21.11.2016
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Wohnraum schaffen

Die Kirchberger Gemeindeführung plant den sozialen Wohnbau voranzutreiben, um den zahlreichen Anfragen entsprechen zu können. Die Gemeinde plant, im Kalsfeld zwischen 16 und 20 neue Wohnungen zu schaffen. Mit neuen Richtlinien seitens der Gemeinde will man den Bestbieter unter den gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften finden.

Kirchberg | Die Bedarfsanalyse bestätigt die Vermutungen: Leistbarer Wohnraum ist in Kirchberg gefragt. Laut einer Umfrage gibt es bis zum 3. November 189 Wohnungssuchende. Wie Alois Leiter (SPÖ/PUK) anmerkte, wurden bei der letzten Erhebung Familien als ein Wohnungssuchender gerechnet. Im Detail sind 40 Suchende an einem Reihenhaus, 53 an einem Baugrund, 108 an einer Mietkaufwohnung und 71 an einer Eigentumswohnung interessiert. „Natürlich gibt es hier auch Mehrfachnennungen“, erklärt Alois Leiter die Zahlen.

Neuen Wohnraum in Kirchberg schaffen

Mit der zweiten Baustufe am Pflanzgarten sind die Möglichkeiten für den Wohnbau in diesem Bereich erschöpft. Die Gemeinde Kirchberg plant nun, im Bereich Kalsfeld weitere, neue Wohnungen zu schaffen. „Jede Kirchbergerin und jeder Kirchberger soll ein Dach über dem Kopf haben. Es darf nicht sein, das unsere Bürger abwandern müssen“, definiert Bürgermeister Helmut Berger die Motivation für die Schaffung von Wohnraum.

Bis zu 20 Wohnungen im Kalsfeld

Zwischen dem Zeughaus der Feuerwehr und der Bahntrasse verfügt die Gemeinde noch über Grundflächen. Ein Teil davon, 2.360 Quadratmeter könnten für den Wohnbau verwendet werden. „Es ist wichtig, dass wir uns noch Reservefläche freihalten“, erklärt Berger. Auf der angedachten Fläche könnten 19 Wohnungen à 75 Qua­dratmeter bei der Mindestdichte für die Wohnbauförderung errichtet werden. Leiter, langjähriger Geschäftsführer der Neuen Heimat Tirol, kennt die Abläufe und auch den dafür notwendigen Zeitrahmen. „Von der Vorlaufzeit bis zum Bezug vergehen beim Wohnbau schon drei Jahre“, erklärt Leiter.

Auf Anregung von Vizebürgermeister Andreas Schipflinger wurden von Alois Leiter Richtlinien für die Vergabe an gemeinnützigen Wohnbauträgern ausgearbeitet. Diese Kriterien machen die Angebote besser vergleichbar, transparent und nachvollziehbar. Diese Richtlinien beinhalten unter anderem auch die Verpflichtung für die Einladung der heimischen Firmen für die Angebotsstellung und der Bestbieter muss auch eine Kostengarantie übernehmen, falls die Gemeinde keine Änderungen einreicht.

Geplant sind für das Kalsfeld Mietwohnungen, die im Bau­recht errichtet werden und nach Ablauf des Baurechtes in den Besitz der Gemeinde übergehen.
Elisabeth M. Pöll

Bild: Die Kirchberger Gemeindeführung plant im Bereich Kalsfeld weiteren Wohnraum für Kirchbergerinnen und Kirchberger zu schaffen. Foto: Pöll

 
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