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J(Jtibühcler nzeigel* QmdtQ, 20. 2tobember 1954 ßreiø 50 Otofeben, Sabrebeug6qebtir 25.— 6. nquu. 2tr. 47 a., 20. gelig 'o. U. so., 21. markio. MO., 22. 1äcifin 01., 23. Rtementi, 2JbeIa pUL, 24. Zoann 00., 25, gbert r., 2ö. Ronrab U3bübeI tuifcEjcn RorÖ unö etib Vsrojeft ber e(bertauernftrae uor bern Sltj1übeler O)emernberat £ienä unb Altbübet bereint im Aampf um Zunbesmittet (ForLetzung des Berichtes von der 37. Gemeinderatssitzung am 11 No- vember 1954 in Kitzbühel) Auf Vorschlag des Bürgermeisters genehmigte der Gemeinderat den Erb- vergleich im Sinne des Testamentes der verewigt-en Maria. Theresia Zuina mit der Miterbin Luise 3 ungreitmaier. wo- .iach die Villa. Ziirna am Hornweg so-, vie einige Grundstücke in das Eigen-, 'um der Stadt Kitzbühel übergehen. Im Hinblick auf die Trassenführung der i eue ii Hornbulin Hornbali wird im Einverneh- men mit der Zofe Luise Jungre.itmaer ein Geländeausgleich genehmigt. Die _iotwendigen Ergänzungen beschließen der Bürgermeister zusammen mit den aeiden Vizebürgermeistern. In Sachen Elektrizitätswerk Jochberg )erichtete der Bürgermeister Dr. C. v Busc.hman über die Verlängerung des Pachtvertrages bis 1958, über die Scha- iienersatzforderung der Montanwerke Brixlegg (frühere Eigentümerin) und über den Wunsch der Tiwag (jetzige Eigentümerin des Jochberger Werkes) uf TJeber.nahme des gesamten stitdti- chen Elektrizitätswerkes. Aus dein Referat des Obmannes de Elektrizitätsausschusses Gemeinderat lmristian Egger entnehmen wir, daß Jochbero nun unmittelbar von der Ti- vag mit Strom versorgt wird. Das Vor- kaufsrecht, das sich die Stadt Kitz- bühel erworben hatte, endet nun, da. die Tiwag keine Absicht hat, das Werk jemals wieder zu veräußern. Der Pacht- zins, der seinerzeit mit 5000 RM fest- gesetzt war, betrug in den letzten Jah- ren 50.000 Schilling und soll nun auf 53.000 Schilling erhöht werden. Von der Tiwag liegt weiters ein Vor- schlag vor, den Pachtschilling mit hun- derttausend Schilling festzusetzen, da- für jedoch den Stadtwerken den Joch- berger Anteil, der pro Jahr mit 20.000 Schilling geschätzt wird, zu überlassen und alle Reparaturen am Werk, wofür ein jährlicher Aufwand von 27.000 Sehi:ling vemanschlagt wurde, selbst. zu ühernehmeii. Der E1ektrizitätsaussch'uf3 hat siCh nach eingehenden Studien mit diesem Vorschlag einverstanden erklärt. Die Fordercng der Montanwerke Brix- legg auf Schadenersatz in der Höhe von 350.000 Schillinm wegen angeblicher mangelnder Instandsetzung (;leS 'Werkes durch die Stadtwerke wurde. von einem SaIztirger Elekiizitätsfachmanit ge- prüft. Von ciiesem Elektroingenieur wur- de er-rechnet. daß die Stadtwerke un,- tei Einschluß der bisherigen Investitio- nen und nach Aktivierung der bsheri- gen Zahlungen für das Vorkaufsrecht eine Werterhöhung von rund 56.000 S geschaffen haben. Der Gemeinderat ge- nehmigte den vorgeschlagenen ?acht- zins, und erklärte sich auf Vorschlag des Bürgermeisters damit einverstan- den. :laß nit den Montanwerken ein Vergleich zastande kommt und nur im Notfalle der Streit über die 3scht- mäßigkeit der Forderung gerichtlich ausgetragen wird. Die Eigentümer des Brennerfeldcs an dem 'Marchfeldgasse, auf dem die Smadt- gemeinde bisher Schrebergärten ver- teilte, haben Tebernahmswünsche ge- äußert, denen sich der Gemeinderat nicht verschloß, da erfahrungsgemäß film Schrebergärten keine eifrige Nach- frage bestetit. Für das Wohubauprojekt „Frieden" auf der schwarzen Wiese hat die Auf- sichtsbehörde die Uebernahme der ERP- SchulI durch die Stadtgemeinde geneh- migr; auch die Bundesbahn gab riuc als Nachbar ihre Zustimmung zur Errich- tung der Wohnhäuser. In seinem Finanzbericht gab Vize- bürgermeister Peter Sieberer bekinnt, daß die Kostenrechnungen des Rat] raus- umbaues mit einem Betrag von 2,003.030 und jene für das Berghaus mit :46.000 Schilling schließen. Der Finanzar sschuß. wird schon in den nächsten. Tagen mit den Budgerheratungen beginnen. Vorn Gem€inderat erhielt der Finanzaussclmu[3 die Vollmacht Über Angelegenheiten mit eitlem Wert von u:'iter 3000 Schilling selbständig Beschlüsse fassen zu n- kö nen. Zur OrtsverscLöneiun' wurde dci' Beschluß gefaßt., entlang (hei' Mauer, welche das Bahngeläncle bei der Hab- nenkami'nstation in Richtung Park ab- abgrenzt. Zierpflanzen einzusetzen Konzessionsgesuche: Für den Kriegs- invaliden Martin Hacksteinem' wurde dt.s Ansuchen für das Taxigewerbe flut. ei- nein Personenkraftwagen bestätigt. Das Ansuchen der Fia'.i Lotte Knapp geb. Svarowski zur Inbetriebnahme eines Fremdenheimes zu Hörlern wurde nicht. befürwortet. Grund: Hörle.ru dient der- zeit als Muster-Bauernhof und kann nicht gleichzeitig dein Beherbergungs- gewerbe dienen Das Grab des liotiates E cl e r wurde zum E h r e n g r a b der Stadt Kitzbühel erklärt und gleichzeitig dessen War- tung übernommen Im Heima.tinuseum wird ein Platz geschaffen, wo 'Hofrat. Edeis unvergängliche 'Werke zur Auf- stellung kommen. Die Familie des Hof- rates Eder gehörte zu d'en e r s t. e ii; Fiemdengästen in Kitzbühel; 1906 er- baute er sich in Kitzbühel ein Land- haus und wählte unsere Stadt zu seiner Heimat. Zu seiner Zeit war er der bedeutendste Photochemiker der Welt.. Kitzbühel wird am 15. März 1955, sei- nem hundertsten Geburtstag, in einer würdigen Feier seiner gedenken. Die Ausnahmegenehmigung wurde für öciIienfeicr in stitbübei Der Kirchgang dem Stadtmusik ani Sonntag, 21. No- vember ist um 10 Uhr. Beim Gottes- dienst wird die Schubertmesse ge- spielt.
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