29.12.2020
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Vom Parkplatz bis zur Piste

Damit „Skifahren auch das leiwandste“ bleibt, wurde von KitzSki ein umfangreiches Sicherheitskonzept ausgearbeitet. Vom Parkplatz bis zur Piste greift das Paket. Abstand und MNS-Maske sind zwei grundlegende Elemente.

Kitzbühel | Die Skisaison ist eröffnet. Mit 24. Dezember dürfen die Seilbahnen nun endlich den Betrieb aufnehmen. Im Vorfeld dazu informierte die Berg­bahn AG Kitzbühel über ihr umfangreiches Sicherheitskonzept, das vom Parkplatz bis zur Piste alle Bereiche abdeckt.
Die Bergbahn AG Kitzbühel hat bereits im Sommer mit der Ausarbeitung des Präventionskonzeptes begonnen und holte sich dabei auch Experten mit ins Boot. In dem umfangreichen Konzept wurden alle Bereiche abgedeckt. „Wir haben drei COVID19-Beauftragte, die die Teilbereiche Administration, Betriebsleitung, Verwaltung, Sicherheitkraft, etc. abdecken“, erzählt Anton Bodner, der einen zum Bersten gefüllten Ordner präsentierte, der nur einen Teil der Maßnahmen beinhaltet. „Uns ist nicht nur die Sicherheit der Gäste, sondern auch jene der Mitarbeiter besonders wichtig“, so Bodner.

Orientiert hat man sich bei dem Präventionskonzept nicht nur an den gesetzlichen Vorlagen sondern auch an der Praxis.
Mit Aufstellern, Lautsprecherdurchsagen und eigens dafür geschultem Personal werden die Gäste daran erinnert, Abstand zu halten und den Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Das Tragen von MNS ist in öffentlichen Bereichen verpflichtend sowie in den Zu- und Ausstiegen der Anlagen und in den Seilbahnen. Die Gondeln werden nur zur Hälfte der zulässigen Kapazität ausgelastet und regelmäßig mit Kaltvernebelung und die Kabinen der Horn-Gipfelbahn mit UV-C Licht desinfiziert. Die Fahrtzeiten bei den Gondeln liegen überall unter 15 Minuten.

Gesellschaftspolitische Verantwortung
Für Aufsichtsratsvorsitzenden Bürgermeister Klaus Winkler steht es außer Frage, dass die Bergbahn AG Kitzbühel jede nur mögliche Minute in Betrieb sein wird: „Auch wenn es nur zehn Minuten sind, die wir fahren dürfen, dann fahren wir zehn Minuten.“ Winkler sieht es auch als gesellschaftspolitischen Auftrag der Bergbahn AG Kitzbühel, für die Bevölkerung den Betrieb aufzunehmen. „So können jetzt auch jene in den Skigenuss kommen, die sonst im Tourismus beschäftigt sind“, sagt Winkler. Für den Betrieb der Bergbahn ist die mangelnde Planbarkeit eine zusätzliche Herausforderung.

Mehr als 40 Liftanlagen öffnen
KitzSki wird mit mehr als 40 Liftanlagen zwischen Hahnenkamm und Resterkogel in die Saison starten. Im gesamten Skigebiet stehen 35 sanitäre Anlagen flächendeckend zur Verfügung. Diese sind entsprechend ausgeschildert und befinden sich im Bereich ausgewählter Seilbahnanlagen oder in Bergrestaurants. Die Bewirtung durch die Gastronomie am Berg ist gesetzlich noch nicht möglich, es werden aber Take-Away-Lösungen angeboten.“Wir haben im gesamten Skigebiet zwischen sieben und zehn Gastwirte, die Take-Away anbieten. Eine Konsumation ist aber im Umkreis von 50 Metern nicht erlaubt“, erzählt Vorstand Christian Wörister. Seitens KitzSki wurden in den Take-Away-Bereichen ausreichend Mülleimer aufgestellt.

Neuer Winterwanderweg bei der 3S
„Der neue 3S Winterwanderweg führt von der Bergstation der Wagstättbahn bis zur Bergstation der 3S-Bahn“, erklärt Christian Wörister. Dass eine solche Investition für den wirtschaftlichen Erfolg der Bergbahn notwendig ist, bestätigt Vorstand Walter Astl. „Die Nachfrage nach alternativen Winterangeboten wie Langlaufen und Pisten-Skitourengehen steigt. Darum ist es wichtig, die geeignete Infrastruktur für unsere Gäste zu schaffen,“ so Walter Astl. Elisabeth M. Pöll

Bild: COVID19-Beauftragte Stefanie Prader, Vorstand Christian Wörister, Vorstandsvorsitzender Anton Bodner, Vorstand Walter Astl, AR-Vorsitzender Bgm. Klaus Winkler und Betriebsleiter Andreas Werlberger (v.l.) stellten am Kitzbüheler Horn das umfangreiche Sicherheitskonzept vor. Foto: Pöll

 
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