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nmto, 19. eember 1953 Preid 30 Orofen, Zobrebeuqebüjr 13.— 4. ahrtan. Yimer .51 n., 19. Urban co., 20. e5riftinn Mo., 21. Zbotnad vi., 2. 23eata DM., 23. 23iltoria Do., 24. QlbaM u.!ba r., 25. riftfet, flifobemu Oeficbtelpunfte eines optimiften! ittie1er Oefpratbe um „grüne" Ober „tveie" 20e%frnnjten. p it t * h di 1 ! Heiligee Naclit! im Schein unzähliger Kerzen, bist du ilas schönste Fest der Menschenherzen an L i e b e und an Fr e u d e reich. Heilige Nacht! Im Glanz der ewigen Sterne, die friedsam leuchten aus der Gottesferne a 11 e ii Kindern gleich F ü Ii r e du uns lichte Pfade, iveihcv'ole St:uncl der Gnade! (Ainalie-Marie R a in e r) Der i$3bübe1er 1neIget ‚.Weihnachtsausgabe" erscheint be- reits am Mittwoch. 23. Dezember. Anna.hrnesehluß für Geschäft.sanzei- gen, Berichte sowie Weihn chts - und Neujahrswünsche: Montag, 21. Dezember 12 Uhr. MtitteiIung 'er 6tatö%t'erfe Am Samstag, 19. Dezember 1953, wird in der Zeit von 13 bis 14,30 Uhr das Stromnetz in Kitzbühel, mit Aus- nahme der inneren Stadt, wegen Ein- bau des Transformators der T i w a g abgeschaltet. 2Baffermane1 unö eeuertigefabr Die freiw. Feuerwehr Kitzbühel ei- sucht die Bevölkerung um besondere Aufmerksamkeit bei allen Handlungen mit Feuer und heißer Asche. Das schö- ne Wetter der vergangenen Monate hat die Bäche versiegen lassen, die Wälder sind trocken. Alle Waidgelier weiden gebeten, auf weggeworfene Zigaretten- reste oder Zündhölzer zu achten. Die Weihnachtszeit bringt den leuchtenden Christbaum, viele Brandunglücke sind durch ihn entstanden, die Not und Sor- gen brachten. Auch hier ist tn'sondere Vorsicht geboten. Ganz Europa ist nervos. Sportler, [Jr- lauber und Geschäftsleute von den Py- renäen bis zur Ta.tra, vom Polarkreis bis zu den Julischen Alpen wünschen sich Schnee. Und er kommt nicht! Weiß der 1-1.inime1, was. heuer los ist mit den winterlichen Niederschlägen. in den 1-1 ausgö rten blühen Frühlingsblu mcii, auf der Hcrnseite erwachen die Paim- katzin und auf der Zinsbergonnseite im Brixental hat die warme Sonne den kurzst.enge]igen Enzian zum Blühen ge- braclzt. '\Vie uns ein Brixentaler Bericht- ersta.:ter schreibt, bringen die Schul- kinder yen den Hängen und Gräben der Hohen Salve _anstelle von Schnee- und Eisklumpen an den chuien wohlriechende Schlüsselblumen auf den Hüte--i herab; sie erzählen von urn- menden Bienen; ja, straft die Natur den Kalender Lügen? L ngeac±1Tet dieser jahreszeitlichen Bocksprünge der Natur haben in Kitz- bühel die ersten Wintergäste Logies genommen. Es sind dies Kolonial-Eng- länder aus Südafrika und Asien: die ersten farbigen Anoraks beleben die Stra1en unseres Städtchens und aus- ländische Fersonenwägen flüchten in die Gastgaragen. Demnach: die Winter- saison hat begonnen! Wer sich at eine Schwalbe macht noch keinen Som- mer, der kann sich auch vergewissern von den äußert regen Nachfragen für die Weihuchtszeit und auch Uir den sonst so stillen Jänner. Die Nachfra- gen und Bestellungen kommen aus allbr Herren Länder: heuer ist neben Frank- reich. England und Amerika auch Schweden besonders stark vitreten, sozusagen eine Neuerwerbung für das intereatione Kitzbühel. Der Winter 1954 in Kitzbühel steht im Zeichen der FIS. DasBeil-a- und Organisationskomitee für die Skiwoche vorn 19.-4. Jänner hat es sich zur Aufgabe gemacht, das größte bisher gestartete alpine Skirennen in Europa durchzuführen. Die Voraussetzuiigeii da- für sind gegeben. Noch nie seit Leb- zeiten des Skisportes haben sich mehr anerkannte Renngrößen für eine Ski- veranstaltung gemeldet, als 1954 nach Kitzbühe]. Der größte Teil des Qlym- piakaders 1952 wird am Start sein, das ist die Weltelite, und dazu kommt noch (her ausgezeichnete Nachwuchs. Wer in Aare bei den Weltmeisterschaften star- ten will, muß in Kitzbühel zeigen, was er kann 1 Daß der Kitzbüheler iski Club sich dieser Aufgabe gewachsen fühlt. hat mi. a. auch seinen Grund an der spontanen Hilfsbereitschaft, V011 Ge- meinde und Verkelirsvereju sowie der ganzen Bevölkerung. Einschließlich der Tretmannschaften werden gut 500 Per- sonen aktiv bei der Abwicklung dieses großen wintersportlichen Ereignisses mitwirken. Nur dadurch, daß ein Groß- teil der Akteure ihre Mi;a.rbeit ohne Entgelt zugesagt hat, ist es überhaupt möglich:, dieses Rennen durchzuführen, für das die EIS fast nicht erfühihare Bedingungen an Gelände und techni- scliern Personal gestellt hat. - Außer dieser Skiwoche werden cn Kitzbühel 10 Internationale Eishockeyspiele. ein Skispringen auf der Burgstallschanze, mehrere Gästeturniere, en Nachtsla- lom. ein Motorracl-Bahnrermeii und Ski- jöring am Schivarzee und am 1 9.April eher FIS-Riesentor auf vom Steinberg- kogel ( 2) di.irchgeführt. Das Hornbahn-Projekt, welches die Verbindung mittels Gondelbuhu mit dem Gipfel des Kitzbüheler Horn herzustel- len hat, nimmt stetig kompaktere For- m(nn an. Auf der letzten Generalver- Sammlung der bestehenden Hornbahn K. G. beschloß diese Gesellschaft, für die Verwirklichung des neuen Projek- tes eine Summe von 100.1)00 Schilling zur Verfügung zu stellen. Aus dem Be- richt über die Tätigkeit der Horn-Klein- seilbahn ging hervor, daß im vergan- genen Jahr 30.000 Personen auf das Alpenhau befördert wurden. Diese gro- ße Zahl beweist, wie roß die Anzie- hungskraft auf diesen Berg ist, aber auch dessen wichtige SteLung zur Er;.
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