister Ing. P 1 ö r r e r und Berg- station Bauuntet'uehmung Unterber - ge, nterber- ge r & II u t. er, auf den Montageplätzen der Stützen und Schutzgerüste, beim Transport der Zug- und Tragseile und Sornbanbau toieber planmöbig im otctjritt (5cEjneertttrme am 0iPfel - 6trom auf allen Mauftellen 2n 10 Zagen färt erfter 13robekungen - 500 Zecbnifer un' S>anbtverter etngefett
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