23.09.2020
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Unverpackt einkaufen in Brixen

Den unsäglichen Wust an Verpackungsmaterial einzudämmen ist nicht nur ein Gebot der Stunde, es ist Birgit und Ronja Strobl ein echtes Herzensanliegen. Deswegen eröffnen sie am 1. Oktober mit „zua Woog“ einen eigenen „Unverpackt“-Laden in Brixen.

Brixen | Seit die beiden Gründerinnen vor einem Jahr ihren ersten „Unverpackt“-Laden besuchten, ließ sie der Gedanke an den Mehrwert eines solchen Geschäftes nicht mehr los. Und so beschlossen sie, selbst tätig zu werden, und das Konzept auch ins Tiroler Unterland zu bringen. Über eine „Crowdfunding“-Plattform erhielten sie von privaten Investoren Startkapital für ihre Unternehmung.  Das „Gewusst-Wie“ holen sie sich darüber hinaus von ihren Netzwerkpartnern mit ähnlichen Geschäften.
Bei der Standortwahl bleiben sich Birgit und Ronja Strobl treu: „Wir haben uns bewusst für Brixen entschieden“. Somit soll Nachhaltigkeit nicht nur über weniger Verpackungsmüll und regionale Lebensmittel gelebt werden, sondern auch über die Dorfentwicklung.

Auf ca. 30 m² finden umweltbewusste Konsumenten und interessierte Kunden ab Oktober eine sorgfältig getroffene Auswahl an Getreide, Nudeln, Eier, Essig, Öl, Säfte, Wein, Putz- und Hygieneartikel sowie Geschenkideen unverpackt bzw. in nachhaltiger Verpackung.
Wer sein eigenes Sackerl vergisst, braucht nicht umzudrehen: natürlich gibt‘s auch „zua Woog“ entsprechende Ausrüstung. Wichtig ist in diesem Zusammenhang nicht nur, dass der Müll reduziert wird, sondern auch, dass jeder Kunde individuelle Mengen für sich einkaufen kann. „Wer zua Woog kommt erfährt nicht nur ein komplett neues Einkaufserlebnis, er kann sogar bedarfsorientierter einkaufen, indem jeder nur so viel mitnimmt, wie er auch tatsächlich braucht. Damit helfen wir, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Darüber hinaus finden speziell Menschen mit Lebensmittelunverträglichkeiten bei uns Alternativen und werden umfassend beraten“, erläutert Birgit Strobl.

Bewusstsein schaffen
Mit „zua Woog“ wollen die Strobls entsprechendes Bewusstsein für nachhaltigeres Einkaufen schaffen. Nicht nur bei den Brixenern, sondern auch bei allen Gästen und hoffentlich vielen Kunden aus der Region. „Ich freue mich schon auf die Gespräche“, so Birgit Strobl.  Vorerst öffnet „zua Woog“ immer Donnerstag bis Samstag von 8 bis 13 Uhr und nachmittags am Donnerstag und Freitag von 15 bis 18 Uhr. Elisabeth Galehr

Bild: Ronja und Birgit Strobl bieten ab Oktober in Brixen mit ihrem Geschäft „zua Woog“ die Möglichkeit, unverpackt einzukaufen. Foto: Michelle Hirnsberger

 
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