02.02.2019
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Wo Gäste ihr Geld ausgeben

Im Vorfeld zum Mountain Peak Summit gab Gerald Gruber von Mastercard Europe einen exklusiven Einblick in das Bezahlverhalten der Urlaubsgäste.

Kitzbühel | Die Transaktionsdaten zeigen, dass der Wintertourismus beim Ausgabenvolumen klar die Nase vorne hat.  „Auffallend ist, dass in den Monaten Jänner, Februar und März das Transaktionsvolumen von ausländischen Touristen signifikant höher ist als in den restlichen Monaten des Jahres.

In Summe werden 25 Prozent der Ausgaben, die mit Karte bezahlt werden, von Besuchern von außerhalb der Landesgrenze getätigt.“ Knapp die Hälfte dieser Transaktionen entfallen dabei auf Gäste aus Deutschland und Großbritannien. Die Briten haben übrigens die Spendierhosen an: Sie geben im Schnitt über 1.000 Euro pro Besucher aus. Deutsche Gäste legen im Schnitt 300 Euro pro Besucher hin. Während die meisten Gäste die Wintermonate bevorzugen, lieben vor allem US-amerikanische und italienische Gäste den Sommer in Österreich.

Mastercard sieht im kontaktlosen Bezahlen eine Riesenchance für den Tourismus: „Menschen geben mehr Geld aus, wenn sie einfacher die Möglichkeit haben, dies zu tun, das ist Fakt“, so Gruber. Gerade die heimische Gastronomie lasse diesbezüglich noch viel Potenzial ungenützt. Freilich ist beim bargeldlosen Bezahlen – gerade im Tourismus – noch die Frage des Trinkgeld-Gebens. „Das wäre problemlos möglich, nur sehr wenige Gastronomen nützen das“, ergänzt Gruber. Mastercard sieht übrigens Kitzbühel als Vorzeigeprojekt im Tourismus. Daher will man den Standort auch als „Showcase für andere Regionen in Österreich aufbauen – Zugang und Bezahlung einfach verknüpfen.“
Elisabeth Galehr

 
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