14.02.2021
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Wieder Grenzkontrollen in Kössen

Am Dienstag rückten rund 150 Soldaten in die Wintersteller Kaserne in St. Johann ein. Sie werden für den Grenzschutz auch in Kössen eingesetzt.

St. Johann | Mit der Reisewarnung für Tirol gehen auch verschärfte Grenzkontrollen einher. Montag früh gab es an der Grenze von Oberaudorf zu Niederndorf bereits intensive Kontrollen von der bayerischen wie der tirolerischen Seite.
„Wir haben aber noch keine genaueren Informationen“, erklärte Kössens Bürgermeister Reinhold Flörl,  in dessen Gemeinde es immerhin zwei Grenzen zu Deutschland gibt. Auch bei der Polizei gab es noch keine genaueren Angaben, wie Bezirkskommandant Martin Reisenzein erklärte. Dass aber auch die regionale Polizei in diesem Bereich ebenfalls eingesetzt wird, davon war Reisenzein überzeugt.

In der Winterstellerkaser­ne in St. Johann allerdings herrscht seit Dienstag wieder reges Leben. 150 Soldaten aus Salzburg und Kärnten wurden nach Tirol versetzt. Begrüßt wurden sie vom stellvertretenden Landesmilitärkommandanten Gerhard Pfeifer, bevor sie in ihre Aufgaben an der Grenze eingewiesen wurden. Ein Teil der Soldaten, wurde auch in einem Hotel in Kufstein untergebracht. Unter anderem werden die Soldaten, darunter Rekruten wie auch Kaderpersonal, in Kössen an den Grenzen zu Schleching bzw. Reit im Winkl stationiert. Margret Klausner

Bild: Der stellvertretende Militärkommandant von Tirol, Oberst Gerhard Pfeifer, begrüßte am Dienstag die für den Grenzschutz vorgesehenen Soldaten in der Winterstellerkaserne in St. Johann. Foto: Klausner

 
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