14.10.2018
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Zwangsversteigerung ist beantragt

Rund um die Hotelruine „Alpengasthof Steinplatte“ in Waidring sind die Behörden einen Schritt weiter. Die Zwangsversteigerung ist beantragt, der Abrissbescheid liegt vor.

Waidring |  Gerade im heurigen schönen Sommer und Herbst ist auch der Weg vom Höhenparkplatz auf der Steinplatte Richtung Fellhorn bzw. Brennhütte mehr als gut frequentiert und die Almen auf der Durchkaser gut besucht. Doch der Weg zu diesen Zielen wird, wie mehrmals berichtet, vom Anblick der Hotelruine getrübt. Aus dem ehemaligen „Alpengasthof Steinplatte“ hätte ein Rosenheimer Unternehmer ein 120-Betten-Hotel machen wollen. Doch es geht seit Jahren nichts weiter. Im Gegenteil: Ein zweites Gebäude wurde errichtet, das ebenfalls mehr oder weniger wie das Ursprungsgebäude vor sich hin modert. Zwar sind Handwerker immer wieder  vor Ort, doch der Bau stockt trotzdem.

Bereits Anfang des Jahres hatte die Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel zwei Bescheide erlassen. Aus Sicherheitsgründen hatten die BH bzw. die Gemeinde einen Abbruchbescheid für das Dachgeschoss erlassen. Einerseits erging dann die Anordnung der Ersatzvornahme, also die Beseitigung der Mängel durch Dritte, andererseits wurde die Vorauszahlung der Kosten dieser Ersatzvornahme vorgeschrieben. Gegen beide Bescheide wurde jedoch Beschwerde erhoben. Daher war dann der Tiroler Landesverwaltungsgerichtshof am Zug.  

Die Richter gaben schlussendlich den Behörden recht und lehnten die Beschwerden ab. Die Behörden versuchten das für den Abbruch nötige Geld von den Handlungspflichtigen einzutreiben. Offensichtlich jedoch ohne Erfolg.

„Erster Schritt, dass etwas weiter geht“

Auf Nachfragen informierte vergangene Woche Waidrings Bürgermeister Georg Hochfilzer den Gemeinderat, dass die Zwangsversteigerung des Areals samt Gebäude beantragt ist. Wie lange das bis zur Umsetzung dauert, konnte er nicht sagen. Bezirkshauptmann Michael Berger bestätigt das auch, betont jedoch, dass die Zwangsversteigerung erst noch von den notwendigen Gremien bewilligt werden muss. Es sei aber ein erster Schritt, dass rund um die Ruine wieder etwas weiter geht. Margret Klausner

 
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