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17.02.2020
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Zugunfall prägte Feuerwehrjahr

Vergangene Woche zog die Feuerwehr Kirchberg Bilanz über das abgelaufene Jahr. 96 Einsätze hatten die Florianijünger zu bewältigen.

Kirchberg  |  Eine beeindruckende Bilanz konnte die Feuerwehr Kirchberg bei ihrer Generalversammlung am vergangenen Freitag im Zeughaus ziehen. In seinem Bericht informierte  Kommandant Christoph Schipflinger über die 96 Einsätze, die im Vorjahr zu bewältigen waren. Insgesamt wurden von den 114 Feuerwehrmännern und -frauen, 76 Aktive, 1.643 Einsatzstunden abgeleistet. Arbeitsintensivster Monat war übrigens der Jänner 2019 mit 33 Einsätzen. Grund dafür war vor allem der schneereiche Winter, der auch die Feuerwehr immer wieder forderte.
18 Brandeinsätze galt es zu bewältigen – besonders in Erinnerung blieb ein Wohnungsbrand im März 2019, außerdem der Dachstuhlbrand eines Hotels. Der Güterzug-Unfall im Juni forderte der Feuerwehr alles ab. Der Zug war in Kirchberg entgleist und hatte für große Schäden gesorgt. „Es gleicht einem Wunder, dass niemandem etwas passiert ist,“ betonte der Feuerwehrchef.
Auch so allerlei Tierisches erlebten die Kirchberger im vergangenen Jahr. So musste im Juni am Obergaisberg eine Schlange von der Terrasse eines Hauses geborgen werden. Die notwendige Ausstattung dazu liehen sich die Kirchberger von den Kitzbüheler Kameraden.

Vogel befreit und Hund „Motte“ gerettet
Außerdem galt es, einen Vogel, der sich in ein Haus verflogen hatte, zu befreien. Und dann war dann noch die spektakuläre Hunderettung. Vierbeiner „Motte“ war im Dezember in ein Bohrloch gefallen und wurde in einer aufwändigen Bergungsaktion gerettet.
Wie immer wurden verdiente Feuerwehrmitglieder vor den Vorhang geholt. Befördert wurden: Andreas Gandler, Simon Hochkogler, Nico Küblwirth, Stefan Prem, Dominik Lekar, Hannes Schiessl, Thomas Egger und Florian Hochkogler.
Für ihr 50-jähriges Engagement wurden ausgezeichnet: Bartl Aufschnaiter (entschuldigt), Lorenz Hochkogler, Robert Lindner und Johann Schiessl. Das Verdienstzeichen des Bezirksfeuerwehrverbandes in Bronze erzielt Christian Schiessl.
Zahlreiche Ehrengäste dankten den Florianijüngern für ihren Einsatz. Kirchbergs Bürgermeister Helmut Berger ließ es überdies keine Ruhe, dass „seine“ Feuerwehr die Ausrüstung zum Einfangen von Kleintieren bei den Nachbarn ausleihen musste. Er startete daher eine Spendenaktion und gab sofort 50 Euro zum Ankauf eines Käfigs. Da ließen sich auch die anwesenden  Mandatare sowie LA Claudia Hagsteiner nicht lumpen und spendeten ebenfalls. Margret Klausner

Fotos: Langjähriges Engagement: Bgm. Helmut Berger, Kommandant Christoph Schipflinger mit den Geehrten Christian Schiessl, Johann Schiessl, Lorenz Hochkogler sowie Robert Lindner, Kommandant-Stellvertreter Christoph Hechenberger und Bezirksfeuerwehrkommandant Karl Meusburger (v.l.). 

Die Beförderten und Angelobten der Feuerwehr Kirchberg mit Bgm. Helmut Berger, Komm. Christoph Schipflinger sowie Komm-Stellvertr. Christoph Hechenberger und Bezirksfeuerwehrchef Karl Meusburger. Fotos: Klausner

 
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