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1 j7J [1 fp2 6mtt. 7. Yobember 19.53 rek 30 oftjen, 15— 4. atui. tt mr 45 6a., 7. ngeItert co.,8. ottfrie Mo., 9. ZbeObCr DL, 10. 2X1lreo Io. Mi., 11. Mtattin 23. Do., 12. StUnibert er., 13. 3tanilau 14 to1 moernte in Stitbu o»bei Die 13ragmairgruppe auf toller art! Spärlich gelangen die Nachrichten über unsere Nationatsänger iiach Kitz- bühel. Nach einer Gewaitieise von knapp zwei Tagen landete die Gruppe wohlbehalten in New York. Seit dieser Zeit ist die Praemairgruppe ständig im Einsatz und hat auf ihrer Tournee im.- zähiige: Flugkiionieter zurückgelegt. (te.- genwärtig fliegen unsere Sänger quer durch den Westen Amerikas von einem größeren Ort zum andern und so war es Toni Praxmar bisher nicht möglich, einen ausführlichen Reisebericht zu schreiben, Aller Freunden und Gön- nern der Gruppe sendet Toni im Namen aller herzliche Grüße. 2Derbefilm „3interrnirdjen" im ol'ivaaf Der Werbefilm ‚\Vinterinärchen Kitz- bühel'', dem bei der Premiere im heu- rigen Sommer i--i Kitibühei ungeteiltes Lob aller Besucher zuteil wurd, wird am Samstag, 7. November, im Kot- neuerlich vorgeführt, und zwar für Kinder um halb 6 lJhr und für Erwachsene um halb 7 und viertel vor 8 Uhr abends im Ko1pingsaa1. Spesenbeitrag: Kinder L— 8, Er- wachsene 5 2.—. 3oliberfammlung bee Zeuting-elub A m Sonntag, 8. November 1933. 9,30 Uhr, findet in St. Johann. hotel B ib- re n, die Vollversammlung des Automo- bil- und Touringclub Tirol, Be:zirks_ gruppe Kitzbühel. statt. Zur Teilnahme an dieser Versammlung, bei der der ge- samte Clubausschuß neu gewählt und auch über die Konstituierung der Sek- tion „Motorroller" Beschluß gefafit wird, sind alle Mitglieder sowie Freunde und Gönner des Clubs herzlich eingeladen. Nach der Versammlung zeigt die Shell-Austria AG. drei interessante: Fil- me, und zwar: ..Motorradrennen Isle of man", „Sternfahrt nach Monte Carlo" und ‚.Reibung und Schmiersystem der Kraftfahrzeuge". Vcrige Woche wurde vom Betriebs- leiter der Stadtwerke, Hans 1-1 er ha: fl- b e i g e 1' jun., in Anwesenheit Vize:bür_ gernistes Peter Sicherer, den Ge- ineiinIeräten Fritz Scliweinester, Hans JIechenbe:ger sen. und Christiui 3gger als Obmoain des Elektrizitätsausschius- ses die erste in Tirol montierte Z 0 ii - tralstejer ungsa.nloge in Be- trieb genommen. Diese Anlage, für den F:achm!Inr wie für dcii Laien gleich in- t;eressant stammt voll der Schweizer Firma ZeIl\veger in Ustei' und wuitte von :1er Handelsveitretung Ing. Karl Wrhr, Wien, geliefert. Die M:ontag führt cii die Stadtwerke in eigener Re- durch. Be dc' \T:oi'fijhi lung elläliterte: l3, trieh leiter Hechenherger die za ehen Aufgaben dieser Anlage, deren es bislic r in Österreich nur drei gibt. und zwar in Ried 0. 0.1 Salzbui'g und 'BIn- dens. Dci seit den vergangene: Zeiifl .Jah:an außerordentlich angestiege.nn Strombedarf in Kitzbühel, die großen Schwankungen dies Energiebedarfes zwiscJieii Soin'in.er und Winter, Arbeits- und Feiertagen sowie die täglich auf- tre:lenden Verbrauchsspitzen verhincler- teii es bisher, aus der bestehendes An- 1agc ein Maximum an Energie heraus- zuholen. i?ür die Stadtwerke ist (iallei diese An age lebensnotwendig. Neben der Verkrauchslenkung erfüllt diese Anlage die bisher durch kein Gerät mögliche Steuerung von Melirfachtarif- z:ählern. der Steuerung der StraCienb:e_ leucihtung der Schaufenster, der Au- straLier (Ganslernlift), der elektr. Bäk- kerdd-en. der Nachtstroniioiler u. a. m. An Stelle der Schaltuhren eriialteii di Verheaucher einen „Einpfäng ei', der. im Preis wesentlich günstiger ]ieg, we- nig Unterhalt erfordert und keine ang- differenzen aufweist; außerdeni eignet sich der Empfänger für weitere Ope- rationen mit erheblichen Schaltleistun- gen. Zum Betriebe der Zentralstaue- rungsanlage: erwies sich die Thnfi'e- quenüb:erlagerungsrnIethoe, die die Steuerbefehle - zum Unterschi-C1 der - Steuerbescheide. die mit dieser Anlage zweifellos nicht aufgehalten werden - in Form 170fl Impulsen eines Stromes von höherer Frequenz (1030 Hz) im Netz des Starkstromes verschickt, als vorteilhaft. Da die Anlage eine bedeutende Neue- rung in dci' Elektrizitätswirtschaft diar- stellt, ist die Arbeitsweise dieser An- lage,vor alleni für die elektrisch ‚‚ge- eirhiten", Leser, zweifellos interessant. 1 der Zentrale der Stadtwerke (ilögistraBe) werden über die Kopp- lungsglieder des Senders die Steuer- impulse dem üüperiodischen Stark- strom überlagert. Die Ubetlagerungs- frequenz beträgt 1030 Hz. Diese linpul- so breiten sich über das ganze Netz aus und gelangen über die angeschlos- senen Transformatoren in die Nieder- spannungsnetze. Die bei den Verbrau- chern installierten Empfäiiger erhalten hei jedem Sendevorgang eine Impuls- reihe. Der Startimpuls setzt samiliche Empfänger in Betrieb. Ein durch einen Synchronrn'otoi angetriebener Schaltarm schreitet die eingebauten Steuerschalter ab. Nach Beendigung der Befehlsserie: kehren die Schalterarme wieder in ihre Ausgangsstellung zurück. Der Sende- vorgang dauert 3 Minuten. Während dieser Zeit können 22 verschiedene Dopj)eibefehle übertragen und ausge- führt weiden. Zur Erzeugung der toll- frequenten Steuerungsenergie ist ein an das Drehstromnetz montierter selbstlau- fender Synchronreaktionsmotor mit dem Tonfrequ enzDrehstromgeneiator ge- koppelt. Da die Rotoren keine Wicklun- gen tragen, benötigen beide Maschinen. weder Kollektoren noch Schleifringe; sie werden auf einfache Weise mit einem Magnet erregt. litt Kominandogerät wird die Ton- frequenzeiiergie in die richtigen Im- pulsfolgen zerlegt. Die B:efehlschaltei' können mit der Hand oder durch eine eingebaute Mutteruhr nach einem be- liebig einstellbaren Zeitprogranum auto- matisch betätigt werden. Die Einspei- sung der Steuerenergie in das Hoch-
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