29.07.2016
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Zehnter Staatsmeistertitel für Osl

Kirchberg | Mit ordentlich Vorfreude und einer gesunden Portion Gelassenheit hat Lisi Osl ein schönes und erfolgreiches Wochenende in ihrer Heimat Kirchberg verbracht. Nicht nur ihre persönliche Wahrnehmung, sondern auch die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache: jährlich lockt das KitzAlpBike-Wochenende immer mehr Teilnehmer und Zuschauer auf und an die Strecke. Mit einem Sieg beim Hillclimb in Brixen und einem zweiten Platz im Cross-Country Rennen an der Fleckalmbahn stärkte sie sich für die kommenden Aufgaben.

Voller Motivation ging es mit der Nationalmannschaft in die Ferne – um genauer zu sein, nach Nove Mesto (CZE) zur Weltmeisterschaft. In ihrem Rennen entging Lisi Osl, kurz nach dem Start, einem schwerwiegenden Crash und musste darauffolgend einiges in ihre Aufholjagd investieren. „Dank einer optimalen Betreuung vor Ort und einem perfektem Ghost Lector Bike konnte ich mich wie immer voll und ganz auf mich und meinen Wettkampf konzentrieren“, resümiert die Heeressportlerin nach dem Rennen. Am Ende stand ein 25. Platz zu Buche. „Es war nicht ganz das, was ich mir persönlich als Ziel gesetzt hatte. Mit einiger Zeit der Reflexion, bin ich aber nicht ganz unzufrieden mit dieser Platzierung.“

Aufgrund der Höhe entschied sich Lisi Osl für eine späte Anreise in die Lenzerheide (SUI). Sie versuchte, die Lockerheit aus dem Heimrennen abzurufen und studierte die Strecke anhand einiger Videos. Lange Zeit lag Lisi Osl rund um den 15. Platz. Eine Platzierung mit der sie sehr zufrieden gewesen wäre. „Mit meiner Endplatzierung, dem 30. Platz, bin ich es sicher nicht, aber ich packe das gute Gefühl der ersten Rennen in meinen Rucksack und fahre wieder in die Heimat,“ sagte eine enttäuschte, aber niemals aufgebende Lisi Osl nach dem Wettkampf.

Dort wartete ein Zwischenziel. Kein Olympiawettkampf – aber doch ein wichtiger Baustein in diesem Jahr.
Die Österreichische Staatsmeisterschaft in der Bikearena Obertraun stand vor der Tür. Strömender Regen am Renntag machte das Rennen nicht einfach, aber Lisi Osl wirkte sehr fokussiert. Am Ende gewann sie sicher und kontrolliert ihr zehntes rot-weiß-rotes Staatsmeisterschaftstrikot. Eine überglückliche Lisi Osl nach dem Rennen: „Ich war entspannt und locker, aber dennoch fuhr ich sicher, materialschonend und fand den Flow. Noch nie habe ich es so geschätzt, dieses Trikot überstreifen zu dürfen, wie in diesem Jahr. Das gibt mir eine enorme Motivation für die beiden noch anstehenden Weltcuprennen in Kanada und Andorra. Danke an alle.“

 
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