24.11.2020
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„Wir sind nun besser vorbereitet“

Ein Musikinstrument im Fernunterricht zu erlernen, war im März für viele Neuland.  „Nun sind wir aber besser vorbereitet“, sagt Landesmusikschul-Direktor Peter Gasteiger und hofft, dass im Dezember wieder musiziert werden darf. Im März würde „Prima la Musica“ in Kitzbühel stattfinden.

Kitzbühel | Computer einschalten heißt es wieder für die Schüler der Landesmusikschule Kitzbühel und Umgebung. Die Musikschule war dieses Mal weitaus besser auf den Lockdown vorbereitet, als noch im März. „Wir haben nun mehr Erfahrung und uns auch eine bessere Ausrüstung zugelegt. Das positive an Corona ist, dass wir uns sprichwörtlich mit digitalen Medien befassen mussten“, erklärt LMS-Direktor Peter Gasteiger.
Bis Weihnachten hat die Musikschule Kitzbühel alle großen Konzerte abgesagt. „Wir hoffen, im Dezember wieder langsam mit kleinen Konzerten starten zu dürfen. Das Sicherheitskonzept hat sich im Sommer bewährt. Je nachdem, welche Vorgaben es gibt – wir wären sehr gut gerüstet“, sagt Direktor Gasteiger.
Vielen Musikschülern fehlen die Auftritte vor Publikum, kann dort doch erstmals Bühnenluft geschnuppert werden.

Die Schülerzahlen brechen ein
Die Musikschule Kitzbühel erlebt derzeit einen kleinen Einbruch bei den Schülerzahlen. „Da geht es jeder Musikschule in Tirol gleich. Die Anmeldungen sind verhalten. Die Menschen sehen keine Kultur, es gibt keine Blasmusik- oder Chorproben – das hängt alles zusammen“, sagt Gasteiger. Im März habe man den Rückgang bei den Schülerzahlen noch nicht bemerkt. „In nächster Zeit müssen sich die Musikschulen sicher etwas überlegen, um die Begeisterung für die Musik wieder zu wecken“, sagt Gasteiger.

„Wir müssen alle zusammenhalten“
Was wäre der Wunsch an die Bundesregierung? „Die Politik kann so oft sie will sagen: Bitte macht das. Aber im Prinzip müssen wir als Bevölkerung kapieren: Das Virus ist da und wir müssen jetzt einfach zusammenhalten. Je mehr wir uns jetzt kurzfristig einschränken, um so schneller haben wir die Infektionszahlen wieder im Griff. Es geht nicht nur um uns selbst, sondern auch um andere.“

Hoffnung auf „Prima la Musica“ in Kitzbühel
Die Landesmusikschule Kitzbühel und Umgebung wäre heuer Austragender von „Prima la Musica“, dem größten Musikwettbewerb im Land. Die Tirol-Ausscheidung, bei der junge Musiker und Ensembles aus Tirol und Südtirol teilnehmen können, wäre von 15. bis 25. März in der Gamsstadt geplant.
Es werden bereits mehrere Varianten ausgearbeitet, damit der musikalische Wettbewerb mit hunderten Teilnehmern stattfinden kann. Die Einschreibfrist für die Musiker ist der 15. Jänner – die Hoffnung stirbt zuletzt. Johanna Monitzer

Bild: Ein Bild vom letzten großen Konzert der Landesmusikschule Kitzbühel  im Februar (Im Bild: Lena Hagleitner, Christina Strasser, Hanna Moser, Magdalena Schroll, Magdalena Leitner-Krenn, Heidi Vötter und Mariella Srebric ). „Wir hoffen, ab Dezember wieder mit kleinen Konzerten starten zu dürfen. Den Schülern fehlen die Auftritte vor Publikum“, so der Direktor der Landesmusikschule, Peter Gasteiger. Foto: Monitzer

 
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