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V.b.b. 5timtaq, 13. RobEmber 1954 ßrei .50 Orofrnen, 25.— t 6. ti)rgna.Jir. 46 '3a., 13. tanihiu& 6o., 14. 211beticfj Mo., 15. £eoo[b M. OL, 16. Otmar 21. 17. regor. vugo Do., 18. Obo Qlbt :.‚ 19. liabett) 3renifl'unfte Öer QBirtfcaft in Stitbübel Am Montag, 9. November 19542 fand im Restaurant Chizzo eineVers arnml u des Wirtschaftsbundes unter •lern Vor- sitz des Obmanns, Toni Kahlbacher, statt. Eine große Zahl Wirtschaftstrei- bender faiid sich zu diesel' Versa.nim lung ein. u. a. auch Bürgermeister Dr. C. v. Basehman, Altnationalrat Max Werner. Alt.bürgei meister Walter . Hirns- berger, und Vizebürgernieiste.r Peter Sicherer. Die Versaiiimlung'befürwortete, die Errichtung einer Spielbank durch die O.asino AG. mit. Stimmenmehrheit. Ein- stimmig wurde die Anlage eines Golf- platzes gutgeheißen. Einen grollen Teil der Debatte nahm die Nominierung ei- ner Persönlichkeit als zukünftiger Stadtobmann der Österreichischen Volks- iaitei ein, da der Wirtschaftshund nach einer gemeinsamen Besprechun.1 mit dein Eauernhund uni dem Arbeiter- ii. Angestelltenbund die ehrende Aufgabe erhielt, aus seinen Reihen für die am 27. November stattfindende Generalver- einen We hl.vorsch].ag einzu- Im Rathaus fand am Donnerstag, 11. November 1954 unter dem Vorsitz des Bürgermeisters 1)r. CamilFo v. Busch- man die 57. Gerneinderatssitznng statt. Nach Genehmigung der Protokolle der, 34., 55. und 56. Sitzeng durch dcii Ge- mein derat hielt Bürgermeister Dr. Ca.- millo v. Bu.schmnan ein ausführliches Re- ferat über den Antrag der Österreichi. sehen Casino AG. zur Wiederzufnahme üci(ienfeier Öer etabtmufit Der Kirchgang der Stadtmusik an- läßlich des Cäcilie mtages findet, am Sonntag, 21. November statt. Das Cäcilienkonzert mit anschließen- ier Nikolo- und Krampusfeier wird am Samstag, 4. Dezember im Casino Gui- do Reisch veransaltet. reichen. Mit erwähnenswerter Offenheit wurden vier Herren ausgewählt und in geheimrer Abstimmung nominiert: Baumeister Lutz Gerza.hek 26 Stimmen; Alt-Nal.-Ra:. Max Werner 21 Stimmen Dipl.-[--ig. ]Robert St.arnpfer 17 Stimmen Dr. Kurt Oberuginber 9 Stimmen. Diese Pnrsönlichkeit.en werden der 1Iau1versnmrn]ung zur Wahl vorge- schlagen. Mit besonderer Dringlichkeit wurde das Poje: „Fel.heitauernstraße" als entscheidende Nord-Süd-Verbindung dis- kutiert. Außerdem wurden Wirtschafts. fragen wie: Errichtung des Moorba.cles, Bau eines Krankenhauses sowie das Hornbahnprojekt besprochen. Als .‚sehr interessant'' wurde die G ruhe bei der Station Halinenka.nirn- bahn, auf der ein Stationsgebäude hätte sollen errichtet, werden, hingestellt.. Es ist bedauerlich, daß die Bundesbahnen bis heute noch keine Anstalten mv- ehen, mit deni Bau zu beginnen, ob- wohl eine Zusage des Generaldirektors Uebeleis vorliegt. des Sviejbetriebes in Kit.zbüliel. Tu den, Jahren ' 1934 bis 1938 hatte die Ca sino A -3,. b-ereits eine Filiale. in Kit.zbü- hei, im Gaslhof Goldener Greif, geführt.. Vom Ausschuß des Verkehrsvereines) liegt, ein Schreiben vor, mit welchem dieser den Betrieb' des brjelea,sin,os ü Kitzbühel befürwortet, da die Casino AG. di Bedingungen des Verkehrsver- eines, 'für eine Wiederaufnahme de. Spielbct.riebes n Kitzbühel analog der großen OpFer, welche 'die Kitzbüheler Fremdcnverkehrsir.teressenten zur Be-, lebung und Förderung des Fremdenver-1 kehre m seit Kriegsende gebracht haben, einen zusä.:zlichen Fre'mdenverkehrsb'ei- t.rag in de--, Höhe von 300.000 Schilling (aufgeteilt auf mehrere Jahre) zu lei- sten, F.n,g'einommen hat. Diese Summne4 würde dem Verkehrsverein zur .Eirich- tung eines G'o1fplates in Kitzbühel ver- wenden, welcher durch die Mithilfe dies Clubs \iittersill auf den Kapser Grün -en errichtet, werden könnte. Zu dieser verhältnismäßig hohen Abgabe an den Verkehrsverein erklärte sich die iiio AG. ersi bereit, als sie vom Golf- 1 olf'- projekt hörte. Mit einem Gclfplatz rückt Ritzbüliel in einen höheren Rang unter ecu führenden Sommer - Freriidenver- hehisoiten. Und gerade die yerga,ngene Sommersaison het gezeigt, daß zur Ver- mehrung des Tremdenpublikums alle Altstienguimg'en gemacht werden müs- sen. Ursprünglich beabsichtigte die Ca- sino A4«11. iii Kitzb:ihel n n r für, zwei Saisonen ein Spiele asino zu betreiben. Seitens des Veikehrsvereines wird Je- doch die Meinung vertreten, daß man nach einem einzigen Jahr' noch keine Erfahrungen sammeln könne, wie ich ein Spielkasino für die derzeitige Lage d:el. Frcmdenverkehrsincius [ne in Kitz, bühel auswirkt. Es werden vorerst drei. Jahre vorgeschlagen, und zwar jeweils eine Spielzeit. vom 15. Juni bis 10. Sep- teniber und vom 25. Dezember bis. 15'. März. Die Casino AG. besi:.zt für Kitz- bühel eine Konzession, befristet bis zum, Jahre 1959. Moralische' Bedenken ge- gen den Spielbe trieb an sich können wohl vorgebracht werden, jedoch ist kaum anzunehmen, daß die österreichi- sehe Regierung 1934, welche das der- 'citigepielba.nkgeset.z vera.bse.hiedet.e seinerzeit. ihirn Namen für ein unsitt- liches Gesetz hergegeben hätte. Es wird iia.ch niedrigen Einsätzen gespielt; Ein- heimische sind vom Spielbetrieb ausge- schlossen. Die Propaganda, die die. Ca- sinn AG. zu eir.fa,lten in der Lage ist, kann damit nach Salzburg, Velden und Badga.stein auch Ki:.zbühel zugute kam-' reen, ohiie daß diese' der Stadt etwas kostet. Zusammenfassend stellte Bürger- meister Dr. C. v. Buschma.n fest, daf die Vor- und Nachteile eines. Spiel- betriebes für cii: en Fremder Ort wie Kitz- bühel sich sicherlich die Waage halten, in Verbindung jedoch mit dem Golfplatz die Vorteile überwiegen. Eie Ge'nehmni- gung muß das. Bundesministerium bin Finanzen erteilen. 3timmenmehrlcit für ieJbanflrojett im Stitbübefer emeinÖcrnt! 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