05.06.2020
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Wohnpreis stieg um 5,8 Prozent

Die Statistik Austria konstatiert erneut eine hohe Preisdynamik bei Häusern, Wohnungen und Grundstücken.

Kitzbühel, Reith  | Im Jahr 2019 stiegen die Preise für Häuser und Wohnungen in Österreich laut Statistik Austria um 5,8% im Vergleich zum Vorjahr. Der Häuserpreisindex (HPI) zeigt damit auch für das Jahr 2019 einen deutlich höheren Anstieg als der Verbraucherpreisindex (VPI), der im Vergleichszeitraum um nur 1,5% stieg. Neben dem Häuserpreisindex, der die Veränderung von Wohnimmobilienpreisen auf nationaler Ebene misst, weist auch die Erhebung der Immobilien-Durchschnittspreise, die regionale Durchschnittswerte abbildet, auf eine hohe Preisdynamik in den Immobilienmärkten hin.

Die Grundstückspreise, die primär durch die Attraktivität der Lage bestimmt werden, sind ein zentrales Merkmal des Immobilienmarkts. Im Vergleich mit dem Vorjahr liegt der Österreichdurchschnitt (geometrisches Mittel) mit 80 Euro je Quadratmeter unter dem Vorjahreswert von 87 Euro. Besonders begehrt waren Grundstücke im urbanen Raum und in Tourismuszentren. Im Grundstückspreisvergleich finden sich zwei bekannte Wintersportgebiete auf den vordersten Plätzen: Die Gemeinde Kitzbühel liegt mit einem Quadratmeterpreis von 1.713 Euro im Fünfjahresdurchschnitt auf dem ersten Platz, gefolgt von der Gemeinde Lech mit 1.669 Euro. Weiters finden sich Reith bei Kitzbühel, Going am Wilden Kaiser und die gemeinsam ausgewerteten Orte Fiss und Serfaus mit durchschnittlichen Preisen von 1.161 Euro, 1.052 Euro und 937 Euro unter den zehn Regionen mit den höchsten Grundstückspreisen Österreichs.

Kitzbühel hat nach wie vor die höchsten Grundpreise. Grafik: Statistik Austria

 
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