28.02.2020
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Von „Blinki-Blinki“ bis zum Surfer

Es hat sich in den letzten zwölf Monaten wieder viel zugetragen in der Gamsstadt und diese Ereignisse hat der Kitzbüheler Stadtstådl wieder heiterironisch, aber auch ein wenig kritisch, zusammengefasst. Dem Publikum gefiel es.

Kitzbühel | Die Stadtlstådler können sich über viel beklagen, aber nicht über mangelndes Publikumsinteresse. Bei der Premiere im Vorjahr trat die Combo rund um Evi Klingler zwei Mal auf, heuer gehörte ihnen fünf Mal die Bühne im Cafe Praxmair und jedes Mal war das „Prax“ bis zum letzten Platz gefüllt.
Verpackt in Schlager, Chanson und Gstanzl sowie im Kabarett blickten die Stadtlstådler auf das vergangene Jahr zurück – und es hat sich viel getan zwischen Hahnenkamm und Horn. Aber hin und wieder tat sich auch nix, wie bei der Umfahrung oder dem Radlweg nach Oberndorf. Für den Wellenritt wären sie bereit gewesen – ganz im Stil der Beachboys wollten sie „Surfing am See“, doch aus der Surfwelle am Schwarzsee wurde ja nichts, da half weder das Surfbrett noch der Neopren-Anzug.

Ganz andere Sorgen plagten die Bauhof-Manda  Much und Stoff, denn der eine verkaufte bei der Weißwurstparty nicht nur Kitz-TV und die Stadtzeitung, sondern auch noch die Bergbahn, während der andere bei Fridays for Future fleißig unterwegs war.
Die singende Zunft nahm heuer am Stammtisch Platz und gemeinsam mit der singenden Wirtin wurde nicht nur über die Schicksale der Stars siniert, auch das Wirtshaus-Sterben machte den VIPs sorgen. Die „Fischer Leni“ düste atemlos durch das Kitzbüheler Nachtleben und Hildegard Knevi brachte mit „für mich soll es bunte Lichter regnen“ ihre Liebe zur Außenbeleuchtung zum Ausdruck.
Die Wichtigkeit der Äußerlichkeiten wurde mit dem Botox-Song deutlich und die Metamorphose eines Skilehrers zeigte die hohen Ansprüche des Jobs. Elisabeth M. Pöll

Die Stadtlstådl-Band mit Markus, Stefan, Lois und Christian zeigte auch heuer wieder ihr großes Repertoire und brilierte mit ihren Sangeskünsten. Foto: Pöll

 
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