03.01.2021
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Viele Wege für Sternsinger

Mit Abstand und Mund-Nasen-Schutz, mit Videogrüßen und  Segenswünschen im Postkasten: Die 67. Sternsingeraktion der Katholischen Jungschar startet ab 28. Dezember in nie dagewesener Form.

Salzburg, Bezirk | Trotz Coronapandemie machen sich etliche Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Erzdiözese Salzburg auf den Weg. Wo keine Sternsingergruppen von Haus zu Haus gehen können, gelangt der Segen auf vielfältige andere Weise zu den Menschen. So wird die Botschaft der Heiligen Drei Könige auch heuer weitergetragen und zugleich um Spenden für Hilfsprojekte gebeten. Schwerpunktland der Sternsingeraktion 2021 ist Südindien, wo mit den gesammelten Spenden Bauernfamilien in den Bundesstaaten Andhra Pradesh und Telangana unterstützt werden, die besonders hart vom Klimawandel betroffen sind.

Salzburgs Erzbischof Franz Lackner ist überzeugt: „Gott ist uns nahe – gerade in diesen schwierigen Zeiten. Wenn sich in Österreich Mädchen und Buben auf den Weg machen, um Spenden für Menschen in Not zu sammeln, dann ist dies Ausdruck eines christlichen Selbstverständnisses: In der eigenen Ohnmacht, in der eigenen Not, nicht auf die Not anderer vergessen“, sagt er und bedankt sich mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ bei allen, die die Sternsingeraktion unterstützen.

Unterschiedliche Handhabe in Orten
Rein rechtlich ist die Sternsingeraktion durchführbar, jedoch nur mit Mund- Nasenschutz, vor dem Haus bleiben und ohne Gesang. In St. Johann gilt es innerhalb von zwei Tagen 3.000 Haushalte zu besuchen. Dafür gibt es in der Pandemie zu große Bedenken, wie Dekan Erwin Neumayr erklärt. „Wir haben ein achtseitiges Heft an alle Haushate geschickt“, erklärt er die Alternative. Virtuell muss aber auf den Segen nicht verzichtet werden: Eine Gruppe wird den Spruch vom letzten Jahr aufsagen und diesen dann ins Internet stellen.

Besonders viele Pfarren haben in den vergangenenen Monaten auch auf die Nutzung des Internets gesetzt: In Kirchberg gibt es einen eigenen YouTubekanal, wo die Messen zu finden sind: Dort wird auch die Messe mit der Videobotschaft der Sternsinger live übertragen. Die Projektblätter und Segenspickerl für die Türen liegen in den Kirchen in Kirchberg, Aschau und Westendorf auf. In Fieberbrunn hat man sich bereits frühzeitig für die Absage des Sternsingens entschlossen, in Jochberg erst diese Woche. Alternativ liegen in Jochberg ab Neujahr gesegnete Kreiden und Informationen in der Kirche auf. Von Seiten der Erzdiözese überbringt eine Sternsingergruppeaus Wals den Segen auf trotzdemnah.at. KA,veh

Bild: Viele Möglichkeiten für den Weg in die Häuser gibt es heuer für die Sternsinger. Foto: eds

 
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