16.11.2018
Event  
 

Vom Wildbeuter zum Waldjäger

Dr. Werner Hengl: „Vom Wildbeuter in der Kältesteppe zum Waldjäger“ am Freitag, 16. November, im Museum Kitzbühel.

Von den Klimakapriolen am Ende der letzten Eiszeit und deren Konsequenzen für Vegetation, Tierwelt und Mensch berichtet Werner Hengl in einem vom Museum Kitzbühel Förderverein organsierten Vortrag am Freitag, 16. November ab 19 Uhr im Museum Kitzbühel.

In der späten Eiszeit wurde eine aus Tundra,  lichtem Birkenwald und ersten Kieferwäldern bestehende Landschaft mit entsprechenden Ressourcen für den Jäger von einer ca. 1000jährigen Kälteperiode zu Lasten der Waldlandschaften massiv verändert.  Werner Hengl beleuchtet eine Welt, in der nur wenige tausend Menschen in Zentraleuropa lebten. Den extremen klimatischen Bedingungen begegneten sie allem Anschein nach unter anderem durch einen ständigen gegenseitigen Austausch, der insbesondere die Versorgung mit Rohstoffen für  Steinartefakte und fossilen Muschelschalen sicherte. Frankokantabrische „Bilderhöhlen“ und geschnitzte Elfenbeinwerkstücke der schwäbischen Alb zeugen von einem erstaunlich hohen kulturellen Niveau.

Rekonstruktion eines Jägers mit Speerschleuder. Zeichnung: Schauer

 
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