Veteranen-feiern-Jubilaeum-
13.08.2016
Event  
 

Veteranen feiern Jubiläum

Festprogramm
Freitag, 12. August
19 Uhr: Gefallenengedenken am Kriegerdenkmal
19.30 Uhr: Zapfenstreich beim Musikpavillon
20.15 Uhr: Fassanstich mit Bgm. Georg Hochfilzer im Festzelt
20.30 Uhr: Musikantentreffen im Festzelt mit „Martiner Quintett“, „Quintett Koasawind“, „Landjaga“, „Quintett Volksmodern“
Samstag, 13. August
20.30 Uhr: „Wipe Out“ im Festzelt
Sonntag, 14. August
10 Uhr: Feldmesse
11 Uhr: Großer Festumzug
12 Uhr: Konzert der Musikkapelle Ernsthofen (NÖ) im Festzelt
14 Uhr: Festausklang mit „Quintett 2000“

 

Er stellt er nicht nur die älteste, sondern auch die größte Abordnung des Tiroler Kameradschaftsbundes im Bezirk Kitzbühel dar: Der 1871 gegründete „1. Tiroler Veteranenverein Waidring“ bringt es heute auf die stattliche Zahl von 63 uniformierten und 68 außerordentlichen Mitgliedern, wie Obmann Peter Baumgartner nicht ohne Stolz ausführt.  
Im Laufe seines 145-jährigen Bestehens hat der Verein freilich eine wechselvolle Geschichte durchlebt, die von vielen Höhen und Tiefen, von feierlichen und traurigen Ereignissen geprägt ist. Der Verein entstand aus einer Schicksalsgemeinschaft heimkehrender Soldaten nach den verlustreichen Schlachten von Solferino (1859) und Custoza (1866). Die Pflege der Kameradschaft unter den heimkehrenden Kriegsteilnehmern, die Unterstützung in Not- und Krankheitsfällen, Hilfestellungen für die Angehörigen gefallener Kameraden und die Begleitung der Vereinsmitglieder auf ihrem letzten Weg waren die Beweggründe, die zur Formierung des „1. Tiroler Soldaten- und Landesschützenveteranenvereines Erzherzog Albrecht“ 1871 führten. Mit kaiserlicher Erlaubnis durften die Mitglieder die Uniform der Tiroler Kaiserjäger tragen.  
1896 wurde der Verein in den  „1. Tiroler Veteranenverein Erzherzog Albrecht“ umbenannt. Als der Erste Weltkrieg ausbrach,  wurde er 1914 auf Beschluss der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel in ein Kriegskorps umgewandelt und trug ab 1915 die Bezeichnung „Kriegerverein Erzherzog Albrecht“. Nach dem Zusammenbruch der k&k Monarchie wurde 1919 die Wiedergründung des Vereines beschlossen. Seit 1927 nennt er sich „1. Tiroler Veteranenverein Waidring“, seit 1928 tragen die Mitglieder wieder die Uniform nach dem Vorbild der Tiroler Kaiserjäger.
Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde der Waidringer Veteranenverein aufgelöst und in den Reichskriegerbund eingegliedert. Doch der Traditionsverein wurde 1947 erneut zum Leben erweckt und 1950 erfolgreich reorganisiert.  Unter der Führung der Hauptleute Andreas Brantner, Sebastian Köck, Johann Unterrainer und Johann Brandstätter erlangten die Waidringer Veteranen eine bedeutende Stellung im dörflichen Leben der Gemeinde.
Seit 25 Jahren steht Obmann Peter Baumgartner an der Spitze. „Der Verein ist eine Gemeinschaft, der wie eine Klammer Vergangenheit und Zukunft, alte und junge Kameraden, zusammenhält“, beschreibt der Obmann. „Werte wie Hilfsbereitschaft und Kameradschaftspflege haben wir nie vergessen.“

Alexandra Fusser

 
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