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4. 3uli 1953 :3reiß 30 Ebrofffiel, ZaIjrebeuqqehür 15.— 4. Yin:rncr 2/ en., 4. erta 0.,r5.3t3rift u. ltetboliu flto., 6. r. Oi., 7. ifti[iatl, Mi., 8. Ritinn so., 9. 5ottfrieÖ r., 10., llmnlia u. auline R I% amf em Varn11 23on 23Urgermeijtei Or. 6nmiflo 2ufcfjman 23unbemurilfeIt in Zot,berq Wegen ungünstiger Wil t.erung wurde (icses Fest auf, Sonntag. 12. Juli, ver- schoben. Die flitthonJmittntidierre (CI• \rei.kal1fsgcscTäft(k ist für die Zeit vom 1. Juli 1953 bis zum iS. Septem- ber 1953 aufgehoben. er Znfmorrt ber elnötmufit wird heuer am Samstag, 5. August ab- gehalten. Interessenten für Stände und Buden wenden sich zwecks Bekannt- gabe der Bedingungen an Hauptmann Leopold Pischl, Ski - Club - Kanzlei, bzw. an den Bevollmächtigten der Stadtmusik fa cl P la n er, Delikatessen geschäft am 1-1 aiiptplatz. n ecit'enÖt A in Sonntag, 12. Juli 1953 findet in Schwendt am Kaisergebirge das Be- zirks-Bundesmusikfest statt. Zahlreiche Verbands-Musikkapellen (St. Johann, F'ieberhrunn, Hochfilzen, St. Ulrich, Waidring, 1irchdorf, Oberndorf, Kös- sen, Schwendt) sowie Gästekapellen haben sich bereits zum Feste gemeldet, das unter dem Ehrenschutze des Land- tagspräsidenten Johann Oberinoser und unseres Bezirksh auptm annes Oherregie- rungsrat Dr. Hans v. Trentinaglia steht. Alt und jung aus nah und fern ist herzlich eingeladen. Beginn des Festzuges um 13,30 Uhr, „anschließend die Gesamtaufführung und die Einzelaufführungen der ]Musikkapel- len. Das Festkomitee. 23erqmee in ber g,ornfn,efle Sonntag, 5. Juli, um 10 Uhr. Bei schlechtem Wetter wird die hl. Messe im Alpenhotel des, Herrn Walter Reisch g e lese ri. uf3bafl in Ritbübef Am Sonntag 5. Juli, 17 Uhr, habei unsere Fußballer die Militärmanuschaft der 2. Alpenjägerkompagnie der Kitz- büheler Garnison als Gegner. \Viederliclt hört man die Klage, daß GUste ihrer Urlau- ) in Kitzbühel vo'- zeitig abgebrochen haben, weil sie hier die gewünschte Fuhe und Erholung nicht finden konnten. Viele andere kom- men erst gar nicht her, weil ihnen be- kennt ist, daß sich der Lärm in den Straßen von Kitzbühel durch nirlLs mehr von dein berüchtigten Großsted- lärir., dem sie zu entfliehen trachten, unterscheidet. Allerdings wäre es im- richtig zu glauben, daß nur Kitbühl unter diese' Plage leidet. Sie ist eine ganz allgemeine Erscheinung, die durch die Tortschreitende Motorisierung und Mechanisierung, durch das gesteigerre Lebenstempo und nicht zuletzt durch die immer mehr anwa.chsende Bück- sicht siosig keit. des einzelnen gegenüber seinen Mitmenschen hervorgerufen wir 1. Dahr besteht nicht nur in der Groß- stadh sondern auch in den Kleinst.ädten und Kurorten volle Einigkeit darübe', daß es so nicht mclii' weitergehen kann. Genau so wie der Arzt hie passenden Heilmittel erst finden kann wenn er eine richtige Diagnose stellt, muß vhr- erst untersucht werden, auf welche Quellen die Lärmerzeugung - 'insbe- sondere in unserer Stadt - zurückzu- führen ist. Diese sind im wesentlichen Folgende: 23erf'frmittel 1-1.ei' sind vor allein die Eisenbahn, Lastkraftwagen, Personenkraftwagen und Iotorräder zu nennen. De Eisenbahn ist wohl das einzige Vehikel, bei dem hinsichtlich Lärm- erze-igung von einer Verbesserurg go- sproelien werden kann. Wer skh noch an die Zeit erinnert, in welcher kut:- dertachsige Lastenzüge mit einer Zug- und einer Schubloomotive durch die Gegend keuehten, wobei sich die beiden Maschinen des Nachts noch durch Pfeif- signale verständigten, wird von dem durch die Elektrifizierung bewirkten Fortschritte befried:gt sein. Viel s:hlini- mer steht es um die Lastkraftwagen die den Kampf zwischen Scliiec e uni Sten - ße endgültig gewonnen zu haben schei- nen, die aber leider auch punkto Ti di Nachfolge der Eisenbahn angetreten haben, nur mit dem Unterschied, daß sie diesen nicht auf eineril immerhin fernen Geleise. sondern mItten in der Hauptstraße produzieren. Aus diesem Grunde ist die Schaffung von Umfali- rungsstraflen für den Lasterfernverkehr eine unumgänghchc Notweodigkeit ge- worden. Bei den Personenkraftwagen ist durch die verbesserte Motorentech- nik eine erfreuliche Ger.äus:hvermj ade- rung feststellbar. Leider scheint die Wissenschaft n'0 ch nichts erfunden zu haben, was den ohrenbetäubenden Kra - wall der Motorräder wirksa-,ii, abdämpft. Sie sind zur ärgsten Tavdplag•e des Straßenverkehrs geworden. et'erbLicfe JUnfcEiinen unö Berttiittcn Die Bauuntcrnehmunnen stehen hier an erster Stelle. Ihr Betrieb bringt es mit sich, daß sie oft an der Hauptstraße zu arbeiten haben und mit ihren Kom- pressoren, Betonmischmaschinen und anderen Geräten einen gewaltigen Lärm.f verursachen. Auch Sägewerke bilden keine beliebte Nachbarschaft. Schmiede, Spengler und Schlosser können 'ihr Handwerk, selbst wenn sie ohne Moto- ren arbeiten, nicht geräuschlos aus- üben u nd sogar biedere Han:Ielsgewerbe pflegen erli ebliche Unruhe hervorzuru- fen, wenn sie Eisenstangen. Blech oder Bretter auf- oder abzuladen gezwungen incl. iUufif unö autfl,recfjer Die Musiä. ii rsprünglich ein Freuden- spender für die Menschhei:, wird zur Qual, wenn sie einem wider Willen ein- gehämmert wird. Ungezählt sind dIe Beschwerden, welche jedes Jahr von gehörcnipfindlichen Besuchern unserer Stadt vorgebracht werden. Sie beziehen sich adT das Spielen von Jazz-Kapellen bei offenem Fenster, auf die Lautspre-
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