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14.05.2021
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Vorhang auf für positive Stimmung

Unter Einhaltung strenger Corona-Regeln basteln die Kulturtreibenden im Bezirk an Programmen. Eine Herausforderung, die machbar ist, wenn die Regeln klar definiert sind, sagen die Kulturtreibenden. Der Bühnenvorhang lüftet sich als erstes in der arena365 in Kirchberg.

Bezirk | Die Kernölamazonen geben am 19. Mai in der arena365  in Kirchberg den Startschuss für die Wiedereröffnung der Kultur im Bezirk. „Wir haben unser Programm bis Juli durchgeplant. Unser Motto lautet, wir sperren auf und verbreiten gute Stimmung“, freut sich Sabrina Schweiger von der arena365 auf die erste Veranstaltung nach einer sehr langen Durststrecke.

Geimpft, Genesen, Getestet
Die Regeln für Veranstaltungen sind ein wenig umfangreicher als im Herbst und waren bei Redaktionsschluss teilweise  noch nicht genau definiert. Generell gilt, dass Geimpfte, Genesene und Getestete Kultur wieder genießen können.  „Besonders die Eintrittskontrollen sind eine Herausforderung, aber es ist alles machbar“, sagt Schweiger.

Musik Kultur startet am 20. Mai mit Kino
Mehr Personal werden die Kulturtreibenden, die ohnehin schon vielfach auf Ehrenamt setzen, allerdings brauchen. „Wir benötigen pro Abend sicher drei Leute mehr“, veranschaulicht Musik Kultur St. Johann Geschäftsführer Hans Oberlechner. In der
Alten Gerberei startet man am 20. Mai mit dem Kinoprogramm. „Eine Frau mit berauschenden Talenten“ eröffnet den Kulturbetrieb wieder. An einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm den ganzen Sommer über wird gearbeitet. „Ganz neu ist u.a. eine Sommerkonzertreihe“, berichtet Oberlechner.

Weniger Besucher, mehr Aufwand
Im Moment befindet sich in der Alten Gerberei noch eine Baustelle – die Galerie wird für die Besucher um- und ausgebaut. Nach dem Umbau  wird man laut derzeit gültigen Corona-Regeln maximal 110 Besuchern Einlass gewähren können. „Wir waren im letzten Jahr aufgrund der Corona-Beschränkungen meistens ausverkauft, das tut dann schon ein bisschen weh, wenn man Leute abweisen muss – aber wir sind froh, überhaupt Kulturprogramm machen zu dürfen“, sagt Oberlechner.

In der arena365, die für 600 Besucher ausgelegt ist, werden bis zu 160 Personen hineingelassen. „Unser Sicherheitskonzept hat im Herbst einwandfrei funktioniert, auf das bauen wir auf – auch wenn wir es wieder ständig adaptieren müssen“, erklärt Sabrina Schweiger. Ärgerlich findet auch Hans Oberlechner, dass sich die Regierung soviel Zeit mit Verordnungen lässt: „Man weiß nie genau, was kommt und plant ständig um. Das müsste endlich besser organisiert werden.“

Kleinkunst Kitzbühel wartet noch ab
Genau aus diesem Grund wartet man bei der Kleinkunst Kitzbühel noch ab. „Der Teufel liegt im Detail. Wir fangen mit der Planung des Kulturprogrammes an, sobald die genauen Vorschriften klar sind“, sagt Hanspeter Jöchl von der Kleinkunst Kitzbühel. Ob die Kleinkunst Kitzbühel die Bühne im Praxmair bespielen wird oder in den Saal der Landemusikschule ausweichen wird, ist noch offen.

Ist das überhaupt wirtschaftlich?
Auf die Wirtschaftlichkeit von Kulturveranstaltungen in Zeiten von Corona angesprochen, herrscht betretenes Schweigen. „Der Ticketverkauf läuft und wir freuen uns über jeden einzelnen Gast. Im Moment sprechen wir aber nicht von Wirtschaftlichkeit“, erklärt Sabrina Schweiger.

Kein Problem, wenn man positiv getestet wird
Bei einer positiven Testung sind die Veranstalter übrigens unkompliziert – dann gibt es das Geld zurück oder man kann das Ticket nach Wunsch auch für eine andere Veranstaltung umtauschen. Johanna Monitzer

Bilder: Bis der Saal in der arena365 in Kirchberg wieder so wie auf dem Bild bestuhlt werden kann, wird es noch dauern. Dennoch sind die Kulturtreibenden bemüht, ein Programm zu bieten. Am 19. Mai geht`s los! Fotos: arena365, Bundeskanzleramt

 
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