26.07.2020
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Wasserfassung wird modernisiert

Für die Modernisierung der Wasserfassung an der Aschauer Ache investiert die Bergbahn AG Kitzbühel 1,2 Millionen Euro. Im Zuge der Arbeiten wird auch eine neue Pumpstation errichtet und die Förderleistung der bestehenden Pumpstation Röhrmoos wird erhöht. Ziel ist es, die bestehenden Speicherseen zu speisen sowie die Pistenqualität im Kerngebiet zu verbessern.

Kitzbühel, Kirchberg | Die Bergbahn AG Kitzbühel modernisiert von Juli bis Mitte Oktober 2020 die Wasserfassung Aschauer Ache. Diese deckt mehr als 65 Prozent des Wasserbedarfs ab, der für die Beschneiung des Kernskigebietes notwendig ist. Im Nahbereich der Aschauer Ache wird auch eine neue Pumpstation errichtet. Die Förderleistung der bestehenden Pumpstation Röhrmoos wird erhöht. Die Ziele dieser Baumaßnahmen sind, die bestehenden Speicherseen zu speisen sowie die Pistenqualität der Abfahrten im Kernskigebiet Pengelstein – Kirchberg - Hahnenkamm weiterhin zu verbessern. Für dieses Investitionsprogramm werden seitens der Bergbahn AG Kitzbühel 1,2 Millionen Euro aufgewendet.

Kürzeres Zeitfenster für Beschneiung
Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Bergbahn AG Kitzbühel, erklärt, warum das Bauvorhaben von großer Wichtigkeit ist: „Durch die geplanten Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen können wir die immer kürzer werdenden Zeitfenster für die Beschneiung besser nützen. Wir gehen mit den Ressourcen sparsam, schonend und verantwortungsvoll um. Alle Baumaßnahmen der Berg­bahn werden unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit, also im Einklang mit der Natur, geplant und ausgeführt. Davon profitieren alle, und schlussendlich kommen unsere Gäste in den Genuss der gewohnt herausragenden Pistenqualität, für die unser Skigebiet weltweit bekannt ist.“
Der erfreuliche Nebeneffekt der Modernisierungsmaßnahmen: Die Pflichtwassermenge (Dotationswasser) wird erhöht. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wird auch eine Fischleiter integriert, die wiederum die Fischpassierbarkeit verbessert.

Das Bauvorhaben im Überblick
„Teile der bestehenden Betriebseinrichtung werden neu strukturiert, um die technischen Komponenten räumlich optimal anzuordnen und aufeinander abzustimmen. Die Entsander- und Pumpenkammer werden vergrößert. Das bestehende Einlaufbauwerk wird nur geringfügig adaptiert. Sämtliche Arbeiten in der Aschauer Ache werden auf ein Minimum reduziert“, erklärt Florian Wörgetter, technischer Leiter der Berg­bahn AG Kitzbühel, der einen Einblick in den Umfang der geplanten Bauarbeiten gibt, welche allen behördlichen Auflagen gerecht werden. Mit der neuen Pumpstation – dem Herzstück der technisch gesteuerten Beschneiung – gelingt es, auch den Anforderungen in Sachen Energieeffizienz Rechnung zu tragen. Zusätzlich werden die Filter und die UV-Anlagen zur Aufbereitung des Wassers in der bestehenden Pumpstation Röhrmoos erneuert und die Steuerung angepasst, sodass auch diese Pumpstation 25 Prozent mehr Wasser fördern kann.

Foto: Das Projektteam der Bergbahn AG Kitzbühel mit Florian Wörgetter (Leitung Technik), Walter Astl (Vorstand), Mag. Anton Bodner (Vorstandsvorsitzender) und Markus Obermoser (Koordinator der Schneeanlagen, v.l.). Foto: KitzSki/Laiminger

 
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