26.04.2019
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„Weißes Rauschen“ ausblenden

Die Capital Bank zeigte am Standort in Kitzbühel auf, wie effizient Investieren sein kann, wenn man auf die berühmte „Kristallkugel“ verzichtet, und stattdessen das real existierende Wachstum des Marktes ausschöpft.   

Kitzbühel | Besonnenheit und Vernunft sind ohne Zweifel erstrebenswerte Grundpfeiler in der Vermögensveranlagung. Erstaunlich nur, wie oft sie im „Weißen Rauschen“ des Marktes – Symbol der emotional aufgeladenen Hochs und Tiefs der Börse – aus den Augen verloren werden. Peter Ladreiter von der Security Kapitalanlage AG zeigte eine Strategie auf, die stattdessen komplett auf Prognosen und Analystenmeinungen verzichtet. Die Basis stellen vielmehr messbare, nüchterne Fakten dar. Ein Ansatz, der übrigens kürzlich mit dem renommierten „Lipper Award“ belohnt wurde: Denn der „Value Investment Fonds Klassik“ konnte die Auszeichnung als im Langzeitvergleich Bester seiner Klasse erringen.

„Das Auf und Ab der Börse stellt nur die Stimmung der Investoren dar – wichtig ist, ein langfristiges Bild der Wirtschaft aufzubauen“, führt Ladreiter dazu aus. Insgesamt wird der Kuchen auf lange Sicht größer – der Markt wächst. Wer darauf systemisch setzt, kann entsprechend profitieren. Allerdings ist eines klar: „Nur mit – kalkuliertem – Risiko gibt es langfristigen Ertrag am Finanzmarkt.“ Eine klug gesetzte, breite Streuung wirkt mindernd auf das Risiko. Auch hier zahlt sich wieder Besonnenheit aus: Taktische Einzelkäufe, die darauf abzielen, den „Markt zu schlagen“, sind auf Dauer nicht erfolgreich, wie Ladreiter deutlich vor Augen führte. Das Portfolio umfasst sowohl Aktien, als auch Anleihen sowie Optionen. Letztere sind lukrativ, weil „das Marktrisiko überbewertet wird. Wir profitieren von der Investorenangst“.  
Der Vortrag in der Capital Bank Kitzbühel stieß auf reges Interesse, abschließend klang der Abend noch beim gemütlichen Büfett aus. Elisabeth Galehr

Bild: Constantin Veyder-Malberg, Rudolf Laudon, Reinhard Pirchl und Peter Ladreiter gaben Einblick in Investments mit Augenmaß. Foto: Galehr

 
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