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23.07.2019
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Weitere Schritte zu Fieberbrunn 4.0

Die Fieberbrunner Wirtschaft arbeitet aktuell an einer Standortentwicklung, die langfristig auch auf die Region ausstrahlen soll. Unter dem Schlagwort  „Fieberbrunn 4.0“ wurde dieser nachhaltige Prozess nun in Gang gebracht.

Fieberbrunn  | „Der Start ist geglückt“, freut sich Unternehmer Georg Wallner über das jüngste, sehr gut besuchte Vernetzungstreffen regionaler Entscheidungsträger. Diese Veranstaltung stellt gleichzeitig auch den ersten Schritt auf der Reise der Standortentwicklung dar. Nun geht es um ein nachhaltiges Konzept für Fieberbrunn – und natürlich auch die Region – wie Wallner ausführt. Um alle Positionen sowie die Grundlagen auszuloten, führt das beauftragte Beratungsunternehmen CIMA dafür in den kommenden Wochen insgesamt rund zwei Dutzend Interviews mit verschiedenen Akteuren der regionalen Wirtschaft, des Tourismus sowie der Marktgemeinde durch.  Auf Basis dieser Erkenntnisse arbeiten die Experten dann Vorschläge aus, was in der Marktgemeinde umsetzbar ist. Wallner begrüßt den Prozess: „Es herrscht Aufbruchstimmung. Wir haben bereits sehr viel Unterstützung von Unternehmern, Gemeinde und TVB bekommen.“ Hilfestellung gibt‘s außerdem von der Regionalentwicklung Regio3.
Grundsätzlich richtet sich „Fieberbrunn 4.0“ wie berichtet nicht nur an den Handel, sondern auch an Gewerbe, Tourismus und Industrie. Viele ihrer Vertreter waren bereits bei der ersten Ideenfindung dabei, wie Wallner hervorhebt. „Dorfbelebung ist das Kernthema. Wir wollen wieder zusammenrücken und nicht nur von den jeweiligen Ortsteilen sprechen, sondern wieder von Fieberbrunn“, sagt Georg Wallner.

„Auf eigene Stärken konzentrieren“
Fieberbrunns Vizebürgermeister Wolfgang Schwaiger unterstreicht: „Wir müssen neue Wege gehen. Es geht nicht um ein Mini-St. Johann in Fieberbrunn, sondern wir wollen uns auf unsere eigenen Stärken und Chancen konzentrieren.“ Auch Georg Wallner hält fest, dass die aktuellen Überlegungen in Fieberbrunn keinesfalls darauf abzielen, das Konzept des Ortsmarketings beim großen Nachbarn abzukupfern. Vielmehr soll der touristische Aufschwung, der durch den Anschluss mit dem Skicircus erfolgt ist und sich aktuell – Stichwort gesteigerte Bettenanzahl – noch verstärkt, dafür genutzt werden, eine eigene Fieberbrunner Standort-DNA zu definieren und zu nützen.   In einem gemeinsamen Leitbild soll dies alles festgeschrieben werden.

Wertschöpfung steigern
Ziel ist es, die Wertschöpfung nachhaltig zu steigern. Außerdem soll eine stärkere Vernetzung zwischen den Partnern in Gemeinde, TVB und Wirtschaft stattfinden. Hat dieser Motor einmal an Fahrt aufgenommen, soll auch die Region davon profitieren: „In der Zukunft schwebt uns vor, dass wir alle Pillerseetaler Gemeinden mitabholen und wir wieder von der Pillerseetaler Wirtschaft sprechen“, skizziert Georg Wallner die Vision.
Auch der Tourismusverband schließt sich den Zielen von „Fieberbrunn 4.0“ gerne an, wie Geschäftsführer Armin Kuen gegenüber dem Kitzbüheler Anzeiger unterstreicht: „Tourismus, Wirtschaft Handel – das alles ist unmittelbar miteinander verbunden.“ Für die regionale Entwicklung sei der Handel sehr wichtig, ergänzt Kuen. Daher kann er sich vorstellen, dass sich einige Ressourcen bündeln lassen – „es muss aber natürlich der Regionsgedanke im Vordergrund stehen.“
Kuen beschwört im aktuellen Regionalentwicklungsprozess den immer wieder gezeigten Pioniergeist der Fieberbrunner herauf. „Sie waren immer schon visionär – zum Beispiel mit dem Pillersee-Taler, der Bummelnacht oder auch legendären Veranstaltungen wie ‚Lords of the Boards‘.“ Beim aktuellen Standortentwicklungsprozess sieht er jeden einzelnen gefragt, nicht nur die Institutionen wie Gemeinde oder Tourismusverband. „Es muss von innen heraus leben“, halten Kuen und Wallner abschließend fest. Elisabeth Galehr

Vizebürgermeister Wolfgang Schwaiger, Georg Wallner als Vertreter der örtlichen Wirtschaft sowie TVB-Geschäftsführer Armin Kuen informierten am Rande der Bummelnacht über die nächsten Schritte von  „Fieberbrunn 4.0“. Foto: Galehr

 
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