25.03.2018
News  
 

Wenn der Dreck sichtbar wird

Mit jedem warmen Frühlingstag kommen die Umweltsünden des Winters immer mehr zu Tage.

Entlang der Straßen apert es Müll – von der Flasche bis zum Plastiksackerl – und auch die Hinterlassenschaften der geliebten Vierbeiner aus. So manch Hundebesitzer hielt es im winterlichen Schneetreiben für nicht notwendig, das Hundehäuferl richtig zu entsorgen, andere wiederum haben das Hundekotsackerl halt einfach während des Spazierganges verloren. Der Schnee hat dies alles wunderbar versteckt, aber nicht aufgelöst.

Ein Problem, das alle Orte im Bezirk haben. Während im Großteil der Dörfer der Dreck von den Gemeindemitarbeitern einfach weggeräumt wird, ging man in der Gamsstadt in die Offensive. Ein Postwurf, unterzeichnet vom Bürgermeister und der TVB-Präsidentin sollte die Hundehalter zur Vernunft rufen. Maßnahmen, wie ein Einstellen der Loipen- und der Winterwanderwegepräparierung werden aber den gewünschten Erfolg nicht bringen. Die Sensibilisierung hätte bereits vor dem Start der Wintersaison erfolgen sollen. Es bleibt aber der Funke Hoffnung, dass man es schafft, die Hundehalter zu sensibilisieren. Und wenn es im Guten nicht geht, muss halt auch hier genau kontrolliert und Strafen verhängt werden.

Und ein Hinweis für all jene, die glauben, die großen, weißen Flächen im Winter sind überdimensionale Mülleimer. Nein! Das sind Wiesen, auf denen im Sommer die Kühe grasen bzw. deren Futter für den Winter geerntet wird. Und genau so gelangt der Müll in euer Steak oder in die Milch – Mahlzeit. Für den Müll gibt es ausreichend Kübel, meistens in den Farben grau, dunkelgrau und grün.
Elisabeth M. Pöll
poell@kitzanzeiger.at

 
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