10.01.2019
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Ziel: Dauerhafte Lösung

Trotz der ÖVP-Kritik macht sich GR LAbg. Alexander Gamper weiterhin für den Taxi-Standplatz am Sterzinger Platz stark. Eine fixe Genehmigung und eine Ausdehnung der Standzeiten (ab 16 Uhr) möchte er umsetzen.

Kitzbühel | Einer unendlichen Geschichte gleicht die Standplatzfrage für Taxis in der Gamsstadt. Zuletzt sorgte der temporäre Standplatz am Sterzinger Platz wieder für Gesprächsstoff.

Seit 2015 wird der Platz in den Abend- und Nachtstunden (von 19 bis 6 Uhr) als Standplatz genützt, die Zufahrt erfolgt über den Stadtpark. Dadurch können sich die Fahrzeuge einreihen und nach vorne wegfahren. Diese Lösung kommt auch sehr gut an – bei Unternehmern wie auch Kunden. Einen kleinen Schönheitsfehler hat diese Lösung aber: Die Genehmigung für den Standplatz ist befristet und muss laufend verlängert werden.
Damit dieser Standplatz nicht verloren geht, strebt Alexander Gamper (FPÖ), Obmann des Ausschusses für Innenstadt, ruhenden Verkehr und Taxis eine fixe Genehmigung an. Zudem sprach er sich für eine zeitliche Ausdehnung der Benützung aus. Zwei Gutachten wurden vorgelegt und beide abgelehnt. Zudem gab es noch eine „Schelte“ von den beiden ÖVP-Gemeinderäten Hermann Huber und Anna Werlberger, die sich gegen ein Ausdehnung in den Stadtpark aussprechen.

Neuer Anlauf für eine dauerhafte Lösung

Gamper versucht nun in einem neuerlichen Anlauf eine dauerhafte Lösung für den Standplatz am Sterzinger Platz zu ermöglichen und lässt ein drittes Gutachten ausarbeiten. Weder der Baum im Einfahrtsbereich noch das Rosenbeet sollen dabei  dem Vorhaben zum Opfer fallen. „Es wird eine Abrückung zum Chizzo hin geprüft“, gibt Gamper einen Einblick. „Im Ausschuss wurde auch bereits über eine Poller-Lösung gesprochen, die nur noch zu berechtigten Zeiten eine Zufahrt für Berechtigte ermöglicht“, ergänzt Marielle Haidacher (UK), die Ersatzmitglied im Ausschuss für Innenstadt, ruhender Verkehr und Taxis ist. Zudem setzt sich LAbg. Alexander Gamper für eine Ausweitung der Standzeiten ein. „Die Taxis sollen den Standplatz ab 16 Uhr benützen können“, erklärt Gamper: „Konflikte mit den Kutschern gäbe es keine, da diese nur bis 16 Uhr den Bereich nutzen dürfen“.
Sobald das Gutachten vorliegt, wird die Angelegenheit im Ausschuss behandelt und bei einem positiven Übereinkommen, dem Stadtrat bzw. dem Gemeinderat zur Abstimmung vorgelegt.
Elisabeth M. Pöll

Neben den Verkehrszeichen sollten Poller die Zufahrt beschränken.

 
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