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Seite 2 Kitzbüheler Anzeiger Samstag, 5. Dezember 1953 wohnung. der Gemeindekanzleien sowie weiterer Unterkünfte für Gendarinerie, Post, Raiffeisenkasse und der Fortbil- dungsschule bestehen bleiben. Ebenso einstimmig wurde beschlossen, im Win- terstellerfeld ein neues Schulhaus zu bauen, das allen Anforderungen der neu- zeitlichen Unterrichtsmethoden gerecht wird Im alten Schulhaus. das Gemein- denigentum ist, verbleiben die Kanz- leien der Gemeinde und (1er Raiff-eisen- kasse, die Mesnerwohnung und, falls notwendig, kann später auch an die, Errichtung von Amtsriurnen für Pest und Gendarrnerie gedecht werden. Der bescheidenen Rolle gem5ß, zu der in den letzten Jahrzehnten das Alters- heim zu Bichin infelge (Tee schwachen Frequenz verurteilt war, erklärte sich die Versammlung damit einversta,nden, daß dieses Haus verkauft und der Erlös zum Neubau der Schule verwendet wird. Bürgermeister Nichl Nothegger wur- de von der Versammlung Sympathie und Vertrauen entgegengebracb t. Ein günstiger Umstand, der ihm bei (lee Durchführung der G eineindeaufgaben sehr zum Vorteil gereichen wird. Kirchdorf, flächenmäßig nach 1-Topf- garten die zweitgrößte Gemeinde im Bezirk Kitzbühel, mit der ältesten Kir- che und dem jüngsten Bürgermeister, hat sich mit dem Neubau der Volks- schule eine große Aufgabe gestreTlt.Mit der Aufstellung des Rohbaues wird schon im kommenden Frühjahr begon- nen werden. internrbeit in gibbübei Die Gemeinderäte Joef Unterberger und Hans Hechenberger haben in der, vergangenen Woche ihren Aufenthalt in Wien dazu benutzt, bei den ver- schiedenen Ministerien wegen der not- wendigen Zuschüsse für Achenverbau- ung und die Kanalisierung vorzuspre- chen. Beide Herren erhielten von den zuständigen Stellen feste Versprechen. zur Steuerung der Winterarbeitslosig- keit für A.chenverbauung u n d Kanali- sierung - im letzteren Falle auch un- ter Verzicht des Verlangens nach Er- höhung der Grundsteuern -- Gelder dafür zu erhalten. Von der Generaipostclirekti'on v urde die Mitteilung entgegengenommen, daß für den Bau des neuen Postamtsgebäu- des in Kitzbühel ein Betrag von 2 Mii- linnen Schilling für das Jahr 1954 im ordentlichen Budget aufgenommen ist. Wegen Erstellung eines größerenWohn- Filmtheater Kilzbühel 4.-6.: Scaramouche, d. galante Marquis 7. Dez.: Die leibhaftige Unschuld 8.u.9. (18.30): D. Fischer v. Louisiana 9. (20,30) u. 10. De4.:1 Bleichgesicht Filmtheater St. Johann 1. T. 5. und 6. Dez.: Liebe im Finanzamt 7. und 8. Dez.: Palasth'eteI 9. und 10. Dez.: Die Ausgestoßene 11. Dez.: Streng geheim hause's hat das Ministerium Meisel eben- falls eine. entsprechende Hilfe zugesagt. flSB-6enÖer am 2BiIÖen nirer! Kitzbühel hat einschließlich Aurach und Reith 1.500 Rundfunkempfänger, d. h. über 75 C0 aller Haushalte (Kitz- hüliel 207-1, Aurach 171 und Reitli 133 Haushalte) sind heute mit einem Radio versehen, das unauffällig das Farni1ien leben beeinflußt. Die grundlegende An- cierung in der Rundfunktechnik, wie sie der Ultrakurzwellenfunk mit sich bringt, wird daher, zu einem öffentli- chen Anliegen. Wir haben bereits be- richtet, daß sich die Stacltgeamindc hrn die Errichtung eines UKW-Senders im Bereich der Bezirkes Kitzbühel bemüht. Von P'ostamtsdirekt'or Heinz Schiöppner, erfahren wir nun, daß für die A.ufstei- stellung eines UKW-Senders bereits im' vergangenen Sommer Schritte unter- nominell wurden. Geplant ist, auf (Teil Pyramidenturm im Wilden Kaiser für die Sendebereiche Kufstein, Wörgl und Kitzbühel einen derartigen Sender auf- zustellen. Erst nach Aufstellung dieses Senners. zu dem auch eine tarkst-om- leitung geführt weiden muß, kinn mit entsprechenden Messungen festgestell0 werden, ob er für, den angegebenen Raum entspricht. Gegenwärtig können mit den neuen UKW-Apparaten nur iliq bayerischen Sender gehört werden. i13büf)cler Ofecfengeliiute unö lodenf,ie1 im iLmh,erf ief1nnb! Am Sonntag, 29. November wurden nachmittags unsere Glocken gelLiutet, und war auch das Glockenspiel zu hö- ren. Es handelte sich um Bandaufnah- men für das große Filmwerk ‚Tief land'. Frau Leni Riefenstahl war hei hren Besuchen in Kitzbühel über unser Giok-' kenspiel jedesmal so entzückt, daß sie es unbedingt auch in ihrem Film aufscheinen lassen will, gleichfalls un- ser neues Geläute, das vom Lebenherg und vom Tennerh'of aufgenommen wur- de. Um das Glockenspiel tunlichst ohne Lärmstörung zu erhalten, wurde es abends um halb 9 Uhr noch einmal, vom Stadtpark aus auf das Band ge nommen. Gespielt wurde es von Seißl Sebastian. Schließlich wurde noch der' Stundenschlag von der großen Glocke um 9 Uhr festgehalten, worauf die Rück- fahrt nach München angetreten wurde. Zu afil 1 IM Den ärztlichen Sonntags- d i ei n s t versieht in Kitzbühel am Sonn- tag, 6. Dezember Dr. Oskar E e n i -. s c h e k, Griesgasse 27, Tel. 441. - Geboren wurden: eine Mc- n i k a Rosa Anna der Gertrud Gastei- ger, Kitzbühel, Wald am See; ein R a 1- m u n d dem Zimmermann PhilippNoichl und der Frau Hildegard geb. Gollner, Aurach, Einöde Nr. 49. - 0 e t. r a. u t wurden: der Lan- desangestellte Doktor der Rechte Ernst Alois T s c h o n, Siedlung Nr. 9, mit der zahnärztlichen Assistentin AnnaE g-' g e r, Griesgasse 23. - Gestorben sind: am 28. No- vember 1953 die hintergebene Bäuerin Anna M a i e r, zu Vordermühlau, im Alter von 74 Jahren; am 29. November die Generalbauratswitwe Antonie Wil- helmine P r a c h o w n y geb. Dachler, Eck in Nr. 358, im t Alter, von 72 Jahren. Am 26. November 1953 stairbi in Inns- bruck Frau Josefine K 0 f 1 e r geb. von 1-libler, die Mutter des Besitzers desi Grand Hotels in Kitzbühel, Dr. E. Kot- 1er, im 92. Lebensjahre. 'Selten in der, Öffentlichkeit, wirkte sie um so groß- artiger als stille Wohltüterin. Viele Menschen in Kitzbühel sind dieser vor- trefflichen Frau mit herzlichem Dank verbunden. - Frau Katharina K a ii -' e i d e r gebOberaigner wurde an ihren Namenstage, 25. November, unter gro- ßer Teilnahme der Stadtbevölkerung be- graben. Frau Kaneider stand im 72. Le- bensjahre und war in ihrer Jugendzeit wie alle Oberaigner (vulgo Fiorlmadln) als hübsches Dirndl und gute Sängerin bekannt und beliebt. 1(011er Stübl. Am 1. Dezember, eröffnete Karl Koller, der bewährte: Leiter der hiesigen Skischule und Ob- mann des Kitzbüheler Ski Club, in der Giage, aug'essc in Kitzbühel eine kleine, aber reizende Imbiß- und Kaffeestube. Dem heimischen Künstler, dem Kunst- maler und Architekten Alfons Walde, ist es gelungen, diesen kleinen Raium, der aber doch bequem 30 Gäste fassen kann, so 'originell in moderner und da- bei doch bodenständiger Art zu gestal- ten, daß dadurch Kitzbühel dem Frem- dengast wie auch dem Einheimischen wieder etwas Neues bieten kann. - Die Ausführung des Lokales lag in den bewährten Händen der Baufirma Un- terberger & Huter, der Tischlerei Ge- brüder Schott, welche die schwierigste Aufgabe tadellos löste und des Schlos- sermeisters Franz Hantich, welcher wie- derum 'sein künstlerisches: Können be- wies. - 1 rn F u n d am t wurden folgende Gegenstände abgegeben: 1 Damenarm- band; 1 Damenhandtasche zum Um- hängen; 1 Sonnenbiiille; 1 Paar Woll- fäustlinge (etwas defekt); 1 Romanbuch. 3o[iberfomm1ung öer gemeinnüt3igen onbnuförÖergenofffc. ibücf Am Samstag, 12. Dezember wird um 19 Uhr in der Volksschule, II. Stock, Tür 7, die Vollversammlung der gern. Wohnbauförderungsgenossenschaft Kitz- bühel abgehalten. Sollte die Vollver- sammlung zum angegebenen Zeitpunkt nicht beschlufifähig sein, so wird eine halbe Stunde später eine außerordentli- che Vollversammlung abgehalten, die unter allen Umständen beschlußfähig ist.
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