28.11.2020
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„Wir wollen endlich wieder spielen“

Protestkundgebung der Musik- und Kulturszene sowie Gastronomie in Innsbruck mit Beteiligung aus dem Bezirk Kitzbühel.

Bezirk, Innsbruck | „Unser sehnlichster Wunsch ist es, endlich wieder zu spielen, denn die lange Untätigkeit macht uns krank“, betonte Peter Aschaber aus Westendorf („Auner Alpenspektakel“), seines Zeichens Obmann des kürzlich ins Leben gerufenen „Vereins der Live Musiker“ (LIMU) bei deren ersten öffentlichem Auftritt im Rahmen der Protestkundgebung der Musik-, Kulturszene und Gastronomie.

Am 13. November waren viele LIMU-Mitglieder zum Landhausplatz nach Innsbruck gekommen, um für die Kulturszene einzutreten. Insgesamt nahmen 120 Menschen von verschiedensten Institutionen an der Kundgebung teil, berichtet LIMU in der Presseaussendung. „Auch wenn es im heurigen Sommer vom Land Tirol die so hoch angepriesene Förderaktion ‚Tirol zualosn‘ gab, so galt diese nicht für alle Genres sondern lediglich für die sogenannte echte Volksmusik“, ärgerte sich Obmann Aschaber. Anstelle 200.000 Euro Steuergeld in einen Topf zu werfen und damit nur eine bestimmte Musikrichtung zu fördern, schlug der Profimusiker vor, den Veranstaltern und Wirten im Falle einer weiteren Förderinitiative einen Beitrag von 100 Euro pro Musiker bei jedem Auftritt zu ersetzen. „Damit wirklich Gleichberechtigung unter allen Künstlern herrscht“, so Aschaber. Weitere Kundgebungen dieser Art sollen folgen. KA/jomo

Bild: Engelbert Aschaber, Obmann Peter Aschaber, Landeshauptmann Stv. Ingrid Felipe, Kassier Stv. Egon Höfer und Markus Kopp (v.li.) bei der Protestkundgebung am Innsbrucker Landhausplatz. Foto: Haun

 
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