07.08.2020
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Urkunde für 70 Jahre Geschichte(n)

Schon das ganze Jahr über stellt der Kitzbüheler Anzeiger sein 70-jähriges Firmenjubiläum mit kleinen Aktionen in die Auslage. Im Rahmen der jüngsten Generalversammlung übergab Wirtschaftskammerobmann Klaus Lackner gemeinsam mit Franz Stöckl (WK-Bezirksausschuss) das Ehrendiplom für die jahrzehntelange unternehmerische Tätigkeit.

Kitzbühel, Bezirk  | „Eine Kitzbüheler Zeitung ist wieder erstanden, der Heimat zum Nutzen, den Lesern zur Freud, der Geschäftswelt zur Hilfe und den Fremden als Wegweiser“ – so lesen sich die Geleitworte in der allerersten Ausgabe des Kitzbüheler Anzeigers am 15. Juli 1950. Seither sind 70 Jahre bewegter Geschichte(n) vergangen, der Kern dieser Botschaft gilt immer noch, und das mehr denn je.  Anstatt andächtig zurückzublicken, gilt es gerade jetzt, nach vorne zu schauen und dabei die Erfahrung der vergangenen Jahrzehnte mitzunehmen.
Wirtschaftskammer-Obmann Klaus Lackner erläuterte in seinen Grußworten: „Das Ehrendiplom ist die höchste Auszeichnung der Wirtschaftskammer für Unternehmen. Sie soll ein Dank an den Kitzbüheler Anzeiger sein, dass er wirtschaftlich so erfolgreich gewirkt hat. Die ‚Kaufzeitung‘ ist einzigartig in unserem Bezirk – sie bietet interessante Berichterstattung und setzt sich mit den Menschen, die dahinter stehen, für die Region ein.“

Lokale Betriebe stärken und gewinnen
Mit unserer aktuellen Aktion „Wir(t)schaffenes“ verbinden wir die heimischen Kunden mit den regionalen Betrieben auf ganz besondere Weise. Getreu dem Motto „Kauf lokal. Und gewinne“ können unsere Leser ihren Einkauf mit einem Betrag von bis zu 250 Euro zurückgewinnen. Die Ziehung erfolgt wöchentlich, die Aktion erfreut sich großer Beliebtheit und lässt sich jeweils „live“ unter https://www.wirtschaffenes.at mitverfolgen. Teilnehmen lohnt sich auf jeden Fall: für die Betriebe und für die Leser. Die stellen wir auch in den Mittelpunkt unseres Jubiläumsjahres: Im Laufe der Monate präsentieren wir Ihnen Geburtstagskinder, die unsere „Jahrgänge“ sind und ebenfalls viel zu erzählen haben.  „Nicht stehenbleiben“ wollen wir übrigens auch räumlich: Im Herbst diesen Jahres ziehen wir um in den Kitzbüheler Achenweg, wo derzeit das „Raiffeisenhaus II“ entsteht. Elisabeth Galehr

Daten & Fakten - Wir lesen uns seit 1950
23. Juni 1950: Beim ehemaligen Gasthaus „Straßhofer“ in Kitzbühel fand die Gründungsversammlung der Genossenschaft „Kitzbüheler Bezirksanzeiger“ statt.  Nach einiger Vorarbeit und auch Überzeugungsarbeit beschlossen Peter Sieberer, Max Werner, Karl Planer, August Höbarth und Toni Praxmaier die Gründung des Kitzbüheler Anzeigers.  Die Zahl der Genossenschaftsanteile wurde mit 32 festgesetzt.
Architekt Valentin Kerschbaumer wurde damit beauftragt, den Kitzbüheler-Anzeiger-Schriftzug und die signifikante Kitzbüheler-Anzeiger-Gams zu entwerfen.
15. Juli 1950: Die erste Ausgabe des Kitzbüheler Anzeigers erschien. Sie umfasste vier Seiten und kostete 30 Groschen.  

12. Mai 1958: Der Gesellschaftsvertrag wurde unterzeichnet. Aufgrund der Gesetzeslage entschloss sich die Genossenschaft zu einer Überführung in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die bis heute Bestand hat. Als erster Geschäftsführer fungierte Max Werner. Der Gesellschaftsvertrag bestimmt, dass die Geschäftsanteile nur innerhalb der Gesellschafter verkauft werden können. So wurde bis heute sichergestellt, dass die Gesellschafter ausnahmslos im Bezirk beheimatet sind. Heute: 4.500 Abonnenten bekommen den Kitzbüheler Anzeiger wöchentlich ins Haus, die Auflage beträgt ca. 9000 Stück. Das gesamte Anzeiger-Team umfasst 15 Mitarbeiter. Als Geschäftsführer fungiert Peter Höbarth. Ihm vorgesetzt ist der Aufsichtsrat, bestehend aus dem Vorsitzenden Hans Tscholl, Katrin Schlechter, Johannes Lechner und Fritz Huber jun. jomo

Foto: Franz Stöckl, Hans Tscholl, Peter Höbarth und Klaus Lackner. Foto: Anzeiger

 
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