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Seite 2 Kitzbüheler Anzeiger Samstag, 14. November 1953 e i n s t i rn in i g, der Bergbahn A.. G'. zum Zwecke der Verwirklichung des I1'ornhahnprojektes das erbetene Darle- hen zu genehmigen in. der ll)ffnung, daß die restlichen eineinhalb. Millionen Schilling auch tatsächlich von der Kitzbüheler Geschäftswelt aufgebracht werden. Der Bericht )viI'd in der nächsten Ausg abc fortgesetzt. ttberhnuungeInn gene)rniclt! Das Stidtamt gibt bekannt, daß der St.cltverbauunaspian von der Landes- regierung endgültig genehmigt wurde n ncl in den korn nennen 14 r!,)l ) einschließlich 8. November 1953 beim ta(itheuarnt zur Einsicht aufliegt. 2om 5eWenfoun1ag in it3büel zusarnlnengekomnien, um das Andenken der Toten der beiden Weltkriege zu eh- ren. Die Wertschätzung, welche das Opfer des gefallenen Soldaten erfährt, ändert sich mi Laufe der Zeiten. Wäh rend des Krieges gilt der Heldentorl als das höchste Verdienst. Na-h dem Krie- ge, inhesondere aber nach einem ver- lorenen Kriege, will von dieserni Ver- dienst niemand gerne etwas wissen und es gibt sogar Nörgler und Besserwisser, welche die Frontsoldaten mißachten und die Meinung vertreten, diese hätten durch ihr Ausharren den nutzlosen Krieg verlängert. Derlei alberne An- sichten köflnen aber nur Menschen äu- ßern, die selbst niemals im Kriege ge- wesen sind und die sich niemals die Mühe genommen haben, die Psyche, die Seele des F rontsoldaten zu erfassen. Denn die beiden Beweggründe, die die- sen zum tapferen Ausharren veranlas- sen, sind durchaus edler Natur. Es sind die Treue zum geschworenen Eid und die Treue zu den Kameraden. Jeder, der an der Front gestanden hat, weiß genau, daß es relativ leicht ist, sein eigenes Leben zu schonen. Je- de Schonung des eigenen Lebens bringt aber eine Gefährdung der Kameraden mit sich. Der Pat.rouilleur, ocr keine sorgfältige Aufklärung leistet, gefähr- det seine Kameraden! Der Meidegän- ger, der eine Gefechtsmeldung nicht ungesäumt überbringt, gefährdet seine Kameraden! Der Na.chschubmann, der die Verpflegung oder die Munition nicht in die vorderste Linie trägt, gefährdet Filmtheater KUzbühel Nov.: Don Cumillos Rückkehr Nov.: Lockruf der Wildnis Nov.: Männer machen Mode u. 19. Nov.: Der Weibert.ausch Filmtheater St. Johann 1 T. 13.-15. Nov.: Die JunggesellenfaIle 16. u. 17.: Die Flamme von Arabien 18. u. 19.: Dorf unterm Himmel 20.-22. Nov.: Dion Camillos Rückkehr seine Kameraden! Der Führer einer Gruppe. eines Zuges oder einer Korn- pagnie, der die ihm anvertraute Stel- lung vorzeitig aufgibt. gefährdet seine Kameraden Der Soldat, aber, der seine Pflicht er- füllt., schützt. (1s.dureh seine Kamera- den. Wenn jeder einzelne von uns sich an seine Front.erlebnjsse zjrückerinner dann inull sich so Ixia.iclncr sagen Auch mein Name stünde auf dieser rFafel wenn nicht Hunderte vor mir bei Erstürmung dieser oder jener Höhe, bei Verteidigung dieser oder jener Stel- lung ihr Leben geopfert. hätten.' Da.um ist es die unabweisliche Pflicht der Überlebenden, einmal im Jahre vor Gott und den Menschen zu bezeugen, (laß die gefallenen Soldaten ihre Pflicht erfüllt. und ihren Schwur gehalten haben, auf daß sie wohl bestehen können vor je- dein irdischen und vor ih rein ewigen Richter." Das Lied vom ‚‚Guten Kameraden" beendete die Gedenkfeier. Beim Ab- marsch spielte die St.adtinusit den „Kai- serjägerrna.rsch". Im Gasthof „Stra.ß- hofer" fand nach der Auflösung eine Aussprache zwischen den Mitgliedern der Heim kehrerv ereinigung und dem Ka iserjägerbund statt. iro{er Imbnuerntng in Obernöorf Der Tiroler Alrnwirtschaft.sverejn hält, wie bereits in der vorigen Aus- gabe angezeigt. wurde, am Samstag, 14. und Sonntag. 15. November in Obern- dorf einen Almbauerntag verbunden mit einem Heimatabend am Samstag. 1930 , und der Hauptversammlung am Sonn- tag, 9,30 Uhr, beim Neuwirt. A Heimatabend wirken die Musikkapelle Oberndorf, das Stangltrio, die St. Jo- hanner Plattlergruppe, die Westendor- 1 er Zit.herspieler, ein Männerquartett aus Oberndorf und Südtiroler Fahnen- schwinger mit.. Anschließend gemütli- ches Beisammensein und allgemeiner Tanz. Einleitende Worte spricht der be- kannte Heim atforscher Staatsarchivar Dr. Eduard Widm'oser, St. Johann. Der Sonntag wird mit dem Gottes- dienst um 8115 Uhr begonnen. In der Hauptversammlung spricht über „Aiai- verbesserungen" Landesa.lminspekto 1' Dipl.-Ing. Karl Kirchner. Im Anschluß an die Tagesordnung wird die Ehrung von lang'dienendem Almpersonal vorge- noncnien. Zum Tiroler Almbauernta,g werden nicht, nur die Mitglieder der Tiroler Alrnwirt.sciiaftsvereines, röndern auch deren Freunde herzlichst. eingeladen. 9jmt4tae ber 23e3irf6ftelle ber Sanbettnrnrner Mit dem Erlaß des Bundesgesetzes vom 20. August 1953 über die Alters- unterstützung der Kammern der ge- werblichen Wirtschaft ist es notwendig geworden, auf bundeseinheitlicher Grundlage alle Altersunterstütz.ung.sfälle neu aufzunehmen. Auch alle Bezieher der Unterstützung, denen eine solche irni selbständigen Wirkungskreis der Kam- mer schon gewährt unci wird, müssen zur Neuaufnailiie erscheinen. Um den alten Gewerbetreibuden den Vorgang möglichst zu erleichtern, wird die Bezirksstelle KitzbüheI in den wich- tigsten Gemeinden des Bezirkes Amts- tage abhalten. Die ersten Amtstage fin- den in folgenden Gemeinden statt Mittwoch, 18. November in Fieber- brunn im Gemneindea,mnt ab 8 Uhr früh; am Freitag, 20. November in Hopfga.r- ten im Gemeindeamt ah 9 Uhr früh; am Mittwoch, 25. November in Kirch- dorf im Gemeindeanit ab 9 Uhr früh. Mitzubringen sind: Geburt.sschein,T'ra,u- ungsschein, Scheidungsurteil, Sterbeur- kunde des Gatten bzw. der Gattin, Aus- zug aus der Heimatrolle, Gewerbe.sehein bzw. Konzessionsurkunde, Wit.went'ort- hetriebsbescheid, Löschungsbescheid, Handelsregisterauszug, ev. Bescheini- gungen der Krankenkasse über unselb- st.iindire Nebentätigkeiten, Pacht- und Libcenceiiverträge, Rentenbescheide einschließlich der letzten Postüberwej- sungsabschnitte. Einheitswertbescheide b. Hausbesitz, Vermögenssteuerbescheid. An nhesen Tagen findet in der Be- zks;te!le kein Parteienverkehr statt. ener&uerrnrnmtung Am Samstag, 21. November 1953, 20 Uhr, findet im Gasthof 14 a r i s c 11 eine außerordentliche Generalversamm- lung des Skiclub Kitzbühel statt. Liebe Kitzbüheler! Haben Sie keine Angst:. Auf der Ta- gesordnung sind diesmal weder „große Reden", noch Neuwahlen notiert. Der außerordentlichen Generalversammlung soll diesmal vor allen Dingen ein The- ma, zugrunde liegen, das uns alle inter- essiert. Skisportliche Ereignisse und Planungen für die kommende Winter- Saison und die Zukunft.. Bei dieser Ge- legenimeit wäre aber auch die Möglich- keit gegeben über andere dringende Probleme wie Projekt. Kitzbüheler Horn u. dgl. ein offenes Wort zu sprechen. Manche von ihnen haben vielleicht et- was auf dem Herzen, das Ihnen nicht gefällt. Vielleicht haben Sie aber auch eine gute Idee, die Sie: bisher nicht anbringen konnten, da Sie weder Sitz noch Stimme im Verkehrsverein, in der Gemeinde 'oder im Ski Club haben. Für alle Anregungen 'oder Verbesserun- gen sind wir Ihnen dankbar. Wenn Sie aber mit Ihrem Kommen weiter nichts bezwecken, als daß Sie als Kitzbüheler damit ihre Bereitschaft und Ihr Inter- esse, an einer gemeinsamen Arbeit mit dem KSC bezeugen wollen, so seien Sie
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