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b23 tomtctg, 15. Yotembcr 1952 13reid 30 4rofrt)en, tbeugqehüJy 15.— 3. 3arano. 2zummer 46 i3 •, 15. £eoolb so., 16. Otmctr 2!. )1to., 17. (rcor ).‚ 18. 21bo Qhbt Mi., 19. (lilabet1) )o., 20. eclig t'. 23 et., 21. )Ttaniii Of. itbtiE)ek3 23auttiir1fcInft 1952 (2. eil) Dad nciIienfonert ber toötmufif Nudet am Samstag, 22. November im 'Tiefenbrurnersaale statt. Beginn 20,30 Uhr. Eintritt für Konzert und Kränz- shen 5 5.—. Aus dem Programm Fideiio". Ouvert. v. L. v. Beethoven .Orientalische Suite" v. Popy (4 Sätze) .‚Marienwelzer" v. Jos. Bayer .Mein Teddybär" von J. W. Gangl- berger (Fagottsolo: Toni Sailei') Als Einlagen: Alte öst. Militiirmärsche. Anschließend kleines Tanzkränzchen. Eintritt für Kränzehun 5 10.—. Besondere Einladengen werden nicht ntsg•egebeie, Plakatierung erfolgt keine. Die Stadtmusik Kitzbühel ladet alle Gönner und Freunde zu diesem Konzert herzlichst ein und würde in einem re- gen Besuch die moralische Anerken- nung für Lire Jahresleistung sehen. V ran ze i ge: Der Chor der Stadt- musik veranstaltet am 6. Dezember im Kolpingsaale ein Konzert. Näheres in den nächsten Nummern dieses Blattes. flettbetuerb für eine it3btU)cter Ocblagerfompofitioti Auf den vorn Verkehrsverein Kitz- hühel ausgeschriebenen Schlagerwettbe- wrrb für einen Kitzbülielei' Sehlagei' wurden bis zum Einsendesehlußtermin vom 15. Otober insgesamt iSt) Kam- }ositionen, aus allen Bundesländern, mit Senlagertext, als Walzer, Polka, Fox- tect.t, Tango, Englisch Waitz beim Vei- keirsverein eingereicht. Nach Rüekelir von Herrn '!()i11 Fraxmair aus dcii USA vi id die 1 ui'y zur endgüleigen Preiszuerkenuuiig dci ausgesetzten 3 Preise von itisgesamt 7000 Schilbuig zusammentreten. Es ist anzunehmen, daß einige sehr gute Kitz- b:bnler Schlager schon in der kommen- dr'n Saison von den Kitzbüheler Bar- ka7ellen zu hören sein werden, welche vielleicht dann fliren Weg in die Weit nTstclleli. ELIe große Frcmdenpnsioii enhacit im Schul-,of dci' Fleischhauer und Gasthof- bcsitecr Josef 11 an i soli; die Buedes- bahnen e:'bauen am Bahnhof ein Ver- stärkergebände mit Dienstwohnungen; in der Vordci'stedt werde die Pflehot- drogeni des B.ubert. B o d n e r errich- tet;iFrau Aina Bauer errichtete eine Wohnung beim Höckbichl ; JosefK u i (11 zu Schwaiglern verg'öf3ei'te des Wirt- schaft sgeliiude umd renovierte das Wohnhaus für 20 Fremdenbetten; den lanclw. Pächter Johann S t o 1 z e ii le cli- ii c r haut ein Wohnhaus mit Fi'eirden- iamnnteue 5ocI)3eit in Zocjberg Am Cäeilieitag, Samstag. 22. No'jem- her, feiert. das, Ehepaar Georg und Ma- na N e i c Ii 1 geb. Ritter vom Tischler- hilusi in J oeliberg (las seltene Fest der diamcntenen Hochzeit. Selbst alte Lee- te erinnere sieh nicht, jemals eine nianteue 1ioeiizeitsfejc'r in lebt JOehber' er- lebt zu haben. Das '1 ubelpaar ist zusammen 180 ne ah Vaten Noichi ist am 24. April 1.864 iu Joehbcrg geboren. Mit 20 Jah- ren gang er als Bergmann auf die Kelch- alpe. und war dort durch 33 Jabre, bis zur Auflassung des Bergwerkes, be- schäftigt. Wühi'end viele seiner An- nach Häning und anderen Orten mit Gewcrksbeti'ieben abwandec- ten. Hieb Noiehl in Joehbei'g. An kei- nein v i:izigeii Tage ließ er wegen Krank- heit seine Schicht aus: und es fr ute ihn auch kein hlau'r Montag. Nach seinen Bergmannszeit. war Va- tei' Ncsichl ihn' 35 Sommnier auf derWag- st.attalpe als .:\lflil)utzyr' beschäftigt. [{eu- te noch mit 90 Jahren arbeitet ei' se her das Ofenhciz für das Tischlerliäusl, das sich das Ehepaar im Jahre 1910 ge- kauft hot. Maria Noic:hl ist am 15. August 1863 zu Aschci'n in Aurach geboren. -Seit ihrem ii. Lebensjahr arbeitete sie in der Landwirtschaft. und über ein hal- bes Jahrhundert als Sennerin auf dci' Wagstrlialpe. Mit 77 Lenzen stieg sie zimmern in der Zephirau die Schnei- dermeisterin Maria H u m e r baute das Wohnhaus in der Kanalgasse um; der Soli neidci'nceistei' 1-1--ins M ire d 1 e r er- i'iclitete in (Id' Traunsteinerstraße ein \\Toln1h]aiis und (1er Malei'meister Alois 1) e in e t z eines auf dem Spnetfeld; die Gcschäftsfi'au Magda G an ze r erstell- te einen Gai'agenaubriu am Sonnberg. Der Autounternehmer Artur N e u - ni a je r errichtete sich in den Nähe des Gasthauses Eisenbad- in der ienngau ein Wohnhaus mit Garagen; Fleischhnuer- ice ist er Hermann Gruben in slei' Oberen (las letztenial als Sennerin auf die Alm hinauf. Bei der Hausarbeit läßt sie sieh heute noch nicht geene helfen. Vor (30 Jahren. am 22. November 1892, ließen sie sieh ins Wallfahrtsort Absam trauen. Ein guter Segen war auf diesem Lebenshund, aber auch Leid mußte korn- iuien, wie es hat inc Leben geht.. Alle vier Buben starben recht früh; der letz- te, Z im ni ermne.ister Hans Ritter zu Kitz- i)ühel, im Jahre 1951. Georg Noiehl war im ersten Weltkrieg mit den Kitz- büheler Standsehützen eingerückt. Er gab mit. seinen 52 Jahren noch einen recht strammen Standschützen ah und es dauerte recht lange, bis der Bezirks- feldwebel (li'aUfkain, daß es für Noiehl eigentlich auf Grund des Alters keine Militördienstpflicht mehr gab. Viel Freude erlebte Vater Noichi mit seinem Enkelkind Karl, das er noch im Säuglingsalter mit auf die Alm nahm uns .Jubeipaar erfreut sich guter Ge- sundheit uIi(l auch das Gedächtnis ist iinener noch recht guc. Rüli'end ist ihre Zufi'icdenheit. und Sparsamkeit, denn heute noch verwenden sie ein und das- selbe Augenigias. Wenn 'am komnieicien Sanist.ag nun (Liese beiden lieben alten Leute wiecic- 1-uni zum Altar schreiten, wirä sie ganz Jochiherg begleiten Es gilt ja nicht nur ein Jubiläum zu feiern. Ehre gebührt auch eiern vorbildlichen Ai'heitsgeist die- ses Ehepaares. der Eltci'nfi'eude und -Liebe und dein guten Beispiel.
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