04.01.2017
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Werbeauftritt gefällt nicht jedem

Nicht bei allen kommt der Werbeauftritt des deutschen Automobilherstellers Mercedes-Benz in Kitzbühel gut an. Bei der Gemeinderatssitzung hat GR Manfred Filzer die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit hinterfragt.

Kitzbühel | Es ist schon fast gang und gäbe, dass Tourismusorte von namhaften Autoherstellern als Werbepartner genützt werden. Die Kitzbüheler Gams hat sich der deutsche Mercedes-Benz Konzern als Partner ausgesucht und hat einige vertragliche Abmachungen laufen. Über diese wollte UK-Gemeinderat Manfred Filzer mehr wissen, und ob es wirklich notwendig ist, dass der große Werbe­klotz in der Hinterstadt thront. „Wir haben ja schon viel gesehen. Vom vergoldeten Auto bis zu dem riesigen Werbewürfel in der Hinterstadt. Aber muss es denn wirklich sein, dass sich Kitzbühel dermaßen verkauft?“ fragte Filzer bei der vergangenen Gemeinderatssitzung an.

Mehrere Verträge mit Kitzbühel

Neben dem Vertrag mit dem Sportpark Kitzbühel hat Mercedes-Benz auch eine schriftliche Vereinbarung mit Kitzbühel Tourismus, die auch von der Stadt Kitzbühel unterzeichnet ist. Darin ist vereinbart, dass sich der Autokonzern auf öffentlichen Plätzen präsentieren darf. Dafür bekommt die Stadt Kitzbühel auch eine finanzielle Abgeltung von 100.000 Euro jährlich, wie Bürgermeister Klaus Winkler den Gemeinderat informiert. Ein Sümmchen, auf das der Stadtchef nicht so gerne verzichten möchte, jedoch räumte Winkler ein: „Über die Notwendigkeit und die Schönheit kann man natürlich diskutieren.“
Elisabeth M. Pöll

 
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