07.01.2018
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Viele Bauprojekte auf der Agenda

Ohne größere Diskussionen stimmte der Kössener Gemeinderat vergangene Woche dem Budget zu.  Auch der mittelfristige Finanzplan erhielt einhellige Zustimmung.

Kössen | Bürgermeister Reinhold Flörl feierte vergangene Woche eine Premiere – gemeinsam mit Finanzverwalter Hans Foidl präsentierte er dem Gemeinderat sein erstes Budget. Vorgesehen sind für das kommende Jahr im ordentlichen Haushalt rund 13,4 Millionen Euro, im außerordentlichen Budget 300.000 Euro.

Bevor Foidl die Budgetzahlen präsentierte, stellte Bgm. Flörl seinen mittelfristigen Finanzplan vor, der alle jene Projekte enthält, die, wenn es irgendwie möglich ist, bis zum Jahr 2022 realisiert werden sollen. Unter anderem muss für die Feuerwehr Bichlach ein neues Fahrzeug angeschafft werden, hier steht dann noch die Diskussion betreffend des Platzbedarfes an.

Um- bzw. Neubau der Volksschule

Ganz oben auf der Liste steht für Flörl der Um- bzw. Neubau der Volksschule Kössen. Auch rund um den Kindergarten steht einiges an. „Wenn das Projekt Volksschule Kössen-Dorf kommt, dann stellt sich die Frage, wie es in Bichlach weitergeht“, betonte Flörl und ist überzeugt, „dass uns das sicher noch einiges an Schweißperlen kosten wird.“

„Es kommt einiges auf die Gemeindekasse zu“

Priorität auf der Agenda der Gemeinde hat der Aus- und Neubau des Alten- bzw. Pflegeheims sowie die Sanierung der Alleestraße. Auch in die Ortsentwicklung wollen die Kössener noch einiges an Geld investieren.

Ebenso weit oben auf der Liste steht für Flörl der Bauhof sowie der geplante Neubau des Recyclinghofes. „Gerade im Bauhof haben alle Fahrzeuge ein gewisses Alter erreicht, das jüngste Fahrzeug ist ebenfalls bereits acht Jahre alt“, weiß Flörl, dass einiges auf die Gemeindekassa zukommt. Dem mittelfristigen Finanzplan stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

Die notwendigsten Investitionen 2018

Hans Foidl informierte über die größten Brocken im Budget 2018. Heuer sind im Ordentlichen Budget um 600.000 Euro mehr verankert als noch im Vorjahr. Eine notwendige Investition ist u.a. die Erneuerung der Brandmeldeanlage in der Volksschule, einiges ist auch in der Neuen Mittelschule noch zu investieren. In die Ortsentwicklung fließen 160.000 Euro, in die Wegprojekte 450.000 Euro.

Der Hochwasserschutz für den Bauhof wird allein die Gemeinde 200.000 Euro kosten. Für das Breitbandnetz sind 300.000 Euro vorgesehen. Vorgesorgt haben die Kössener übrigens auch in Sachen Alten- und Pflegewohnheim. Sie haben Rücklagen in Höhe von 300.000 Euro für die Planung zurückgelegt. Auch für die Sanierung der Alleestraße sind bereits 250.000 Euro vorhanden.  Die Mandatare zeigten sich zufrieden, dass der Großteil der Wünsche erfüllt wurde und sprachen sich einstimmig für das Budget aus.
Margret Klausner

Bild: Der Kössener Gemeinderat bei der Budgetbesprechung – der Voranschlag 2018 wurde einstimmig beschlossen. Foto: Klausner

 
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