14.02.2018
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Was bringt die Zukunft?

Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran und formt unsere Zukunft in einer noch nie dagewesenen Geschwindigkeit. Wenn man bedenkt, dass es noch nicht lange her ist, dass wir keine Smartphones hatten und wir nicht wussten, was „Social Media” eigentlich bedeutet, wird einem klar, wie schnell und unbarmherzig der technologische Wandel voranschreitet.

Bezirk  | Die globale Vernetzung durch das Internet, eine der größten Entwicklungen der Menschheit, macht das tägliche Leben nicht nur viel effizienter, vor allem aber auch schneller. Es stellt sich die Frage: „Was kommt als Nächstes?” Herzregion.at hat sich fünf Trends genauer angesehen, die in den kommenden Jahren den technologischen Fortschritt prägen werden.

Big Data – nichts ist gratis!

Große Unternehmen wie Facebook und Google verstehen es schon seit mehreren Jahren, die Daten ihrer Kunden zu monetarisieren. Berge an Kundeninformationen und ihr zielgenauer Einsatz für Marketingzwecke für Unternehmen, sind es, die das Geschäftsmodell der Internetgiganten ausmachen. Mit dem Gratisangebot der Plattformen werden User schnell zu Kunden und man vergisst, dass diese Dienste nicht wirklich „kostenlos” sind, man bezahlt schlichtweg einfach mit persönlichen Daten, die in weiterer Folge zu Geld konvertiert werden.
2018 müssen sich nun aber auch klein- und mittelständische Unternehmen Gedanken darüber machen, wie sie mit den Daten ihrer Kunden umgehen. Mit 25. Mai diesen Jahres tritt nämlich die Datenschutz-Grundverordnung in der gesamten EU in Kraft. Diese besagt, dass man persönliche Kundendaten ohne Einverständnis des Kunden nur bis zum Abschluss des zugrundeliegenden Geschäftes speichern darf. Danach müssen diese wieder gelöscht werden (Näheres dazu in einem kommenden Artikel).

Blockchain

In einem früheren Artikel haben wir euch bereits erklärt, wie die sogenannte Blockchain funktioniert (auch nachzulesen auf www.herzregion.at). Die neue Regierung hat das Thema Digitalisierung in ihr Programm aufgenommen und darin enthalten ist auch die Blockchain. Diese Technologie wird in den kommenden Jahren in den verschiedensten Bereichen Anwendung finden, speziell im öffentlichen Sektor. Die Grundidee der Blockchain ist es, „Zwischenmänner” auszuschalten und über ein dezentralisiertes Netzwerk höchste Sicherheit für Datentransaktionen zu schaffen. Auch Kryptowährungen wie z.B. der Bitcoin gewinnen immer mehr an Aufmerksamkeit der breiten Masse. Wohin die Reise dieser „Währungen” allerdings geht, ist unklar. Das Interesse an diesen ist aber nach wie vor ungebrochen.

Virtual Reality

Habt ihr euch schon einmal vorgestellt, am Mount Everest zu stehen oder auf den Mond zu fliegen? All das wird möglich mit einer sogenannten virtuellen Realität. Man hat dann die Möglichkeit, zu jedem Zeitpunkt an jeden beliebigen Ort zu reisen und die verschiedensten Dinge zu erleben – das ist aber nur ein kleiner Ausschnitt aus den Möglichkeiten der „virtuellen Realität”. Sogenannte VR-Brillen für den Privatgebrauch gibt es bereits mit kompatiblen Anwendungen und diese werden täglich mehr und besser. Noch sind die Topmodelle wie eine „HTC Vive” oder Facebooks „Oculus Rift” sehr teuer. Wenn diese aber günstiger werden und die Technologie ausgereift ist, um Anwendungen, Programme oder Spiele nahtlos nutzen zu können, wird man sie wahrscheinlich in jedem Haushalt als Gadget für den Alltag finden.

IoT – Internet of Things

In nicht allzu entfernter Zukunft wird alles mit allem verbunden sein, der Kühlschrank mit dem Toaster, das Auto mit dem Haus, die Heizung mit der Uhr. Auch bei dieser Technologie geht es darum, dem Menschen das Leben so einfach wie möglich zu machen. „Smart home”, also ein intelligentes Zuhause ist der erstrebenswerte Zustand. Man stelle sich vor, man steigt nach einem langen Arbeitstag in sein Auto und fährt nach Hause. Während der Fahrt kommuniziert das Kfz mit der Küche bzw. dem Bad daheim. Bei Ankunft im eigenen Heim erwartet einen dann eine heiße Tasse Tee und ein frisch eingelassenes Bad. Dies klingt vielleicht ein wenig zu futuristisch, ist aber rein technisch schon jetzt möglich.

Artificial Intelligence (AI) – Alexa, wie spät ist es?

Microsofts Cortana, Amazons Alexa, Apples Siri oder Googles home assistant sind die derzeitigen Marktführer im Bereich der virtuellen Assistenten für zuhause. Noch stecken diese Produkte in den Kinderschuhen, überzeugen aber dennoch mit beträchtlichen Funktionen. Künstliche Intelligenz (Artificial Intelligence) hat eine Mission, das Leben der Menschen so einfach wie möglich zu machen. Somit hat der Mensch mehr Zeit für wichtigere Dinge. Die Technologie wird die verschiedensten Aufgaben erledigen, die bisher der Mensch selbst ausgeführt hat. Die Buchung des Lieblingsrestaurants über einen einfachen Sprachbefehl, dem sofort ein Abgleich mit dem hinterlegten persönlichen Terminkalender folgt und ein Taxi zum Lokal reserviert – auch das ist keine Zukunftsmusik, diese Prozesse können heute über AI-Systeme wie Alexa erledigt werden. Auch „Chatbots”, kleine Programme, die auf Facebook und Co. intelligent mit Kunden chatten können, sind ein begehrtes Thema, vor allem für Unternehmen. Zum Beispiel werden „Chatbots” eine wichtige Rolle im Bereich des Kundensupports spielen. Auch im Bereich des autonomen Fahrens kommt eine künstliche Intelligenz zum Einsatz, die dem Menschen das Autofahren abnimmt – auch hierbei gibt es erste erfolgreiche Pilotprojekte. Man geht sogar davon aus, dass der letzte Führerscheinneuling wahrscheinlich bereits geboren wurde.

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